Humboldt-Universität zu Berlin
HS Literaturdienste und Auskunftsmittel
Sommersemester 2004
Dozentin: Dr. G. Pannier
Referentin: Antje Martens
 

(Historische) Handschriften aus Irland – Nachweis und Präsentation

1. Einleitung

Die Nachweise und Präsentationen (historischer) Handschriften aus Irland, d.h. die Handschriften, die aus Irland (als geographischer Einheit) stammen, sollen hier behandelt werden. Die Unterscheidung in irische Handschriften und nicht-irische Handschriften ist in Irland sehr wichtig. Dabei handelt es sich bei den irischen Handschriften, also Irish manuscripts, um solche, die in der irischen Sprache verfaßt wurden. Nicht-irische Handschriften, non-Irish manuscripts, sind demnach solche, die in anderen Sprachen geschrieben wurden, so z.B. in Latein, Englisch und Französisch.

Die Handschriften sind weltweit verteilt, bedingt durch die irische Geschichte. Viele sind in den USA oder Großbritannien zu finden. In Deutschland bin ich nur auf wenige gestoßen (UBs Würzburg und Düsseldorf und SLUB Dresden)(s. Anm. 1) . In der Schweiz befinden sich im Kloster St. Gallen, ebenfalls eine irische Gründung, mehrere wertvolle Handschriften.(s. Anm. 2)

Die Handschriften, die in irischen Klöstern auf dem Kontinent oder dem Gebiet des heutigen Großbritannien entstanden, werden mit einer Ausnahme nicht weiter behandelt. Bei dieser Ausnahme handelt es sich im zweiten Teil (Präsentation) um das „Book of Lindisfarne“, das von der British Library vollständig elektronisch (und kostenlos) dem Betrachter auf der Website zugänglich gemacht wurde.

Da es sich insgesamt um eine beachtliche Menge an Handschriften handelt, werden im ersten Teil nur die wichtigsten Nachweise genannt und näher beschrieben. Dabei werden zuerst wichtigsten die gedruckten Verzeichnisse gefolgt von den Internet-Möglichkeiten behandelt. Die meisten Verzeichnisse, auf die eingegangen werden soll, behandeln die große Menge an mittelalterlichen Handschriften, z.T. auch nur die in irischer Sprache.

Es gibt für den gesamten Komplex der Handschriften Irlands keine zusammenfassende Bibliographie. Die meisten großen Bibliotheken bieten die Möglichkeit, online in ihren Handschriftenkatalogen zu suchen, aber da muß man vorher schon wissen, welches Manuskript man sucht. Auch sind in den meisten Fällen noch nicht alle Handschriften in diese Kataloge übernommen worden. Die Bibliotheken verweisen immer wieder auf die Zettelkataloge, die sich in ihren Handschriftenlesesälen befinden. Um einen Überblick über die Sammlungen zu erhalten, empfiehlt es sich, nach gedruckten Verzeichnissen zu suchen, die entweder von der Bibliothek selbst herausgegeben oder die von Forschern zusammengestellt wurden. (In den meisten Fällen handelt es sich um Veröffentlichungen vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis 2003).

2. Nachweise der Handschriften

2.1. Gedruckte Verzeichnisse

Es gibt eine relativ große Zahl gedruckter Verzeichnisse, die meisten sind in englischer Sprache erschienen, einige aber auch in irischer Sprache. Im folgenden soll eine Auswahl an diesen Verzeichnissen näher beschrieben werden, allerdings, bis auf eine Ausnahme, nur solche, die in englischer Sprache verfaßt wurden. Die bibliographischen Angaben erfolgen meist nach dem Schema: Signatur, eventuell Titel der Handschrift, wenn bekannt der Autor, Beschreibstoff, Maße, Datierung, Beschreibung (von Zustand und Inhalt) und Literaturangaben.

a) Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation

Das wichtigste von diesen Verzeichnissen ist das von Richard J. Hayes herausgegebene Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation. Es erschien bei G.K. Hall & Co. in Boston, Mass., USA, 1965. Erschienen sind elf Bände, dabei enthalten die Bände 1-4 Personeneinträge (Persons), Bände 5-6 enthalten Themen (Subjects), in den Bänden 7-8 finden sich Ortseintragungen (Places), Bände 9-10 enthalten Zeitangaben (Dates) und schließlich enthält Band 11 eine Liste aller Manuskripte.

Hayes bemerkt in seiner Einführung, daß die meisten Quellen für diese Manuskripte sich erstaunlicher Weise nicht in Irland selbst finden, sondern in „Bibliotheken, Archiven und Privatsammlungen außerhalb des Landes“. Weiterhin sei es „unwahrscheinlich, daß eine solche Situation in irgendeinem anderen Land existiert“. in den elf Bänden sind zum ersten Mal die Sammlungen von „678 Bibliotheken und Archiven in 395 Orten in 30 Ländern und von über 600 privaten Sammlungen“ zusammengetragen worden. Es sind ca. 4000 Handschriften enthalten, von denen sich weniger als 100 in Irland befinden. Die meisten befinden sich in England (British Museum (heute British Library), London Public Record Office, Bodleian Library in Oxford und anderen Sammlungen, auch von Privatleuten, meistens von Adelsfamilien deren Ahnen ein Amt im Laufe von 700 Jahren in Irland innehatten bzw. dort Land besaßen). Weitere wichtige Quellen finden sich in Rom, in der Bibliothek und den Archiven des Vatikans und Archiven der Sacra Congregazione di Propaganda Fide.(s. Anm. 3)

Eine Ausnahme bilden die beiden Gebiete der lokalen Geschichte und der Geschichte der gälischen Zivilisation – in diesen Gebieten sind die Sammlungen in Irland selbst viel größer im Umfang als außerhalb des Landes. Die größten Sammlungen befinden sich in der National Library of Ireland, der Trinity College Library, der Bibliothek der Royal Irish Academy und den Public Records Offices von Dublin und Belfast.

