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Podcast #15 zur IFLA New Professionals Special Interest Group

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In dieser Ausgabe des LIBREAS-Podcast sprachen wir mit den Studierenden Sebastian Wilke (Weblog) und Dierk Eichel (Weblog) über die New Professionals Special Interest Group der IFLA (Website), deren Mitglieder die beiden sind, und ließen uns deren Aufgaben, Ziele und Funktionen erklären.



Dierk Eichel

'Sebastian Willke

 

Transkript zum Interview

LIBREAS PODCAST #15
Interview mit Sebastian Wilke, Dierk Eichel
Karsten Schuldt (Interview), Maxi Kindling (Interview), Manuela Schulz (Transliteration)
Sprache/Language: Deutsch/ German
Spieldauer/ Running Time: 33 min 42 sec
Datei/ File: mp3/ 19,2mb // ogg/ 41,5 mb
Bitrate: mp3/ 80 kBit/s // ogg/ 160 kBit/s
Aufnahmedatum/ Recorded: 04. Mai 2010
Veröffentlicht/ Published: 11. Juni 2010
Über: New Professionals, Berufsanfänger, Konferenzen, IFLA, Chancen, Kooperation, Vernetzung


00:11

LIBREAS: Guten Tag. Ich begrüße Sie zu dieser Ausgabe des LIBREAS-Podcast. Wir treffen uns heute mit zwei Vertretern der New Professional Special Interest Group der IFLA. Mein Name ist Karsten Schuldt, mein Name ist Maxi Kindling und die beiden werden sich selber vorstellen…

00:20

Sebastian Wilke: Hallo, mein Name ist Sebastian Wilke und ich studiere an der Humboldt-Universität Bibliothekswissenschaft und Musikwissenschaft auf Magister und seit diesem Jahr bin ich der Convenor oder auch Chair der New Professionals Special Interest Group bei der IFLA.

00:39

Dierk Eichel: Hallo, ich bin Dierk Eichel, studiere noch an der FH Potsdam Bibliotheksmanagement und bin der Information Coordinator der Special Interest Group.

00:20

LIBREAS: Okay, großartig, dann haben wir also zwei deutsche Vertreter bei der IFLA. Was für ein Zufall. Was die IFLA ist wissen wir ja eigentlich alle, aber was sind die New Professionals?

01:02

Sebastian Wilke: Also New Professionals, darunter verstehe ich erstmal Studierende aus dem Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft oder der Library and Information Science, wird ja international immer gesagt, oder auch diejenigen, die gerade frisch in den Job gekommen sind, also normalerweise redet man von Leuten, die bis zu fünf Jahren schon arbeiten. Also eine neue Generation an Studierenden quasi. Das sind New Professionals, darum kümmern wir uns gerade hauptsächlich.

01:30

LIBREAS: Was vereint die Gruppe noch, außer dass sie „new“ sind im Job? Gemeinsamkeiten, die man explizit vertreten muss, und gegenüber wem eigentlich?

01:37

Sebastian Wilke: Also es geht erstmal darum, sie zusammen zu bringen. Das ist eigentlich das erste Ziel unserer Gruppe, dass wir versuchen weltweit New Professionals miteinander zu verknüpfen. Dass sie sich gegenseitig kennenlernen, wer ist da eigentlich in anderen Ländern oder an Hochschulen in meinem Land und an welchen Projekten arbeiten sie. Was die New Professionals noch vereint sind bestimmte Probleme oder Denkweisen, Anschauungsweisen, die die ältere Generation nicht unbedingt hat. Also Leute, die heutzutage in den Job kommen, die haben andere Anforderungen mit denen sie sich konfrontiert sehen in den Stellenausschreibungen. Sie müssen mit dem Generationskonflikt klarkommen, also dass da ältere Mitarbeiter sind, die vielleicht anders arbeiten und die es eventuell nicht akzeptieren, wie die jüngere Generation an Probleme herangeht. Da gibt es eine andere Form der Technologieaffinität oder des Multitasking usw. und da kann es auf Arbeit auch immer wi8eder Reibungen geben, deswegen muss man auch darauf aufmerksam machen, wie man darüber spricht bei Konferenzen, indem mnan ein Forum anbietet bei einem Verband wie der IFLA, damit man dann auch in die Profession hineinwirken kann. Dass sich andere Leute bewusst werden, dass da ein anderer Typ von Nachwuchs jetzt heranwächst.

