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Digital Textbook - Umfeld- Zur
Frage des Literaturbedarfs der Biologie [..] - Einführung
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Rückblick
Analyse
Interdisziplinarität
Etatmodelle
Bibliotheksstatistik
Zur Frage des Literaturbedarfs der Biologie
aus nichtbiologischen Fächergruppen
mit Bezugnahme auf bibliothekarische Etatmodelle
Von
Prof. Dr. Walther Umstätter
Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität
zu Berlin
Vorwort
Die vorliegende Untersuchung beruht auf verfügbaren statistischen
Grundlagen, die publiziert sind, und übernimmt damit zwangsläufig
auch mögliche Fehler, die bei solchen Materialien unvermeidbar auftreten.
Als wichtigste Grundlage diente die offizielle
Bibliotheksstatistik
von 1995, so wie sie vom Deutschen Bibliotheksinstitut in Zusammenarbeit
mit den Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland jährlich erstellt
und publiziert wird. Die darin enthaltenen Daten sind bekannt ausführlich,
über Jahrzehnte in der Erhebung erprobt und trotzdem immer wieder
unvermeidbar lückenhaft. Die Diskussion über mögliche Verbesserungen,
Anpassungen bzw. auch Vereinfachungen dauern noch immer an (Klempin,
H. 1997).
Als erhebliche Erleichterung gegenüber der früheren gedruckten
Ausgabeform kann das Angebot auf Diskette angesehen werden, das seit 1992
verfügbar ist.
Die Nutzung der "Journal Citation Reports®" (JCR) von
1996, vom Institute for Scientific Information®, war bei
den vorliegenden Untersuchungen auf CD-ROM möglich, so daß eine
direkte Datenübernahme auch hier erfolgen konnte. Als Nachteil ist
die mangelhafte Berücksichtigung deutscher Zeitschriften im JCR zu
sehen.
Die Untersuchung wurde beispielhaft im Hinblick auf die Universitätsbibliothek
Oldenburg gemacht, enthält aber zweifelsfrei grundsätzliche Aussagen.
Inhalt
Zusammenfassung
Einleitung
1. Der Rückgriff auf bereits Bekanntes zu dieser Frage
2. Die nutzungsanalytische Untersuchung der Frage
3. Die definitorische Überprüfung der
Fragestellung
4. Die Auseinandersetzung mit bibliothekarischen
Etatmodellen
Zusammenfassung
Der fächerübergreifende Bedarf an Literatur folgt dem bekannten
Bradford‘s Law of Scattering. Er ist für einzelne Zeitschriften,
die hier aus dem biologischen Bereich untersucht wurden, in seinem funktionalen
Zusammenhang mit Hilfe der "Journal Citation Reports®" (JCR)
genauer zu beschreiben und somit quantitativ näher zu bestimmen.
Drei Beispiele sind im folgenden exemplarisch angegeben.
Als Größenordnung kann gelten, daß schon die Durchsicht
einer renommierten internationalen Zeitschrift, die im "Science Citation
Index" (SCI) Erwähnung findet, in der Biologie mit rund 1.800 Zitationen
pro Jahr auf 600 verschiedene Zeitschriften verweist, und daß diese
Zeitschriften in erheblichem Maße fachfremd sind. Zum Vergleich hat
Eugene Garfield, der Begründer des SCI und der bekannten "Current
Contents", bereits 1972 festgestellt, daß von über 2 Mio. erschienenen
Artikeln mit 27 Mio. Referenzen auf 10 Mio. Quellen verwiesen wurde. Dabei
kommt es im Kernbereich der weltweit bekanntesten Zeitschriften zu verstärkter
Selbstreferenzierung. Bei durchschnittlichen Zeitschriften auch außerhalb
dieses Kernbereiches, mit rund 100 Publikationen pro Jahr und 1.000 Referenzen,
ist diese etwas seltener.