Form und Anordnung der Einträge

Das Ziel war es, all das, was bis zum damaligen Zeitpunkt schon erarbeitet wurde (veröffentlichtes und auch unveröffentlichtes Material) zusammenzufassen und noch die bis dato noch nicht verzeichneten und beschriebenen Handschriften hinzuzufügen.

Die Einträge in den Katalog erfolgten in vier Abschnitten: Personen, Themen, Orte, Zeitangaben.

Dabei findet sich derselbe Eintrag in jedem dieser Abschnitte, soweit es die entsprechenden Angaben gibt. In allen Teilen des Kataloges sind die Einträge nach dem frühesten Datum angeordnet, wenn es keine anderweitigen Angaben gibt. Sind Zeitangaben nicht bekannt, finden sich die Einträge am Ende des jeweiligen Abschnitts.

1) Personen – Bände 1-4
Hier enthalten sind Personen, Institutionen, Gesellschaften, Titel etc. – wie sonst in einem normalen Autorenkatalog auch. Politische und religiöse Organisationen sind in den Themenabschnitten zu finden.(s. Anm. 4)
2) Themen – Bände 5-6
Zu Beginn der beiden Bände findet man eine alphabetische Liste aller Themenstichworte.
3) Orte – Bände 7-8
Die Einträge hier sind beschränkt auf Orte in Irland. Orte außerhalb Irlands finden sich in den Bänden 5-6. Die allgemeineren Einträge sind nach den Provinzen oder Counties geordnet, aber die meisten Einträge sind alphabetisch nach Orten innerhalb eines einzelnen County angeordnet. Eine kleine Anzahl von Plätzen konnte nicht einem County zugeordnet werden, sie finden sich in einem separaten Alphabet nach den Counties. Einige Materialien mit kirchlichem Inhalt sind nach Diözesen geordnet, deren geographische Einheiten nicht mit den Grenzen der Counties übereinstimmen. Deshalb findet sich am Ende der Ortssektion ein Alphabet der Diözesen.
4) Zeitangaben – Bände 9-10
Im allgemeinen finden sich die Eintragungen nach den Zeitangaben (je nach der Zeitspanne, die von den Einträgen umfaßt wird): Jahrhundert (z.B. 1600- 1699), ein halbes Jahrhundert (z.B. 1600-1649; 1650-1699), eine Spanne von 10 Jahren (z.B. 1600-1609), Jahren (z.B. 1600) oder Monaten (1600 : Jan; 1600 : Feb etc.).Die Anordnung der Einträge in chronologischer Reihenfolge ist besonders gut geeignet für Gruppen von Archivmaterialien, die inhaltlich so verschieden sind, daß die einzige Gemeinsamkeit der Handschriften eine Zeitspanne bzw. ein bestimmtes Jahr ist. Indem jede Handschrift (wenn möglich) unter dem entsprechenden Datum angeordnet wurde, wird so ein historischer Hintergrund für diese Periode gegeben, indem die Ereignisse mit anderen zeitgenössischen Ereignissen zusammen aufgeführt werden.
5) Liste der Handschriften – Band 11
Die Einträge in dieser Liste sind geordnet nach:
i. Handschriftlichen Katalogen der Handschriften

ii. Privaten Sammlungen geordnet alphabetisch nach den Besitzern

iii. Öffentlichen und halböffentlichen Sammlungen geordnet nach Städten und Institutionen und der Handschriftensignatur

iv. Gälischen Handschriften in Privatsammlungen

v. Gälischen Handschriften in öffentlichen Sammlungen vi. Handschriften (aber nicht Archivmaterial) geschrieben bis 1500 n.Chr., geordnet nach Jahrhundert und des derzeitigen Aufbewahrungsortes

vii. Gälischen Handschriften geordnet nach dem Datum bis zum Ende des 19. Jhdt.

Form der Einträge:

Jeder Eintrag, der mit einer Handschriftensignatur (oder den Worten ‚manuscript map’) beginnt, aber ohne Erwähnung eines Ortes und einer Institution vor der Nummer, bezieht sich auf ein Manuskript, daß sich in der National Library of Ireland (NLI) befindet. Die Buchstaben ‚n’ und ‚p’ gefolgt von einer Nummer unter einem Eintrag signalisieren, daß das Manuskript in einer Mikroverfilmung in der NLI vorliegt. Dabei bedeutet ‚n’ – negativer Film und ‚p’ – Positivfilm. Die Einträge von Material aus privaten Sammlungen beginnen mit dem Namen der Familie, der sie gehören.