02:58

LIBREAS: Ich frage mich aber, ob das eher „Luxusprobleme“ von New Professionals in den westlichen Staaten sind – USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien – oder ob es tatsächlich eine internationale Gemeinsamkeit ist. Ihr seid ja nun in einem internationalen Verband und schaut man auf die Welt, da gibt es ja nun einige Länder außerhalb der westlichen Staaten.

03:08

Sebastian Wilke: Das ist schon wahr. Die IFLA ist ja natürlich schon sehr auf die westliche Welt fokussiert, aber das ist ja nicht das einzige, worum wir uns kümmern müssen. Es sind ja auch solche Dinge, die Leute aus diesen Regionen angehen, dass sie mal nicht einfach so zu einer IFLA-Konferenz fahren können, weil dort Strukturen fehlen, die ihnen eine finanzielle Unterstützung ermöglichen. Deswegen wollen wir uns auch darum kümmern, dass man online auf Konferenzinhalte zugreifen und auch aktiv daran teilnehmen kann. Es geht eigentlich alle Leute was an, nicht nur New Professionals. Ich kenne so viele Freunde, die jetzt gerade zu arbeiten angefangen haben, die mir bei Konferenzen, z.B. beim Bibliothekskongress in Leipzig, es wäre sehr schwer gewesen an der Konferenz teilzunehmen, der Chef hätte es spät bewilligt, es würde aber die einzige Konferenz in diesem Jahr gewesen sein. Das finde ich schade und schockierend. Wir beide sind in einer Situation, in der wir häufiger zu Konferenzen fahren können, aber das ist noch lange nicht der Standard. Man kann sich so gut weiterbilden und entwickeln, gerade in seiner jungen Karriere, wenn man auf Konferenzen fährt, deswegen wollen wir auch versuchen, es auf anderen Wegen zu schaffen, dorthin zu kommen, so dass die Leute einfach daran teilhaben können. Und das ist auch ein anderer wichtiger Aspekt unserer Arbeit.

04:46

LIBREAS: Meist ist es als Studierender auch so, dass man öfter zu Konferenzen fährt, als wenn man ins Berufsleben einsteigt. Das habe ich auch schon oft mitbekommen.

04:56

Sebastian Wilke: Ja, das ist ein komischer Zwiespalt, wenn du ins Berufsleben eingestiegen bist, dann hast du nicht mehr die Möglichkeiten, die du als Student hattest, und dann musst du erstmal wieder eine Weile warten bzw. war es früher so, dass die Leitungsebene hingefahren ist und ich denke mal, dass sich das jetzt auch ändern wird. Also, dass eben auf IFLA-Ebene, die Professionals der New Leaders oder die New Leader Generation aufsteigen in ihrem Job und deswegen auch ganz andere Dynamiken auf Konferenzen entstehen, was Aktivitäten angeht.

05:31

LIBREAS: Wie setzt sich denn Eure Section zusammen? Also welche Länder sind repräsentiert?

05:38

Sebastian Wilke: Das ist ein bisschen schwierig bei der Special Interest Group. Also die Sektionen haben ein fest gewähltes Standing Comittee. Das sind meistens 20 Vertreter oder ein Dutzend, die auch zu den IFLA-Konferenzen hinfahren und da kann man dann sagen, in unserer Sektion sind diese, diese und diese Leute. Bei der Special Interest Group ist es ein etwas lockerer Zusammenhalt, also da gibt es tatsächlich offiziell nur Dierk und mich. Wir beide haben die beiden Ämter, wie auch eben schon erzählt haben, und dann kommt es ehr darauf an, dass man Leute findet, die an dem Thema interessiert sind und mit denen wirklich ad hoc zusammenarbeitet und sich zusammenschließt und vielleicht fragt, hast du ein Problem, hast du ein Projekt, das du in ein anderes Land tragen willst oder brauchst du Hilfestellung? Dann können diese Leute von unserem Netzwerk profitieren. Und das ist eigentlich ganz zuträglich bei unserem Thema, dass wir nicht eine so gefestigte Struktur haben. Falls wir ein Standing Comittee hätten, in dem New Professionals sitzen würden, müssten diese ja immer zu den IFLA-Konferenzen fahren und da habe ich ja schon gesagt, das ist immer ein Problem.

06:48

LIBREAS: Könnt Ihr vielleicht zur Veranschaulichung die Struktur erklären? Also wo in der Hierarchie der IFLA steht jetzt die Special Interest Group?

