Beutekunst-Datenbank
Hinweise und Tips für die Benutzung
der bibliographischen Datenbank des internationalen Schrifttums über die
Beutekunst
Man kann in dieser Datenbank nach beliebigen Buchstabenfolgen und Zahlenfolgen suchen (nach Wortfolgen, einzelnen Wörtern, Wortteilen, Silben, Ziffern usw.).
Da es sich bei der hier nachgewiesenen Literatur um Titel in einer Vielzahl von Sprachen handelt, sei nachdrücklich darauf hingewiesen, dass bei den Angaben für Titel in Fremdsprachen, die das lateinische Alphabet verwenden, in der Regel keine deutschsprachige Übersetzung erfolgte. Bei der Suche nach solchen Titeln müssen also die Suchwörter jeweils in der betreffenden Sprache eingegeben werden!!!
Allein für den Begriff "Beutekunst" im weitesten Sinne kämen beispielsweise u.a. folgende fremdsprachigen Deskriptoren in Betracht:
Engl.: trophy art / looted art / art booty / lost art / plundered art und a. m.
Ital.: arte trafugate / bottino di guerra / arte razziat und a. m.
Niederld.: oorlogskunst / oorlogsbuit / kunstbuit / roofkunst / kunstroof und a. m.
Poln.: sztuka zagrabiona / sztuka zdobyczna und a. m.
Span.: arte robadas / botin artistico / botin de guerra und a. m.
usw. usw.
Wer Formulierungsschwierigkeiten hat, kann sich auch durch Eingabe von ihm bekannten ausländischen Periodika-Titeln alle in der Datenbank enthaltenen Zielinformationen daraus ausgeben lassen, z. B. aus: Art News / Chicago Tribune / Corriere della sera / De Standaard / De Volkskrant / El mundo / El pais /Financial Times / Gazeta wyborcza / La Repubblica / Le Figaro / Le Monde / Le Soir / Rzeczpospolita / Spoils of War / The Art Newspaper / The Boston Globe / The Daily Telegraph / The Independent / The Moscow Times / The New York Times / The Observer / The Philadelphia Inquirer / The St. Petersburg Times / The Times / The Washington Post / - um nur einige wenige herausgegriffene Beispiele zu nennen.
Anders ist es lediglich bei Titeln in Sprachen, die das sog. kyrillische
Alphabet verwenden (z.B. Russisch). Weil in dieser Datenbank aus technischen
Gründen die Suche einstweilen noch auf Angaben in Lateinschrift begrenzt ist und im kyrillischen Text
leider nicht gesucht werden kann, werden die bibliographischen Daten solcher
Titel nicht nur in der kyrillischen Originalschrift wiedergegeben, sondern
zusätzlich in die Lateinschrift transliteriert und die Sachtitel nebst Annotationen
sogar in einer deutschsprachigen Übersetzung beigefügt. Da die Transliteration
in Anlehnung an die DIN1460 (also nach der in Deutschland gebräuchlichen sog.
wissenschaftlichen Umschrift mit ihrem Gebrauch von diakritischen Zeichen)
erfolgt, kann aber nach russischem Text in der
lateinschriftlichen Transliteration nur dann recherchiert werden, wenn keine Buchstaben mit diakritischen
Zeichen involviert sind. Letzteres gilt übrigens auch für alle Sprachen mit
Lateinschrift, die Akzente bzw. diakritische Zeichen und Sonderbuchstaben
enthalten, wie das Französische, Polnische, Tschechische u.a. mehr.
Hier einige allgemeine Beispiele für Suchanfragen:
Eingabe: 04.07.1997
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen Artikeln, die an diesem Tag erschienen sind.
Eingabe:
07.1997
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen Artikeln, die im Juli 1997 erschienen sind.
Eingabe: 1990
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen Titeln, die 1990 erschienen sind.
Eingabe: Izvestija
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen in der Datenbank nachgewiesenen Artikeln, die in der gleichnamigen russischen Zeitung erschienen sind.
Aber bei
der Suche nach
Рабочая
газета
ist das russisch
geschriebene Wort "Рабочая" genau so wenig suchbar wie seine transliterierte
Form "Rabočaja", - letztere wegen des
č. Mit einigem Geschick kann man aber in der Mehrzahl der
Fälle durchaus auch Russischsprachiges suchen und zwar in der
lateinschriftlichen Transliteration.
Dabei muß man die darin
vorkommenden lateinischen Buchstaben mit diakritischen
Zeichen fortlassen. Das sind ž für
ж,
č für ч,
š für
ш, šč für
щ, '
für ь und
ė für
э.
Für die Suche werden auf dem Bildschirm zwei Felder angeboten. Will man beispielsweise nach Рабочая трибуна suchen (transliteriert: Rabočaja tribuna), so schreibt man in das linke Feld Rabo und in das rechte Feld aja tribuna, unter Fortlassung also des č. Auf diese Weise erhält man alle einschlägigen Zielinformationen, wobei indessen nicht ganz auszuschließen ist, daß man darüber hinaus nicht gesuchte Titel erhält, nur weil sie auch die gesuchten Zeichenfolgen enthalten. Weitere derartige Beispiele:
перемещенные ценности (transliteriert: peremeščennye cennosti) - Ins linke Feld pereme / ins rechte Feld ennye cennosti
совершенно секретно (transliteriert: soveršenno sekretno) - Ins linke Feld sover / ins rechte Feld enno sekretno
Музея книги и шрифта (transliteriert: Muzeja knigi i šrifta) - Ins linke Feld Muzeja knigi i / ins rechte Feld rifta
Эрмитаж (transliteriert: Ėrmitaž) Ins linke Feld rmita / das rechte Feld bleibt in diesem Fall leer
In vielen Fällen empfiehlt es sich übrigens, die Flektionsendungen von Wörtern einfach wegzulassen (bitte nicht trunkieren!!!).
Es werden pro Anfrage maximal 100 Titelnachweise geliefert. Am Schluss der Ausgabe wird mitgeteilt, wieviel Zielinformationen zu der betreffenden Anfrage überhaupt in der Datenbank enthalten sind. Übersteigt deren Anzahl die ausgegebenen 100, so kann man die Suchanfrage stärker spezifizieren. Dazu eignet sich besonders das zweite Eingabefeld, das mit dem ersten durch eine UND-Funktion verbunden ist. Boolsche Operatoren sind nicht einsetzbar!