Eine besondere Behandlung bekamen die Handschriften in irischer Sprache. Fast alle, die bis dato überlebt hatten, sind verzeichnet. Sie sind im Katalog, wie die Handschriften in anderen Sprachen, unter den entsprechenden Stichworten verzeichnet. Dazu wurde ihnen noch eine sehr detaillierte Klassifizierung in der Themensektion unter den Stichworten „Irische Sprache“ und „Irische Literatur“ zugeordnet. Diese Handschriften erfahren auch eine besondere Behandlung in Band 11, sowohl in der allgemeinen Liste wie auch in einer speziellen Liste nach Ort und Datum.(s. Anm. 5)

Dieses Verzeichnis ist in der Staatsbibliothek Berlin vorhanden. Dort nicht vorhanden ist das ebenfalls von Hayes herausgegebene Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation, First Supplement, 1965-1975, erschienen 1979. Es umfaßt drei Bände, Band 1 enthält Personen, Band 2 Themen und Orte und Band 3 Jahresangaben und eine Liste der Handschriften.

b) Medieval Manuscripts in British Libraries

Der Katalog Medieval Manuscripts in British Libraries erschien bei Oxford University Press von 1969-2002. Die ersten vier Bände wurden von Neil R. Ker herausgegeben, der fünfte Band erschien 2002 und wurde von I.C. Cunnigham und A.G. Watson herausgegeben. Band 1 erschien 1969 und umfaßte das Gebiet von London. Band 2 folgte im Jahr 1977 und umfaßte die Orte Abbotsford – Keele. Band 3 erschien 1983 und enthielt die Orte Lampeter – Oxford. Hier finden sich auch die meisten Einträge bezüglich Handschriften irischer Herkunft. Band 4 wurde 1992 veröffentlicht und behandelte die Orte Paisley – York. 2002 erschien dann Band 5, der Indexe und Zusätze enthält.

Die Einträge sind nach den Orten geordnet und innerhalb der Orte nach ihren Standorten, z.B. in Oxford sind alle Handschriften aus der Bodleian Library separat zusammengefaßt, dann folgt die nächste Bibliothek aus Oxford usw..

c) Catalogue of Irish Manuscripts in Cambridge Libraries

Der Catalogue of Irish Manuscripts in Cambridge Libraries wurde von Pádraig de Brún und Máire Herbert 1986 bei Cambridge University Press veröffentlicht. Die Einträge sind folgendermaßen angeordnet:

1) Handschriften, die ganz oder teilweise in irischer Sprache verfaßt wurden (und einige Übersetzungen)

2) Handschriften, die irische Glossen enthalten

3) Einzelne Stücke in Irisch

4) Diplomatische Transkriptionen

5) Moderne Zusammenstellungen

d) Catalogue of Irish Manuscripts in the Franciscan Library Killiney

Der Catalogue of Irish Manuscripts in the Franciscan Library Killiney wurde 1969 herausgegeben von Myles Dillon, Canice Mooney und Pádraig de Brún. Die Handschriften aus diesem Katalog befinden sich in der Bibliothek des franziskanischen “House of Studies” (Dún Mhuire) in Killiney, Co. Dublin.(s. Anm. 6) Die Einträge sind in Gruppen nach dem Inhalt der einzelnen Handschriften erfolgt, gefolgt von detaillierten Beschreibungen.

e) Catalogue of Irish Manuscripts in King’s Inn Library, Dublin

Der Catalogue of Irish Manuscripts in King’s Inn Library, Dublin wurde von Pádraig de Brún 1972 herausgegeben. Die Einträge erfolgen wieder in Gruppen nach dem Inhalt der einzelnen Handschriften. Es folgen dann wieder detaillierte Beschreibungen.

f) Catalogue of Irish Manuscripts in Mount Melleray Abbey, Co. Waterford

Der Catalogue of Irish Manuscripts in Mount Melleray Abbey, Co. Waterford wurde von Pádraig Ó Macháin 1991 herausgegeben. Er enthält die Sammlung von Handschriften in irischer Sprache, die in der Bibliothek der Zisterzienser-Abtei Mount Melleray, Co. Waterford, wie auch eine Serie von Briefen und verschiedenen Einzelstücken aus den Archiven der Abtei und die Papiere des ehemaligen Abtes Fr. Maurus Ó Faoláin. Sieben Handschriften stammen aus der Periode vom frühen 18. Jhdt. (1712) bis zur Mitte des 19. Jhdt.. Die Materialen von Fr. Ó Faoláin umfassen die letzten 20 Jahre des 19. Jhdt. bis ca. 1910. Eine Beschreibung von zwei weiteren Handschriften, die einmal in der Bibliothek waren, aber die nicht mehr auffindbar sind, erfolgt in einem Anhang.(s. Anm. 7)

g) Catalogue of Irish Manuscripts in the Library of Trinity College Dublin

Der Catalogue of Irish Manuscripts in the Library of Trinity College Dublin wurde von T.K. Abbott und E.J. Gwynn 1921 veröffentlicht. Er ist geordnet nach der Handschriften- Nummer. Zu jedem Eintrag erfolgt eine Kurzbeschreibung.

h) The Catalogue of Irish Manuscripts in the Royal Irish Academy

Der Catalogue of Irish Manuscripts in the Royal Irish Academy wurde zwischen 1926 und 1970 veröffentlicht. Ziel war es, Wissenschaftlern und Studenten über die große Menge an irischen Handschriften in der Bibliothek der Akademie zu informieren. Der Katalog ist auf Kürze angelegt und auf redaktionelle Kommentare wurde verzichtet. Über 1400 Manuskripte umfaßt die Sammlung der Royal Irish Academy. Im Katalog sind auch einige Manuskripte in englischer und lateinischer Sprache als Übersetzungen der irischen Originale. Es wurden Gruppen von Manuskripten zusammengefaßt, die entweder vom gleichen Schreiber oder gleichen Inhalts sind. Die fortlaufende Numerierung, die die Katalogisierer benutzten, hat nichts mit der Aufstellung der Manuskripte in den Regalen der Lesesäle zu tun, sondern ist nur im Katalog zu finden. Der Index ist ein integraler Bestandteil des Katalogs. Darin enthalten sind ein Index der ersten Verszeilen (mit dem Namen des Autors, soweit bekannt) und ein Allgemeiner Index (Themen; Titel; Namen von Autoren und Schreibern; Namen von Personen, die in den Marginalien und verschiedenen Notizen). der Index bezieht sich nur auf den Katalog und enthält ebenfalls keine redaktionellen Anmerkungen.