Beim Lesen einer einzigen Zeitschrift ist daher mit dem Verweis auf
rund 500 verschiedene Quellen zu rechnen.
Diese Quellen sind in erster Linie als Publikationen aus Zeitschriften
der gleichen Thematik, verwandter Thematik, solchen mit umfassenderen und
solchen mit spezielleren Themenkreisen zu unterscheiden, da sich die Interdisziplinarität
auch in den einzelnen Zeitschriften auf ganz verschiedenen Ebenen widerspiegelt.
Was als fachfremd zu bezeichnen ist, muß je nach Fragestellung
und Perspektive im einzelnen entschieden werden. Vom Standpunkt des Pflanzenphysiologen,
der beispielsweise "Planta" liest, sind viele Bereiche der Botanik, der
Biologie bzw. der allgemeinen Physiologie schon fachfremd. Große
Teile der Systematik und der Biochemie der Tiere spart er in seinen Betrachtungen
fast vollständig aus. Im vorliegenden Zusammenhang können wir
allerdings nach der Einteilung der Bibliotheksstatistik vorgehen, die nach
Fächern wie Chemie, Landwirtschaft, Medizin, Umweltschutz etc. gliedert,
da es um die Biologie insgesamt und damit um einen Blickwinkel mehrerer
sich fachlich ergänzender Wissenschaftler geht.
Die Interdisziplinarität der heutigen Wissenschaft, die sich im
Zitierverhalten klar abzeichnet, erfolgt damit nicht nur durch Zitation
fachfremder Zeitschriften sondern in erheblichem Maße auch durch
die Vielzahl interdisziplinärer Zeitschriften auf den verschiedenen
Ebenen fachlicher Synopse. Auffällig ist dabei, daß die Wahrscheinlichkeit,
einen bestimmten Aufsatz in einer Zeitschrift zu zitieren, mit der Zahl
der Aufsätze in dieser Zeitschrift leicht ansteigt. Wir müssen
somit davon ausgehen, daß Zeitschriften mit einem breiteren thematischen
Scope auch überproportional häufig zitiert werden. Das hat zur
Folge, daß solche Zeitschriften bei der Erwerbung durch die Bibliotheken
auch stärker Berücksichtigung finden, was nun wieder zu einer
höheren Wahrscheinlichkeit, zitiert zu werden, führt. Solche
Zeitschriften sind vorzüglich im Science Citation Index zusammengefaßt
und können bei Erwerbungsfragen dort problemlos nach eigener Interessenlage
ausgewählt werden.
Interdisziplinäre Zeitschriften mit einer hohen Zahl an Publikationen
und einer überproportional hohen Zahl an Zitierungen, die auf sie
verweisen, sind für die Erwerbung besonders attraktiv.
Als Besonderheit der Biologie, hinsichtlich der Literaturversorgung,
muß ihre Nähe zur Medizin angesehen werden, die durch einen
außergewöhnlich hohen wissenschaftlichen Fortschritt gekennzeichnet
ist, da der große Anteil an international wissenschaftlich Tätigen
in diesem Bereich, die exorbitant gute apparative und finanzielle Ausstattung
und der weit überdurchschnittlich hohe Ausstoß an Dissertationen
diese Wissenschaft bestimmt. Der Fortschritt schlägt sich in der großen
Zahl an Publikationen entsprechend nieder. Im Gesamtkomplex der sogenannten
Life Sciences läßt sich die Trennung von Biologie, Landwirtschaft
und Medizin an vielen Stellen nicht vornehmen.
Während der Etatanteil für die Biologie in Oldenburg als normal
angesehen werden kann, es fällt lediglich auf, daß die Zeitschriftenerwerbung
erheblich zu Lasten des Buchetats geht, sind nach der Bibliotheksstatistik
1995 klare Defizite in den Bereichen Medizin, Landwirtschaft und teilweise
auch in der Chemie erkennbar. Der Preis für den Erwerb der Zeitschriften
ist eher als günstig anzusehen. Der auffallend hohe Anteil für
Dias, Arbeitstransparente und Mikroformen und seine Zuordnung zu bestimmten
Fächern läßt sich aus der Bibliotheksstatistik nicht erkennen.