06:55

Sebastian Wilke: Also wir sind verankert bei einer der Sektionen. Es ist immer so, man sucht sich als Special Interest Group eine Sponsoring Section, in unserem Fall ist es die Management of Library Association Section und bei der sind wir sozusagen verankert. Da sitze ich als Convenor der Special Interest Group im Standing Comittee. Das trifft sich dann, wenn die IFLA tagt, an zwei Tagen bei der IFLA-Konferenz, um aktuelle Dinge zu besprechen, die die Sektionen angehen oder um die Session dort auf der IFLA zu besprechen. Da bin ich dann schon vertreten. Und wir sind unterhalb der Sektion als Interessensgruppe angesiedelt. Irgendwann können wir hoffentlich auch den Schritt machen hin zu einer Sektion, wo wir dann auch mehr Ressourcen haben. Da geht es dann auch um Geld, das man für Projekte einsetzen kann. Wir sind also der Sektion angesiedelt und sind deswegen etwas freier in unserer Organisationsstruktur.

07:50

LIBREAS: Und wie gelangt ihr dann zum nächsten Schritt, also welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um verstärkt mit finanziellen Ressourcen ausgestattet zu werden?

08:02

Sebastian Wilke: Also ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht - weißt du das, Dierk?

08:05

Dierk Eichel: Nein, weiß ich auch nicht.

08:07

Sebastian Wilke: Wir sind ja auch erst ein halbes Jahr dabei muss man sagen. Da kann ich vielleicht mal was zur Geschichte der Gruppe erzählen. Also die ist 2004 gegründet worden, dadurch dass wir seit 2010 dabei sind, haben wir gerade so eine Art Schnitt gewagt und sagen, jetzt soll mal bitte die junge Generation aktiver werden und die Studenten sollen da sein. Das ist bei der IFLA gar nicht so üblich, dass da Studenten am Werk sind und hinfahren, das ist erst seit den letzten fünf Jahren so, dass dort auch Studenten hinkommen. Wir sollen jetzt quasi dafür sorgen, dass mehr Studierende dabei sind und deswegen sind wir immer noch dabei uns einzuarbeiten. Es ging in diesem Jahr im Januar bei BOBCATSSS in Parma und im Februar im IFLA Headquarter in Den Haag darum, dass wir erst einmal an den Zielen der Gruppe zu arbeiten und wie wir das alles neu ausrichten, der jüngeren Generation auch anpasst. Das hat auch ganz gut geklappt, finde ich.

09:01

LIBREAS: Okay, das leitet über zu der Frage, die wir eh stellen wollten und zwar warum gerade ihr beide in dieser Position? Also die IFLA ist eine internationale Organisation und ihr seid von der Humboldt-Universität und von der Fachhochschule Potsdam. Das ist ja nett, dann kann man Euch schnell zum Interview holen. Deutschland gilt jetzt nicht unbedingt als der große Contributor zur IFLA?

09:26

Sebastian Wilke: Naja, es ist ja nun so, dass wir beide sehr gute Erfahrungen haben, was Konferenzen angeht, europäisch, national und international. Und bei der IFLA ist es so, dass, wenn man sich einbringt und aktiv wird, bekommt man die Möglichkeit dort mehr zu tun. Dass wir nun beide es ausgerechnet geworden sind, hat auch was damit zu tun, dass wir so nah beieinander leben. Ich wurde als erstes angesprochen, ob ich nicht der Convenor sein könnte und dann braucht man natürlich jemanden, mit dem man gut zusammenarbeiten kann, den man gut kennt, sodass da vertraute Arbeitsabläufe genutzt werden können und deswegen ist es letztendlich so gekommen, dass Dierk den Posten des Information Coordinator bekommen hat. Wir kennen uns ja schon aus vielen anderen Projekten und da ist es einfach notwendig, dass man mal eben sagen kann, „komm wir müssen mal an der Webseite was machen, lass uns mal heute treffen“. Nach außen hin sind wir ja nicht Dierk und Sebastian aus Potsdam und Berlin, sondern wir versuchen möglichst breit alle möglichen Länder und Gebiete zu repräsentieren. Es geht uns auch darum, Best Practices aus anderen Bereichen, aus anderen Ländern aufzuzeigen, dass die Studierenden z.B. Berichte schreiben in unserem Blog oder Fotos posten. Also es ist zwar jetzt anfangs eher auf die Aktivitäten der Gruppe oder auf das, was ich da so mache konzentriert. Das muss aber vielleicht erstmal so sein, weil wir uns gerade neu ausgerichtet haben. Und das soll jetzt dahingehen, dass wir Leute einladen, bei uns im Blog Gastbeiträge zu schreiben.