Die älteste Handschrift von irischem Interesse ist das Cathach (6. Jhdt.), aber da es komplett in Latein geschrieben wurde, ist es nicht im Katalog einhalten. Die anderen Handschriften datieren vom 8. Jhdt. (Nr. 1238 Stowe Missal) über das 11.-12. Jhdt. (Nr. 1229 Lebor na hUidre), 14.-15. Jhdt. (Nr. 536 Book of Ballymote; Nr. 535 Book of Lecan) über das 17. Jhdt. (Nr. 1220 Annals of the Four Masters) bis zu einigen Handschriften des 19.-20.Jhdt..(s. Anm. 8)

Der Online-Katalog der Handschriften ist bis jetzt noch nicht vollständig. Derzeit sind nur kurze Einträge für ausgewählte nicht-irische und irische Manuskripte vorhanden.(s. Anm. 9)

i) Catalogue of Irish Language Manuscripts in the Bodleian Library at Oxford and other Oxford College Libraries

Der Catalogue of Irish Language Manuscripts in the Bodleian Library at Oxford and other Oxford College Libraries wurde von Brian Ó Cuív zusammengestellt und nach seinem Tod 2001 (Band 1) und 2003 (Band 2) veröffentlicht. Es ist eine Online-Version dieses zweibändigen Werkes als pdf-Datei (s. Anm. 10)zugänglich. Die Handschriften sind in drei Kategorien eingeteilt (A, B und C). Kategorie A enthält die mittelalterlichen Handschriften in irischer Sprache, zu Gruppe B gehören solche, die irische Inhalte haben (Glossen, Marginalien). Gruppe C bilden die sehr kleine Anzahl von zusätzlichen Einzelstücken. Handschriften mit den größten Interesse für Wissenschaftler sind die, die zu den Laud- und Rawlinson- Sammlungen gehören. Die Rawlinson-Sammlung (Nummern 22-40) enthalten die ältesten bis heute erhaltenen Pergamenthandschriften in der irischen Sprache. Die Handschriften sind in der alphabetischen Ordnung ihrer Regalbezeichnungen angeordnet. Die alphabetische Ordnung gilt auch für die Kategorien B und C. Die Handschriften, die zu einzelnen Colleges der Universität Oxford gehören – Corpus Christi, Jesus und University – werden von denen der Bodleian Library getrennt und auch erst nach deren Einträgen aufgeführt.(s. Anm. 11) der Katalog enthält ausführliche Beschreibungen der einzelnen Handschriften.

j) Clár Lámhscríbhinní Gaeilge Choláiste Ollscoile Chorcaí: Cnuasach Uí Mhurchú

Dieser “Katalog der Handschriften in Gälisch des University College Cork: Sammlung Uí Mhurchú” wurde von Breandán Ó Conchúir 1991 zusammengestellt und beschreibt die Sammlung von Professor James E.H. Murphy.

k) The Synge Manuscripts in the Library of Trinity College Dublin

The Synge Manuscripts in the Library of Trinity College Dublin ist ein Katalog, der anläßlich der Synge-Jahrhundert-Ausstellung 1971 veröffentlicht wurde. Die Einträge sind geordnet nach 1) Handschriften und Druckschriften, 2) Notizbücher – chronologisch, 3) Tagebücher – chronologisch und 4) Korrespondenzen.

l) Bibliography of Irish Philology and Manuscript Literature

Die Bibliography of Irish Philology and Manuscript Literature von R.I. Best (veröffentlicht 1969) verzeichnet Publikationen von 1913-1941. Für diesen Themenkomplex sind die Eintragungen auf den Seiten 55-65 interessant. Sie sind geordnet nach Allgemeinem, Irland (unterteilt in Dublin, Cork, Verschiedenes), England (London, Oxford, Manchester, Sheffield), Schottland (Edinburgh), Belgien (Brüssel), Frankreich, Deutschland, Italien, Schweiz (St. Gallen) und den USA. Innerhalb dieser Gruppen erfolgten die Einträge alphabetisch. Eine Untergruppe stellen die Faksimiles dar, die wiederum in Untergruppen unterteilt und wieder alphabetisch geordnet wurden.

m) Catalogue of Irish Manuscripts in the National Library of Ireland, Dublin

Der Catalogue of Irish Manuscripts in the National Library of Ireland, Dublin wurde von Nessa Ní Shéaghdha seit 1961 veröffentlicht und wird von Prof. Pádraig Ó Macháin fortgeführt. Die Handschriften datieren vom 14. Jhdt. an, aber viele enthalten Exemplare älterer Texte, einige sogar vom 8. Jhdt.. Sie repräsentieren die gälische Schrifttradition in den meisten Gebieten des Landes, hauptsächlich County Cork, Nord Connaught, Nord Leinster, Südost Ulster und den Städten Dublin und Belfast.(s. Anm. 12)

n) Catalogue of Irish Manuscripts in the British Library (Formerly British Museum)