Unbeschadet dessen ist anzumerken, daß die UB Oldenburg im Vergleich
mit dem "Maximalangebot" der Sondersammelgebiete, nach grober Abschätzung,
aus dem Bereich Life Sciences, mit Biologie, Umweltschutz, Medizin, Veterinärmedizin,
Land- und Hauswirtschaft einen Anteil von 4,7% (545/11705) im Zeitschriftenbereich
und 2,2% (454/19771) im Monographienbereich abdeckt, so daß für
die Leser der Eindruck entstehen muß, die eingesetzten Mittel seien
völlig unzureichend.
Zur Relativierung dieses Eindruckes ist allerdings anzumerken, daß
auch die großen Bibliotheken dieser Welt immer nur geringe Prozentsätze
des publizierten Gesamtaufkommens erwerben können und lediglich in
ihrer Gesamtheit eine wirkliche Synopse zu bieten vermögen. Außerdem
macht das Bradford‘s Law of Scattering nicht nur die oben angedeutete starke
interdisziplinäre Verzahnung der Wissenschaft deutlich, es belegt
ebenso die stark vereinfachte bibliothekarische Faustregel, daß im
allgemeinen mit 20% des Bestandes 80% der Anfragen abzudecken sind. Somit
liegt die Kunst der Erwerbung in erster Linie auf der Ermittlung dieses
Kernbedarfs.
In der Tabelle 6 wird für eine
Reihe ausgewählter Zeitschriften, die in Oldenburg abonniert sind,
der Preis pro Aufsatz, der bei durchschnittlich 11,10 DM liegt, und der
Preis pro Zitat, als Anhaltspunkt für eine sinnvolle Kaufentscheidung,
zum Vergleich angeboten. Diese Betrachtung ergänzt in gewisser Hinsicht
die Angaben des JCR zum Impact Factor und zum Immediacy Index, die allerdings
nur für die Zeitschriften des SCI verfügbar sind und damit deutsche
Publikationen weitgehend unberücksichtigt lassen.
Die angeführten Listen und Tabellen geben grobe Hinweise für
die Ermittlung der relevanten Literatur im allgemeinen Kernbereich der
Life Sciences.
Einleitung
An der Universität Oldenburg gibt es, als der Biologie benachbarte
Fachbereiche, die Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Es fehlen
dagegen Human- und Veterinärmedizin, Land- und Forstwirtschaft, sowie
Pharmazie und Pharmakologie. Insofern steht die Frage im Vordergrund, ob
bzw. inwieweit gerade diese Fächer bei einem Etatverteilungsmodell
berücksichtigt werden müssen.
Dazu ist zunächst zu bemerken, daß die verschiedenen Ansätze
für Etatverteilungsmodelle in der Literatur sehr umstritten sind,
und daß es mehrere Faktoren gibt, deren Rolle zu diskutieren ist:
-
Sockelbetrag unabhängig von der Nutzerzahl
-
Zitationsanalysen
-
Analyse der Benutzung der Bücher, Zeitschriften, elektronischen Medien
etc.
-
Evolutionsstrategische Optimierung der gegebenen Voraussetzungen
-
Optimierung der Kosten pro Medieneinheit
-
Orientierung an den "Maximalangeboten" der Sondersammelgebiete
-
Berücksichtigung der unterschiedlichen Durchschnittspreise je Fach
-
Verfügbarkeit in anderen (benachbarten) Bibliotheken
-
Berücksichtigung der Halbwertszeit der Literatur
-
Höhe eingeworbener Drittmittel
-
Proportionale Zunahme pro Benutzer - meist vereinfacht linearer Bezug
-
Entwicklung eines Expertensystems zur gewichteten Berücksichtigung
möglichst aller Faktoren
In den folgenden Ausführungen werden einige dieser Punkte berührt,
auch wenn sie nicht der eigentliche Gegenstand der Betrachtung sind. Daher
sollen am Beginn der Überlegungen zur Interdisziplinarität nur
einige kurze Anmerkungen zu den Etatmodellansätzen stehen:
-
1. Universitätsbibliotheken kommen aufgrund der Interdisziplinarität,
die der Wissenschaft als Ganzes immanent ist, nicht umhin, in allen Fächern
eine gewisse Mindestversorgung anzubieten. Hierfür gibt es Erfahrungswerte,
die permanent optimiert werden müssen.