10:56

LIBREAS: Okay, ist das – einfach gesagt – eine Fortsetzung des LIS-Corner?

11:03

Sebastian Wilke: Ja, das hängt ja alles miteinander zusammen. Das ist auch das Schöne daran. Daran kann man auch wunderbar sehen, warum es sich lohnt zu Konferenzen zu fahren, warum man unbedingt zur IFLA fahren sollte. Das ist eigentlich dadurch entstanden, dass wir 2008 BOBCATSSS organisiert haben, dass wir auf der Buchmesse bei LIS-Corner waren, dass da die IFLA unser Standnachbar war. So sind es immer wieder kleine Kontakte, die man hat, die einem dann wirklich im Nachhinein ermöglichen, solche tollen Dinge zu machen. Und LIS-Corner ist auf nationaler Ebene ein Projekt, wo wir auch versuchen, Studierende, die New Professionals miteinander zu vernetzen. Und es ist ja auch gar nicht schlimm, dass beide Seiten davon profitieren. Man kann ja die Erfahrungen der Buchmesse bei dem IFLA-Kongress für die Session oder dem Satellite Meeting einbringen. Also es passt, es ist im Fluss, so erlebe ich das mein gesamtes Studium hindurch schon und wenn man Glück hat und das irgendwie nutzt, dann ergeben sich daraus immer wieder ganz tolle neue Sachen und dann geht es quasi noch ein Level weiter.

12:05

LIBREAS: Könnt Ihr mal in Kurzform beschreiben, was ihr im Moment tut, was im Moment die Aktivitäten sind und was für die Zukunft geplant ist?

12:15

Dierk Eichel: Als Information Coordinator bin ich verantwortlich für die ganze technische Infrastruktur: Website, dann haben wir einen Blog mit Wordpress aufgebaut, Twitter haben wir eingerichtet, Facebook Page, sodass Leute partizipieren können an dieser Gruppe mit Web 2.0-Tools. Wir haben eine Mailingliste, die ich auch betreue, dort bekomme ich ständig jede Woche Anfragen wie „ich will rein in die Mailingliste“, „ich will raus“, das muss ich koordinieren. Das ist auch meine Aufgabe. Und dann sind noch ein paar Kleinigkeiten für die Konferenz, sowas wie die Registration Form, habe ich jetzt umgewandelt in ein pdf-Formular, es dann hochgeladen auf die Website, auf der man sich anmelden kann für die neue Konferenz „The Global Librarian“.

13:22

Sebastian Wilke: Ja, es geht vor allem darum, die Tools, die man im Web 2.0 zur Verfügung gestellt bekommt, für unsere Aktivitäten einzusetzen. Ich finde zum Beispiel die Idee spannend, dass man unsere Facebook Fan Page, auf der viele Leute mittlerweile angemeldet sind, nutzt, um neue Meetings online zu machen. Da gibt es eine Möglichkeit, Gruppenchats zum Beispiel zu machen und ein Vorteil bei Facebook ist, dass man sich halt schon ein wenig kennen lernt: man hat die Profile im Hintergrund, man kann sich austauschen und Fotos angucken, und man sieht, hey wo kommt der und die denn her… darüber könnte man Sachen machen und im Großen und Ganzen, wie Dierk schon gesagt hat, Fixpunkt für uns ist erstmal das Satellite Meeting der IFLA in Göteborg im August. Das Satellite Meeting ist eine Vorkonferenz, die findet am 9. August statt, die heißt “The Global Librarian“. Da sind wir gerade dabei zusammen mit anderen Leuten das Programm zu gestalten, das sind auch andere Leute, die das hauptsächlich tun. Dann müssen wir schon darüber nachdenken, über die Session, die wir 2011 in Puerto Rico machen, dort findet die nächste IFLA statt.
Und ganz generell versuchen wir uns gerade in eine andere Richtung zu bewegen und andere Initiativen anzusprechen. Einerseits ist da schon seit Januar eine Kooperation mit BOBCATSSS und ich hoffe, dass es im nächsten Jahr im Januar weitergeht, und wir wieder vor Ort sein können, um mit den Studierenden, die an der Konferenz teilnehmen, über die IFLA und Gedanken und Probleme aus den anderen Ländern zu reden, auch über BOBCATSSS. Dann gibt es noch solche Sachen wie das YEP, Young Europeen Professionals, eine Initiative, bei der es um New Professionals in wissenschaftlichen Bibliotheken geht. Dann gibt es zum Beispiel sowas wie Music Library Student Group der Music Library Association in den USA. Es gibt ganz tolle Initiativen in Australien, diese sind auch wirklich Vorreiter, was die Unterstützung von Neueinsteigern angeht. Und dass man einfach diese darauf aufmerksam macht, dass wir existieren. Das geschieht auch zum Beispiel mit der Unterstützung des IFLA Headquarter. Hier sind viele Leute drin, die sehr eng mit den New Professionals verbandelt sind und die Gruppe auch zum Teil gegründet haben. Also dass man das bestehende Netzwerk weiter ausbaut und versucht somit weitere Potenziale zu entdecken und zu nutzen, also dass eine Art Infrastruktur entsteht, wo möglichst viele Leute eingebunden werden.