Dieser Katalog wurde von Standish Hayes O’Grady zusammengestellt und bereits 1926 veröffentlicht. 1992 erfolgte ein Reprint mit leicht geändertem Titel aufgrund der Tatsache, daß die Bibliothek jetzt British Library heißt. Ansonsten wurden keine weiteren Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen. Der Katalog ist in die verschiedenen Fachgebiete der British Library unterteilt. Innerhalb der einzelnen Fachgebiete erfolgt eine weitere Einteilung in die einzelnen Sammlungen, z.B. Rawlinson. Innerhalb dieser Einzelsammlungen erfolgen die bibliographischen Angaben nach Signatur, Inhaltszusammenfassung, Sprache, Herkunft, Datierung, Material und Hinweisen zu Dekorationen.

o) Die Handschriften der Universitätsbibliothek Würzburg

Diese Kataloge wurden von Hans Thurn bearbeitet. In der ersten Hälfte des dritten Bandes befindet sich auf Seite 9 der Eintrag der einzigen vollständig erhaltenen irischen Handschrift. Die Eintragungen sind wieder nach den Signaturen geordnet, dann folgen Titel, Umfang, Maße, Herkunft, Datierung, Beschreibung des Zustandes und Inhalts und Literaturangaben. Weitere Erwähnung finden einzelne Fragmente in dem Buch Aus der Schatzkammer der Universitätsbibliothek Würzburg.

p) Katalog der frühmittelalterlichen Fragmente der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

In diesem Katalog sind die Fragmente der vorhandenen Handschriften verzeichnet. Die Eintragungen erfolgen nach Signatur (gegebenenfalls mit Hinweisen auf vorhergehende Signaturen), Titel, Autor, Datierung, Herkunft, Beschreibstoff, Umfang, Schriftart, Beschreibungen des Inhalts und Zustandes, Provenienz und Literaturangaben. Die einzige (laut e-mail-Auskunft) vorhandene irische Handschrift (bzw. die erhaltenen Fragmente davon) ist auf den Seiten 24-26 beschrieben mit dem Hinweis, da weitere Teile der Handschrift sich in New York (Columbia University) und im Probsteiarchiv Werden befinden.

2.2. Online-Kataloge

In diesem Abschnitt soll es um Online-Angebote einzelner Bibliotheken gehen.

a) National Library of Ireland – Leabharlann Náisiúnta na hÉireann

Die National Library of Ireland bietet eine Übersicht ihrer Sammlungen an. Ein Überblick über die Handschriftensammlung verrät, daß die Handschriftenabteilung eine große und vielfältige Sammlung von Handschriften besitzt, eine große Anzahl davon in irischer Sprache. Die Sammlung besteht hauptsächlich aus Manuskripten von irischem Interesse, d.h. Stücke, die einen Bezug zur Insel Irland haben oder von Iren in Irland selbst oder anderswo geschrieben wurden. Insgesamt gibt es 1236 Bände oder Hefter mit gälischen Handschriften, beginnend mit dem 14. Jhdt., die viele Themengebiete umfassen.

Für die Handschriftensammlung gibt es vier Kataloge:

1. Material, das vor 1965 katalogisiert wurde:
R.J. Hayes, Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation (s.o.)
2. Material, das zwischen 1966-1975 katalogisiert wurde:
R.J. Hayes, Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation: Supplement, 3 Bände (Boston, 1979)
3. Material, das zwischen 1976-1990 katalogisiert wurde:
Zettelkatalog im Lesesaal der Handschriftenabteilung
4. Material, das seit 1990 katalogisiert wurde:
National Library of Ireland Online-Kataloge
Desweiteren gibt es Listen von Handschriften, die im pdf-Format erhältlich sind, die u.a. über die Kataloge zugänglich sind.

b) Royal Irish Academy, Dublin

Die Bibliothek der Royal Irish Academy bietet einen Handschriftenkatalog, der bis jetzt noch nicht vollständig ist. Derzeit sind nur kurze Einträge für ausgewählte nicht-irische und irische Manuskripte vorhanden. Aber es findet sich dort auch das Cathach und das Stowe Missal, die ja im gedruckten Katalog nicht enthalten sind.

Die Handschriften sind im Lesesaal einzusehen, dort gibt es auch noch Zettelkataloge.

c) Trinity College Library Dublin

Die Bibliothek des Trinity College Dublin ist die größte Forschungsbibliothek Irlands.

Der Online-Katalog verzeichnet einige Handschriften, aber noch längst nicht alle.

In der Old Library befindet sich u.a. das Department of Manuscripts mit dem Book of Kells. Im Lesesaal der Handschriftenabteilung finden sich ausführliche Zettelkataloge sowie einige gedruckte Kataloge.

d) Oxford – Bodleian Library

Die Bodleian Library hat ebenfalls eine Abteilung für Special Collections and Western Manuscripts. Eine Übersicht über die Kataloge der Abteilung bietet eine Weiterleitung zu den einzelne Sammlungen, wie den Online-Katalog der Western Manuscripts.

Der Katalog der Mittelalterliche Handschriften ermöglicht die Suche nach den verschiedenen Sammlungen, die irischen Handschriften findet man u.a. bei der Sammlung Rawlinson ( MSS. Rawl ), wo man weiterführende Links findet. Dazu muß man aber schon vorher wissen, unter welchen Sammlungen man die Handschriften findet. Dazu bietet sich der bereits erwähnte Catalogue of Irish Language Manuscripts in the Bodleian Library at Oxford and other Oxford College Libraries an.