-
2. Zitationsanalysen sind eine wichtige Voraussetzung zur Optimierung,
speziell bei der Ermittlung wichtiger Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes.
-
3. Die Analyse der Benutzung von Bibliotheksmedien ist die zweite unabdingbare
Voraussetzung zur optimalen Informationsversorgung, auch wenn die Erfassung
relevanter Daten nicht unproblematisch ist. Hier müssen Anfragen,
Ausleihen, Benutzungen im Lesesaal, Nutzung elektronischer Angebote und
Photokopien ins Verhältnis gesetzt werden.
-
4. Unter einer evolutionsstrategischen Optimierung ist zu verstehen, daß
nicht nur die Benutzung von vorhandenen Beständen und die Nutzung
digitaler Angebote analysiert wird, sondern auch wiederholt neue Angebote
und deren Einfluß auf die Benutzung, im Sinne einer "Versuch-und-Irrtum-Strategie,
zu testen sind. So kann beispielsweise eine Erhöhung des Erwerbungsetats
um 10% in einem Fach fast ohne Wirkung bleiben, während sie in einem
anderen Fachgebiet eine um 20% erhöhte Benutzung hervorruft.
-
5. Erwerbungsentscheidungen bestehen sowohl aus einem fachwissenschaftlichen
als auch aus einem finanziellen Teil und müssen daher die Kosten pro
Medieneinheit und deren Nutzungswahrscheinlichkeit berücksichtigen.
-
6. Die Orientierung an den "Maximalangeboten" der Sondersammelgebiete wurde
von Dorsch, K.-D. (1990 und 1992) vorgeschlagen und ist zur Gewinnung realistischer
Vorstellungen über theoretisch mögliche und real vorhandene Angebote
interessant. Als Grundlage für Etatverteilungsmodelle ist die Ermittlung
des allgemeinen fachlichen Kern- und die des jeweiligen Spezialbedarfs
entscheidender.
-
7. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Durchschnittspreise
in den jeweiligen Fächern ist relativ belanglos, da sie von der falschen
Voraussetzung ausgeht, daß zuerst eine Etatverteilung erfolgt, und
auf dieser Basis Erwerbungsprofile erarbeitet werden sollten. Dagegen ergibt
sich aus den nachfolgenden Überlegungen vielmehr, daß die Ermittlung
von Grundbedürfnissen am Anfang stehen muß, aus der sich dann
die notwendigen Etatanteile zwangsläufig ergeben. Diese Aussage widerspricht
nicht der Tatsache, daß in den Universitätsbibliotheken normalerweise
die tradierten Etatansätze zunächst übernommen werden müssen,
daß diese allerdings evolutionsstrategisch entsprechend zu optimieren
sind.
-
8. Die Verfügbarkeit von Literatur in anderen, insbesondere benachbarten
Bibliotheken, kann in der Regel nur eine sehr begrenzte Berücksichtigung
finden, da die Attraktion von Bibliotheken einer sehr rasch abnehmenden
hyperbolischen Funktion folgt, so daß bei gleicher freier Zugänglichkeit
schon Entfernungen von zwei, vier oder acht Kilometern die Attraktion vergleichsweise
halbieren, vierteln bzw. achteln. Ansonsten müßten beispielsweise
die Kosten für Fernleihen innerhalb und außerhalb der Bibliothek
(die des Benutzers) oder auch die für übersehene Innovationen
und die für unsinnige Doppelarbeit abgeschätzt werden.