15:50

LIBREAS: Wir haben uns auch gefragt, auf welche Unterstützung ihr eigentlich zurückgreifen könnt. Wie sehr wird Eure Tätigkeit bei der IFLA von anderen bibliothekarischen Verbänden in Deutschland unterstützt werdet, wie das wahrgenommen wird, aber auch wie die Humboldt Universität und die Fachhochschule Potsdam Euch unterstützen?

16:15

Dierk Eichel: Also wenn ich da erwähne, dass ich bei der IFLA arbeite, freiwillig, dann freuen sich alle und wünschen mir viel Erfolg. Also das ist schon eine Unterstützung, auf diese Weise.

16:26

Sebastian Wilke: Ich denke mal, dass das viel mit Personen zusammenhängt. Das ist ja sehr punktuell, dass auch einige Dozenten von uns bei der IFLA aktiv sind. Die kennen den ganzen Kreis, wie man da arbeitet und die unterstützen uns schon sehr. Dann gibt es ja noch die Leute, die einfach so zur IFLA fahren, also vom BID das deutsche IFLA-Nationalkommittee durch Frau Lux, die auch Dozentin ist an der HU, man sieht sich halt immer wieder. Die interessieren sich dafür, was man tut und die kann man jederzeit ansprechen und fragen. Frau Klauser zum Beispiel auch, obwohl das ändert sich ja jetzt auch alles. Oder auch zum Beispiel Benjamin Blinten, Olaf Eigenbrodt, die sind ja auch alle sehr, sehr aktiv und die gehören auch zu den New Professionals. Das ist sehr hilfreich für uns, davon können wir profitieren, dass sie schon Erfahrungen aus ihrer Sektion und ihrem Netzwerk mitbringen an Leuten, an Kontakten.

17:25

LIBREAS: Abgesehen von den Personen, die euch unterstützen, gibt es irgendwelche finanziellen Ressourcen oder ähnliches, worauf ihr zurückgreifen könnt, vielleicht auch von der IFLA direkt bereitgestellt?

17:34

Sebastian Wilke: Also einerseits gibt es auf nationaler Ebene den BII-Zuschuss, auf den kann man sich immer jedes Jahr bewerben, um einen Zuschuss zu bekommen für die IFLA-Konferenz. Das ist aber auch ein kleines Problem, weil dort auch Änderungen vorgehen. Es gibt auch den IFLA-Express, das ist das Publikationsorgan bei der IFLA, und bisher hat BI das so gestaltet, dass sich Studierende bereitstellen mussten, um zu übersetzen und haben dafür auch Geld bekommen haben und die konnten nicht auf ein normales Stipendium zurückgreifen, worauf normale Leute, die schon im Job stehen, zurückgreifen können. Da wird jetzt auch bei der IFLA überlegt, ob sich der IFLA-Express verändert, oder ob es ein Blog wird oder auch ganz abgeschafft wird. Da muss man mal schauen, wie das dann weitergeht mit der Unterstützung.
Und dann gibt es von der IFLA noch solche Grants oder Funding Programs, wo man sich anmelden kann. Es gibt zum Beispiel das „Adopt a Student!"-Programm, das ist von der Section of Education and Training Group, in der auch Frau Hauke aktiv ist, aufgesetzt worden. Da kann man sich als Studierender anmelden und dann wird man für ein Jahr von der IFLA gesponsort und kriegt einen Mentor an die Seite gestellt, der das bezahlt hat und der kann einem helfen, wie man zur IFLA kommt: wie komme ich darein, was muss ich alles vorbereiten bei einer Konferenz. Das ist darauf ausgerichtet, dass eine Partnerschaft entsteht. Dann gibt es noch sowas wie das IFLA LIS Student Paper Program oder den Award, da werden eingereichte studentische Papers ausgewertet und ausgezeichnet. Da bekommt man auch die Reisekosten für das nächste Jahr erstattet, wenn man den Award gewonnen hat. Dann gibt es noch diverse andere Programme von Stiftungen. Man muss immer die Augen offen halten und gucken, was es gibt und wir versuchen das auch zu sammeln.