Auch werden einzelne digitale Abbildungen von Handschriften angeboten.

e) British Library

Die British Library hat ebenfalls eine umfangreiche Handschriftensammlung (Kataloge der Handschriftenabteilung).

Der Handschriften-Online-Katalog der British Library bietet einen Zugriff auf die verschiedenen Kataloge der Handschriftenabteilung. Er enthält:

Alle Arten von handschriftlichen Material in westlichen Sprachen

Dokumente, die von der vorchristlichen Zeit bis zum heutigen Tage reichen

Erwerbungen von Handschriften des British Museum und der British Library seit 1753

Dazu wurden die bereits veröffentlichten, gedruckten Kataloge gescannt.

Im Lesesaal finden sich aber auch noch die gedruckten Kataloge sowie Zettelkataloge. Enthalten sind verschiedene Kataloge, bei denen sowohl die Beschreibungen als auch die Indexe verfügbar sind, es sei denn, es wird etwas anderes vermerkt. Die Daten in den Katalogen beziehen sich auf das Erwerbungsjahr und nicht das Jahr, in dem die Handschriften entstanden sind. Es ist nicht möglich, die Kataloge online einzeln zu durchsuchen. Eine Liste mit allen verfügbaren Katalogen wie auch den Katalogen, die noch bearbeitet werden, findet sich auf der Website, wie auch eine Beschreibung der wichtigsten Einzelsammlungen, z.B. der von Cotton. Von einigen dieser wichtigen Einzelsammlungen gibt es gedruckte Kataloge.

In diesem Katalog nicht enthalten sind Abbildungen von den Handschriften, die findet man hier:

Digital Catalogue of Illuminated ManuscriptsEinleitung und Suchmaske

Images Online - digitalisierte Bilder ausgewählter Handschriften (mit Weiterleitung zur Suchmaske)

Diese Kataloge bietet einen Übergang zum nächsten Abschnitt, der Präsentation von Handschriften.

3. Präsentation

Hier soll es um ausgewählte Beispiele für die Präsentation von Handschriften in digitalisierter Form gehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Projekte ISOS und CELT. Erwähnt werden sollen aber auch die beiden CD-ROMs, die das Cathach und das Book of Kells dem Interessierten näher bringen und die Angebote der British Library und Oxford University.

3.1. ISOS - Irish Script on Screen

Irish Script on Screen ist ein Projekt der School of Celtic Studies, Dublin Institute for Advanced Studies. Ziel dieses Projektes ist es, digitale Abbilder von irischen Handschriften zu kreieren, und diese Bilder – zusammen mit den nötigen Kommentaren – auf einer Website zugänglich zu machen. Damit sollen diese wertvollen Bücher und Dokumente geschützt werden, indem es weniger nötig sein wird, sie selbst zu benutzen.

Die Bilder sind in zwei Formaten zugänglich: kleine jpgs (ca. 150-500 KB), die für die Allgemeinheit bestimmt sind. Sie können durch Anklicken des entsprechenden Bildes vergrößert werden. Dann gibt es noch große jpgs (ca. 1,5-5 MB), die für spezielle Benutzer (Wissenschaftler, Studenten etc) nur nach Registrierung zugänglich sind.

Die Sammlungen folgender Einrichtungen stehen (nach und nach) zur Ansicht zur Verfügung: Coláiste na Rinne; Mount Melleray Abbey; National Library of Ireland; National University of Ireland, Galway; Royal Irish Academy; Trinity College Dublin und University College, Dublin.

3.2. CELT – Corpus of Electronic Texts

Von völlig anderer Natur ist das CELT -Projekt. CELT steht für Corpus of Electronic Texts, und ist ein Projekt vom University College Cork. Ziel ist es, der Öffentlichkeit alte handschriftliche Texte zugänglich zu machen, aber nicht, sie zu digitalisieren, sondern die Texte werden zunächst gescannt und dann für die Online- Datenbank aufbereitet, aber es sind keine Abbildungen zu finden, sondern „nur“ der Inhalt wird aufgeführt. Die Texte können auch heruntergeladen werden oder ausgedruckt.

Die Sprachen der Dokumente sind u.a. Irisch (Alt, Mittel und Modern), Englisch, Latein, Französisch und einige Runen-Inschriften.(s. Anm. 13)

3.3. CD-Roms Cathach und Book of Kells

Von den bedeutenden Handschriften des frühen Mittelalters, dem Cathach und dem Book of Kells, gibt es mittlerweile CD-ROM-Versionen, die käuflich zu erwerben sind (ca. 40 bzw. 30 Euro). Sie enthalten jeweils ein kleines Büchlein, das etwas über die Handschriften erzählt und die technischen Gegebenheiten erklärt. Die CD-Roms enthalten die komplett digitalisierten Handschriften mit Erläuterungen und z.B. Auswahlmenüs und Zoom-Option.

3.4. Oxford – Bodleian Library – Early Manuscripts

Die Oxford University bietet auf ihrer Seite Early Manuscripts at Oxford University (in den meisten Fällen) vollständige digitale Faksimiles von (bis jetzt) 80 Handschriften aus den verschiedenen Bibliotheken an. Diese beinhalten die „Schätze“ der einzelnen Bibliotheken und Sammlungen, die zwischen 1995 und 2000 vollständig digitalisiert wurden. Dieses Angebot ist nicht auf die irischen Handschriften beschränkt, sondern es wurden die „keltischen“ Handschriften aufbereitet, d.h. es sind auch Handschriften aus Cornwall, Wales oder Schottland u.a. dort zu finden. Die Bilder sind ähnlich wie die des ISOS-Projekts. Das Angebot ist kostenlos.