-
9. Den Finanzbedarf aus einem dynamischen Modell heraus zu beantworten
versuchte Xiaorong, F. (1992). Dabei
wurde festgestellt, wie viele Bücher aus Gründen der Obsoleszenz
ersetzt werden müssen und wann sozusagen ein optimales Fließgleichgewicht
von Neuerwerbung und Aussonderung erreicht werden kann.
-
Die Berücksichtigung der Halbwertszeit in der Literatur, aus dieser
dynamischen Betrachtung heraus, kann bei unseren Überlegungen weitgehend
vernachlässigt werden, da sie im Gegensatz zu anderslautenden Behauptungen
in den großen Fachgebieten mit rund 5 Jahren annähernd gleich
ist. Dabei handelt es sich präzise gesagt um die synchrone Halbwertszeit,
in der die Benutzungsabnahme bzw. die abklingende Zitierhäufigkeit
der Literatur aus den verschiedenen Erscheinungsjahren heraus schnappschußartig
betrachtet wird, im Gegensatz zur erheblich aufwendiger zu erfassenden
diachronen Halbwertszeit, in der von einzelnen Publikationen deren abnehmende
Zitationshäufigkeit über Jahre hinweg verfolgt wird. Sie liegt
bei den sogenannten Most Cited Articles meist noch erheblich unter 5 Jahren.
In beiden Fällen ist die Verdopplungsrate der Literatur von 15 - 20
Jahren zu berücksichtigen.
-
10. Die Einbeziehung von Forschungsanträgen, eingeworbenen Forschungsgeldern
bzw. Drittmitteln in einem Fach scheint im Rahmen der Etatverteilungsmodelle
wenig sinnvoll. Dies gilt insbesondere unter dem Aspekt der notwendigen
Sondermittel, die für solche Projekte von Fall zu Fall für den
Informationserwerb notwendig sind und entschieden werden müssen.
-
11. Eine lineare Proportionalität zwischen Erwerbung und der Zahl
der Benutzer widerspricht dem Prinzip von Bibliotheken und entspricht als
Hypothese folglich auch nicht der Theorie bzw. den Tatsachen. Ihre Annahme
in mehreren Etatverteilungsmodellen beruht auf einer unerlaubten Vereinfachung
zur Umgehung komplexerer Expertensysteme.
-
12. Die Entwicklung von Expertensystemen ist ansatzweise versucht worden,
scheiterte bisher allerdings an der unzureichenden Kenntnis aller wesentlichen
Faktoren und der funktionalen Zusammenhänge derselben. Sie wird auf
Dauer unausweichlich sein, da die Interdependenz der Einflußfaktoren
einfachere Lösungsversuche mit linearen Modellen verbietet. (Kraft,
D.H. and Polacsek, R.A., 1978; Kraft,
D.H. and Boyce, B.R. 1991);
Zunächst unabhängig von diesen Überlegungen werden in den
meisten Universitätsbibliotheken sinnvollerweise prozentual anteilmäßig
"Kontingentierungsmodelle" tradiert (Griebel,
R.; Werner, A.; Hornei, S., S.28, 1994), um so eine gewisse Erwerbungskontinuität,
soweit das möglich ist, aufrechtzuerhalten. Wir konzentrieren uns
hier auf den Fragenkomplex der Interdisziplinarität und auf die Frage,
wie solche Kontingente optimiert werden können.
Dazu werden wir die vier Vorgehensweisen überprüfen:
-
Der Rückgriff auf bereits Bekanntes zu dieser Frage.
-
Die nutzungsanalytische Untersuchung der Frage.
-
Die definitorische Überprüfung der Fragestellung.
-
Die Auseinandersetzung mit bibliothekarischen Etatmodellen.
Last update: 30. November 1997 © by Walther Umstaetter