19:35

LIBREAS: Genau, das ist ja dann sicherlich auch eure Aufgabe, die Informationen zu bündeln und weiterzugeben.

19:41

Sebastian Wilke: Generell ist es so, dass das IFLA Headquarter mit uns zusammenarbeitet, weil sie sehr daran interessiert sind, neue Generationen rein zu bekommen.

19:56

LIBREAS: Das ist lustig, dass du Frau Hauke erwähnt hast, ihren Namen hatte ich mir hier auch mal auf meinen Zettel geschrieben. Vielleicht kann man dazu mal drei Worte sagen. Also ich habe immer das Gefühl, dass all diese Aktivitäten von Studierenden am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft immer auf die Aktivitäten von Frau Hauke und ihrem Buchprojekt haben.

20:12

Sebastian Wilke: Ja, auch die anderen Aktivitäten. Sie hat vor einigen Jahren für sich selbst, glaube ich, die IFLA entdeckt als große Plattform, auf der man Projekte anstoßen kann, von der man Unterstützung bekommt und da war schnell die Idee, die Studierenden mit einzubinden. Sie ist unheimlich gut darin, die Leute bei der Stange zu halten und sie auch zu Konferenzen zu schicken, um über das Buchprojekt zu sprechen und über andere Sachen, sodass man dann sehr schnell merkt, das ist was für mich, davon profitiere ich irgendwie. Sie ist ein sehr wichtiger Faktor an unserem Institut dafür, dass Leute auch für Konferenzen motiviert werden. Ohne sie wäre ich da auch nicht hingekommen. Das ist schon gut, dass sie das macht und auch immer antreibt und vielleicht ist es auch wichtig, dass das an unserem Institut stärker durchsetzt bei den neuen Generationen. Es gibt ja das Problem bei den Bachelor-Studenten und Master-Studenten. Die haben nicht soviel Zeit wie die Magisterstudenten oder die Diplom-Leute. Das ist ein wenig schwierig für sie, weil sie nicht soviel Ressourcen an Zeit haben.

21:15

LIBREAS: Die Arbeit von euch …aus Deutschland. Hat denn die eine Rückwirkung auf das deutsche Bibliothekswesen oder andersherum gibt es eine Rückwirkung in die IFLA hinein? Die IFLA wird ja doch als sehr amerikanisch wahrgenommen, obwohl sie international ist.


21:27

Dierk Eichel: Also nicht mehr als sonst. Das amerikanische ist nicht so, eher das europäische, wie ich das mitbekommen habe, ich bin jetzt noch nicht solange dabei, aber ich finde nicht, dass es amerikanisch geprägt ist.

21:52

Sebastian Wilke: Die ALA, American Library Association, hat ja noch mal einen ganz eigenen Stellenwert und ich glaube, wenn man dort mal bei einer Konferenz war, das ist dann noch viel amerikanischer ausgeprägter, als die IFLA jetzt. Dadurch, dass sie jetzt ihre Regional Offices haben bei der IFLA sind auch Regionen wie Afrika, Südost-Asien, Asien eigentlich ganz gut vertreten.
Was die Synergien angeht zwischen den Ebenen, da sehe ich schon einiges, das merke ich auch an mir selber oder da sehe ich auch im Alltag, von dem ich profitiere oder den Horizont erweitere. Bei der IFLA ist man in einer sehr internationalen Gemeinschaft, wenn man zur Konferenz fährt, sind das andere Kulturen, andere Denkweisen, mit denen man zu tun hat und dann auch offener denkt. Und dadurch bekommt man mit wie in anderen Ländern bestimmte Probleme gelöst werden. Was zum Beispiel mich angeht, auf nationaler Ebene kann ich das auch wunderbar umsetzen: bei der Buchmesse bei LIS-Corner; ich will versuchen, jetzt auf dem Bibliothekartag im nächsten Jahr die New Professional Session mitzugestalten und dabei kann ich direkt davon profitieren, welche Erfahrungen ich bei der IFLA mache: Was sich gut eignet, was gerade von internationalen Studierenden gedacht wird, was kann ich da einbauen und gucken, wie ist denn in Deutschland eigentlich das Feedback, was denken die älteren Kollegen und umgekehrt ist es so ähnlich. Das ist wieder so ein Fluss, ein Austausch. Man muss es sehen und nutzen, man wird immer wieder auf Parallelen gestoßen auf europäischer, internationaler Ebene etwas umzusetzen und sich gegenseitig zu befruchten.