3.5. British Library – Turning the Pages

Dieses Internet-Angebot der British Library heißt Turning the Pages.

Hier kann man sich insgesamt 10 Handschriften aus verschiedenen Jahrhunderten ansehen, die komplett digitalisiert und aufbereitet wurden. Darunter befindet sich auch das „Lindisfarne Gospel“, das um das Jahr 700 herum in Lindisfarne (Nordhumbrien/Nordengland, aber eine irische Klostergründung) hergestellt wurde. Die Benutzer haben die Möglichkeit, die Bücher „durchzublättern“, mittels einer Lupe selbst Details auszuwählen und zu vergrößern und sich einen Kommentar anzuhören. Es ist ein tolles Projekt, eine ganz andere Herangehensweise als das ISOS-Projekt oder das Angebot aus Oxford, aber auch kostenlos.

4. Zusammenfassung

Das Thema „Handschriften aus Irland“ ist ein sehr weit gefächertes Gebiet. Es gibt keinen „Überblickskatalog“ oder ähnliches, weder gedruckt noch online. Dafür gibt es viele Einzelkataloge, die sich mit jeweils bestimmten Sammlungen befassen. Die „Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation” bieten einen einzigartigen Überblick über dieses Gebiet, aber nicht erschöpfend. Am beeindruckendsten sind die Digitalisierungsprojekte wie ISOS oder aus Oxford und der British Library. Auf diese Weise werden diese “Schätze” einfach und kostenlos einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, und Forscher erhalten die Möglichkeit, sich mit ihnen zu befassen, ohne die Handschriften selbst in der Hand gehabt zu haben. Das wiederum schützt die Handschriften. Allerdings kann auch eine hochwertige Digitalaufnahme das Original nicht ersetzen, z.B. wenn es um die genaue Beschaffenheit der Beschreibstoffe geht.
 
 

Anmerkungen

1 Auf diese Handschriften bin ich nur durch Zufall gestoßen, sie sind in den Online-Katalogen nicht recherchierbar. Ich hatte einige Anfragen per e-mail an einige Bibliotheken geschickt, nur eine hat geantwortet (UB Düsseldorf). das die SLUB in Dresden mindestens eine irische Handschrift hat, ist mir durch den Besuch des dortigen Buchmuseums klar geworden. Gedruckte Kataloge der Handschriften der Bibliotheken liegt ebenfalls in vier Bänden vor (für die SLUB – siehe Literaturverzeichnis).zurück

2 Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen sind ebenfalls in gedruckten Katalogen beschrieben. Online sind sie nicht recherchierbar. Die irischen Handschriften werden in einem Ausstellungskatalog näher beschrieben (in Textform). (siehe Literaturverzeichnis)zurück

3 Hayes, R.J.: Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation, Bd. 1. S. iii zurück

4 ebend. S. IV zurück

5 ebend. S. v zurück

6 Dillon, M.: Catalogue of Irish Manuscripts in the Franciscan Library Killiney, S. ix zurück

7 Ó Macháin, P.: Catalogue of Irish Manuscripts in Mount Melleray Abbey, Co. Waterford, S. 1 zurück

8 FitzPatrick, E.: The Catalogue of Irish Manuscripts in the Royal Irish Academy: a brief introduction. S. 1f. zurück

9 http://www.ria.ie/Library&catalogue/catalogue.htmlzurück

10 http://www.celt.dias.ie/publications/cat/b/b2-10.htmlzurück

11 Ó Cuív, B.: Catalogue of Irish Language Manuscripts in the Bodleian Library at Oxford and other Oxford College Libraries. S. xix zurück

12 ISOS http://www.isos.dias.ie/english/index.html (weiterklicken zur 2. Seite mit dem „next“-Button) zurück

13 CELT http://www.ucc.ie/celt/about.htmlzurück



Bibliographie

Gedruckte Verzeichnisse

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Best, Richard Irvine : Bibliography of Irish Philology and Manuscript Literature : Publ. 1913-1941 / Richard Irvine Best. Dublin : Dublin Inst. for Advanced Studies, 1969.

Carolsfeld, Franz Schnorr von : Katalog der Handschriften der Sächsischen Landesbibliothek zu Dresden / bearbeitet von Franz Schnorr von Carolsfeld und Ludwig Schmidt. Dresden: Sächsische Landesbibliothek, 1979-83. (überarbeiteter Nachdruck mit Ergänzungsband (Dresden 1979-1986))

De Brún, Pádraig; Herbert, Máire : Catalogue of Irish Manuscripts in Cambridge libraries / edited by Pádraig de Brún and Máire Herbert. Cambridge: Cambridge University Press, 1986.

DeBrún, Pádraig : Catalogue of Irish Manuscripts in King's Inns Library Dublin / Pádraig de Brún. - Dublin : Dublin Inst. for Advanced Studies, 1972.

Dillon, Myles : Catalogue of Irish manuscripts in the Franciscan Library, Killiney / Myles Dillon ; Canice Mooney ; Pádraig de Brún. - Dublin : Dublin Inst. for Advanced Studies, 1969.

