Bernsteinzimmer-Datenbank
Hinweise und Tips für die Benutzung
der bibliographischen Datenbank des internationalen Schrifttums über das
Bernsteinzimmer
Man kann in dieser Datenbank nach beliebigen Buchstabenfolgen und Zahlenfolgen suchen (nach Wortfolgen, einzelnen Wörtern, Wortteilen, Silben, Ziffern usw.).
Da es sich bei der hier nachgewiesenen Literatur um Titel in einer Vielzahl von Sprachen handelt, sei nachdrücklich darauf hingewiesen, dass bei den Angaben für Titel in Fremdsprachen, die das lateinische Alphabet verwenden, in der Regel keine deutschsprachige Übersetzung erfolgte. Bei der Suche nach solchen Titeln müssen also die Suchwörter jeweils in der betreffenden Sprache eingegeben werden!!!
Allein für den Begriff "Bernsteinzimmer" kämen beispielsweise u. a. folgende fremdsprachigen Deskriptoren in Betracht:
Engl.: amber room / amber chamber
Ital.: camera d'ambra / sala d'ambra
Niederld.: barnsteenkamer
Poln.: bursztynowa komnata
usw. usw.
Wer Formulierungsschwierigkeiten hat, kann sich auch durch Eingabe von ihm bekannten ausländischen Periodika-Titeln alle in der Datenbank enthaltenen Zielinformationen daraus ausgeben lassen, z. B. aus: ArtNews / Chicago Tribune / Corriere della sera / De Volkskrant / El mundo / El pais / Financial Times / Gazeta wyborcza / Le Monde / Le Soir / Rzeczpospolita / Spoils of War / The Boston Globe / The Daily Telegraph / The Independent / The Moscow Times / The New York Times / The Philadelphia Inquirer / The Times / - um nur einige wenige herausgegriffene Beispiele zu nennen.
Anders ist es
lediglich bei Titeln in Sprachen, die das sog. kyrillische Alphabet verwenden
(z.B. Russisch). Weil in dieser Datenbank aus technischen Gründen die Suche
einstweilen noch auf Angaben in Lateinschrift begrenzt ist und im kyrillischen
Text leider nicht gesucht werden kann, wurden die bibliographischen Daten
solcher Titel nicht nur in der kyrillischen Originalschrift wiedergegeben,
sondern zusätzlich in die Lateinschrift transliteriert und die Sachtitel nebst
Annotationen sogar in einer deutschsprachigen Übersetzung beigefügt. Da die
Transliteration in Anlehnung an die DIN1460 (also nach der in Deutschland gebräuchlichen
sog. wissenschaftlichen Umschrift mit ihrem Gebrauch von diakritischen
Zeichen) erfolgt, kann aber nach russischem Text in der lateinschriftlichen Transliteration nur dann recherchiert werden, wenn keine Buchstaben mit
diakritischen Zeichen involviert sind. Letzteres gilt übrigens auch für alle
Sprachen mit Lateinschrift, die Akzente bzw. diakritische Zeichen und
Sonderbuchstaben enthalten, wie das Französische, Polnische, Tschechische u.a.
mehr.
Hier einige allgemeine Beispiele für Suchanfragen:
Eingabe: 04.07.1997
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen Artikeln, die an diesem Tag erschienen sind.
Eingabe: 07.1997
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen Artikeln, die im Juli 1997 erschienen sind.
Eingabe: 1990
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen Titeln, die 1990 erschienen sind.
Eingabe: Izvestija
Ausgegeben werden alle Zielinformationen, die diese Zeichenfolge enthalten, mithin auch die Angaben zu allen in der Datenbank nachgewiesenen Artikeln, die in der gleichnamigen russischen Zeitung erschienen sind.
Aber bei der Suche nach
Рабочая
газета
ist das russisch
geschriebene Wort "Рабочая"
genau so wenig suchbar wie seine
transliterierte Form "Rabočaja",
- letztere wegen des č. Mit einigem Geschick kann man
aber in der Mehrzahl der Fälle durchaus auch Russischsprachiges suchen und
zwar in der lateinschriftlichen Transliteration. Dabei muß man die darin
vorkommenden lateinischen Buchstaben mit diakritischen
Zeichen fortlassen. Das sind ž für
ж,
č für ч,
š für ш,
šč für щ,
' für
ь und
ė
für
э.
Für die Suche werden auf dem Bildschirm zwei Felder angeboten. Will man beispielsweise nach Рабочая трибуна suchen (transliteriert: Rabočaja tribuna), so schreibt man in das linke Feld Rabo und in das rechte Feld aja tribuna, unter Fortlassung also des č. Auf diese Weise erhält man alle einschlägigen Zielinformationen, wobei indessen nicht ganz auszuschließen ist, daß man darüber hinaus nicht gesuchte Titel erhält, nur weil sie auch die gesuchten Zeichenfolgen enthalten.
Weitere derartige Beispiele:
перемещенные ценности (transliteriert: peremeščennye cennosti) - Ins linke Feld pereme / ins rechte Feld ennye cennosti
совершенно секретно (transliteriert: soveršenno sekretno) - Ins linke Feld sover / ins rechte Feld enno sekretno
Эрмитаж (transliteriert: Ėrmitaž) Ins linke Feld rmita / das rechte Feld bleibt in diesem Fall leer
In vielen Fällen empfiehlt es sich übrigens, die Flektionsendungen von Wörtern einfach wegzulassen (ohne zu trunkieren!!).
Es werden pro Anfrage maximal 100 Titelnachweise geliefert. Am Schluss der Ausgabe wird mitgeteilt, wieviel Zielinformationen zu der betreffenden Anfrage überhaupt in der Datenbank enthalten sind. Übersteigt deren Anzahl die ausgegebenen 100, so kann man die Suchanfrage stärker spezifizieren. Dazu eignet sich besonders das zweite Eingabefeld, das mit dem ersten durch eine UND-Funktion verbunden ist. Boolsche Operatoren sind nicht einsetzbar!