23:30

LIBREAS: Was denken denn die Studierenden in anderen Ländern?

23:31

Sebastian Wilke: Ein ganz wichtiges Thema ist der Zugang zu Konferenzen, das haben wir immer wieder gesehen, dass man versuchen muss, die Strukturen freundlicher zu gestalten, dass man vielleicht doch mehr Geld bereitstellt als in der Vergangenheit, dass Berufseinsteiger und Studierende, die zu Konferenzen fahren, sich aktiv beteiligen können. Das zahlt sich ja dann auch aus. Vielleicht wird es in vielen Ländern nicht so gesehen, dass es sich auszahlt, Studierende vielleicht auch für fast gar nichts zu Konferenzen fahren lässt, den Eintritt bezahlen müssen oder die Konferenzgebühr, also dass sich das vielleicht im Endeffekt zehn Mal so hooch auszahlt später, wenn sie wirklich Appetit bekommen auf Konferenzen.


24:25

Dierk Eichel: Es geht auch nicht nur darum, ein Komplettangebot zu machen mit Reise, Unterkunft und Teilnahme, sondern sie zu motivieren, dahin zu fahren. Nicht auf eigene Rechnung, sondern aus eigener Motivation, also das Geld als Förderung in die Hand gibt und sie sich dann aber selber kümmern lässt. Dass sie Gruppen bilden, dass man neue Gruppen kennen lernt auf der Konferenz und dann noch im nächsten Jahr weitermachen und zwischendurch sich im Web zu vernetzen.

24:57

Sebastian Wilke: Das ist ja auch das Kernproblem bei der Sache: es macht Spaß zur Konferenz zu fahren, du lernst unglaublich viele Leute kennen, du kannst neue Freundschaften schließen und so weiter und kannst auch von der Arbeit her profitieren. Aber das erstmal zu erfahren und zu sehen wie gut das ist und die Möglichkeit, das zu erfahren, zu diesem Punkt muss man kommen. Nicht dass das nur mal ein kleiner Haufen von Studierenden macht und davon begeistert ist und davon erzählt, und die anderen fahren nicht, weil sie es nicht machen können. Und das ist mein Wunsch, dass das so viele Leute, so viele Studierende wie möglich auch dies Kontakte mit der Fachwelt über Konferenzen haben können.

25:40

LIBREAS: Was sind die aktuellen Themen? Was sind die Themen, die New Professionals interessieren im Moment?

25:44
Sebastian Wilke: Wir können das ja ein bisschen an unserem Satellite Meeting ausrichten, also da geht es um Internationalisierung von Karriere. Es heißt ja auch „The Global Librarian“, da wollen wir gucken, was Internationalisierung für Auswirkungen hat auf Karrieren. Ich habe den Überblick jetzt nicht was das Programm angeht, weil das Programm gerade gestaltet wird für die Konferenz, aber es geht um sowas wie mobile Dienstleistungen von Bibliotheken. Das ist auch gerade viel in Deutschland besprochen worden von Regina Pfeiffenberger usw. oder die Internationalisierung in Bezug auf ins Ausland gehen, Austausche machen oder wie die eigenen Studienprogramme davon betroffen sind, dass man aus dem Ausland zurückkommt und sagt, das ist dort anders, ich habe die Erfahrung gemacht, können wir das nicht irgendwie einbringen und da auch Kooperationen entstehen. Das ist wichtig. Dann so etwas wie Mentorenprogramme, wie kann man Studierende unterstützen in ihrem Werdegang vom Verband her. Darüber wurde zum Beispiel viel geredet bei der Konferenz, eben was die Altersunterschiede angeht auf Arbeit. Dann wurde eine Erhebung gemacht zu Leuten, die früh in Führungspositionen kommen: Was zeichnet die aus oder was muss die auszeichnen, wie kann man das unterstützen, also es hängt irgendwie alles miteinander zusammen.