FitzPatrick, Elizabeth: The Catalogue of Irish Manuscripts in the Royal Irish Academy: a brief introduction / Elizabeth Fitzpatrick. Dublin, Royal Irish Academy, 1988. (überarbeitete Version von Siobhán Fitzpatrick, 2003 als pdf-Datei erhältlich unter http://www.ria.ie/library&catalogue/pdf/catalogue%20of%20irish%20manuscripts.pdf )

Hayes, Richard, J. : Manuscript Sources for the History of Irish Civilisation / edited by Richard J. Hayes. Boston, Massachusetts: G.K. Hall & Co., 1965. Bd.1-11

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Ní Shéaghdha, Nessa : Catalogue of Irish manuscripts in the National Library of Ireland / Nessa Ní Shéaghdha. Dublin: Dublin Institute for Advanced Studies, 1961-1996. (Bd. 11 verf. von Pádraig ÓMacháin, Bd. 13 verf. von Pádraig ÓMacháin und Nessa NíShéaghdha. - Ab Bd. 11 in der Reihe: Studies in Irish manuscripts = Taighde ar lámhscríbhinní)

Ó Conchúir, Breandán : Clár lámhscríbhinní Gaeilge Choláiste Ollscoile Chorcaí : Cnuasach uí Mhurchú / Breandán Ó Conchúir. - [Dublin] : Scoil an Léinn Cheiltigh, Inst. Ard-Léinn Bhaile Átha Cliath, 1991.

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O'Grady, Standish Hayes : Catalogue of Irish Manuscripts in the British Library [formerly British Museum] / by Standish Hayes O'Grady. Dublin : School of Celtic Studies, Dublin Inst. for Advanced Studies. - 1. print [der Ausg.] 1926 , 1992.

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Ochsenbein, Peter ; Schmuki, Karl ; Euw, Anton von : Irische Buchkunst : die irischen Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen und das Faksimile des Book of Kells ; Führer durch die Ausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen (28. November 1989 bis 3. November 1990) / von Peter Ochsenbein; Karl Schmuki; Anton von Euw. St. Gallen : Verl. am Klosterhof, 1990.

Scarpatetti, Beat von : Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen / bearbeitet von Beat von Scarpatetti. Wiesbaden : Harrassowitz, 2003.

The Synge Manuscripts in the Library of Trinity College Dublin : a catalogue prepared on the occasion of the Synge centenary exhibition 1971 / J. M. Synge Centenary Commemoration. Dublin: Dolmen Pr., 1971.

Thurn, Hans : Die Handschriften der Universitätsbibliothek Würzburg / Hans Thurn. Wiesbaden: Harrassowitz, 1970-84. (Bd. 3 : Die Pergamenthandschriften der ehemaligen Dombibliothek / bearbeitete von Hans Thurn. 1984.)

Zechiel-Eckes, Klaus : Katalog der frühmittelalterlichen Fragmente der Universitäts- und Landesbibliothek vom beginnenden achten bis zum ausgehenden neunten Jahrhundert. Bearb. von Klaus Zechiel-Eckes. Mit Beiträgen von Max Plassmann und Ulrich Schlüter. Wiesbaden: Reichert 2003.
 
 

Online-Kataloge

Irland:

National Library of Ireland, Dublin

Homepage: http://www.nli.ie

Special Collections: http://www.nli.ie/new_coll.htm

Kataloge: http://www.nli.ie/new_cat.htm

Royal Irish Academy, Dublin
Homepage: http://www.ria.ie

Homepage der Bibliothek:. http://www.ria.ie/library&catalogue/index.html

Katalog der Handschriften: http://www.ria.ie/library&catalogue/library/RIA_Manuscripts.htm

Trinity College Dublin
Homepage: http://www.tcd.ie

Homepage der Bibliothek: http://www.tcd.ie/Library/

Online-Katalog: http://www.tcd.ie/Library/Catalogue/

Homepage der Handschriften-Abteilung: http://www.tcd.ie/Library/RR/manuscri.htm

Großbritannien

British Library, London

Homepage: http://www.bl.uk/

Handschriftensammlung: http://www.bl.uk/collections/manuscripts.html

Überblick über die Handschriftensammlungen: http://www.bl.uk/collections/manuscriptscoll.html

Kataloge der Handschriftensammlung: http://www.bl.uk/collections/manuscriptscat.html

Digital Catalogue of Illuminated Manuscripts: http://www.bl.uk/catalogues/illuminatedmanuscripts/introduction.asp

Images Online: http://ibs001.colo.firstnet.net.uk/britishlibrary/index.jsp

Turning the Pages: http://www.bl.uk/collections/treasures/digitisation1.html

Oxford - Bodleian Library
Homepage der Bibliothek: http://www.bodley.ox.ac.uk/

Abteilung für Special Collections and Western Manuscripts: http://www.bodley.ox.ac.uk/dept/scwmss/

Kataloge der Handschriften-Abteilung: http://www.bodley.ox.ac.uk/dept/scwmss/wmss/wmss.htm

Online-Katalog für Western Manuscripts: http://www.bodley.ox.ac.uk/dept/scwmss/wmss/online/online.htm

Abbildungen von Handschriften: http://www.bodley.ox.ac.uk/dept/scwmss/wmss/medieval/mss/misc/towards.htm

Early Manuscripts at Oxford University: http://image.ox.ac.uk/

Präsentation

CELT - Corpus of Electronic Texts: http://www.ucc.ie/celt/

ISOS - Irish Script on Screen: http://www.isos.dias.ie

CD-Roms:

Book of Kells http://www.bookofkells.ie

Cathach http://www.ria.ie/publications/e-publications/cathach/index.html

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