27:05

LIBREAS: Wenn Ihr über das Thema Bibliothek sprecht oder Bibliotheken in den anderen Ländern oder ganz generell. Wie sieht nach Eurer Meinung die Bibliothek von morgen aus, wenn die New Professionals Professionals geworden sind?

27:17

Sebastian Wilke: Ich denke, das wichtigste ist dabei, dass es von Offenheit und von Transparenz geprägt ist. Vielleicht nicht nur, was das Äußere, sondern auch was die inneren Abläufe angeht. Ich erlebe es immer wieder als großartig, wenn man diskutiert, wenn man die Möglichkeit hat, sich gegenseitig Feedback zu geben, wenn dabei Positionen in einer Organisation oder Hintergrund einer Person keine Rolle spielen und ich denke, dass das auch in der Bibliothek von morgen sehr wichtig sein wird. In welcher Form auch immer, ich kann mir das jetzt nicht richtig ausmalen, aber das ist ein Kernpunkt.


27:56

Dierk Eichel: Es wird völlig anders aussehen als heute. Es gibt schon einige Bibliotheken, die aus meiner Sicht in die richtige Richtung gehen, aber noch nicht weit genug. Da muss wesentlich mehr investiert werden in die Studenten und die New Professionals und auch auf sie gehört werden. Denn viele haben andere Vorstellungen, die umgesetzt werden müssen. Gerade auch die technischen Möglichkeiten, Web 2.0 wird lange diskutiert. In einigen Ländern wird es gemacht, in anderen nicht so sehr. Semantic Web wird diskutiert, in einigen Ländern mehr, in einigen weniger. Und darin sind auch die New Professionals Vorreiter. Da wird aus technischer Sicht viel Umwälzung auf uns zukommen, was die New Professionals bewältigen können.


28:46

Sebastian Wilke: Das schlägt sich zum Teil auch schon viele Bibliotheken wieder, die auch gar nicht mehr „Bibliothek“ heißen, da denke ich an die Idea Stores in Großbritannien und London oder das Library Concept Center in Delft in den Niederlanden. Da ist ein spielerischer Umgang mit der Bibliothek angesagt, so wie auch wie die Zukunftswerkstatt bei uns das immer gut und anschaulich darstellt. Das Spielen, das Ausprobieren mit all seinen Risiken, dass man versagen könnte oder dass da verschiedene Meinungen aufeinanderprallen können. Das steckt dann auch mit dieser Offenheit zusammen unter einer Decke, also das Spielerische.

29:29

LIBREAS: Mir fällt dabei auf, dass wenn ihr über die Themen sprecht, die Wünsche und Anforderungen, müssten die sich nicht auch in den Curricula der einzelnen Studiengänge wieder finden, also müsste man nicht auch an dem Punkt ansetzen, nicht nur zu sagen, wir verändern die Bibliothek, sondern wir verändern auch das, was in der Lehre passiert?
Das, was du gesagt hast, geht ja auch in die Richtung der Ethik des Berufs, ethische Fragen, moralische Fragen, das ist ja nicht nur eine Frage der Organisation und der Ausbildung, sondern auch Ethik, Offenheit und Demokratisierung – transparent machen ist ja tatsächlich auch ein Trend in der Gesellschaft. Das müsste eigentlich auch in die Lehre einfließen.

30:06

Sebastian Wilke: Da muss in Vieles einfließen, zum Beispiel auch in die Leitbilder von Bibliotheken, also das spielt ja auch eine Rolle: Wie ist ein Leitbild gestaltet. Gibt es so etwas wie Social Media Policy zum Beispiel. Das gibt es in einigen Bibliotheken schon, aber wenn das von dieser Ebene her schon gar nicht vorhanden ist, dann wird es auch schwierig das alles umzusetzen. Und eben genauso in der Lehre.

30:27

LIBREAS: Ich würde einfach gern wissen, wie Ihr Euch vorstellen könnt, dass man versucht diese ganzen Themen in die Lehre hineinzutragen und auch dort für Veränderungen zu sorgen?

30:37

Dierk Eichel: Ja, auf jeden Fall. Ich versuche es auch, ständig bei meinen Professoren, sie zu motivieren, mehr auf die technische Seite wie Semantic Web usw. einzugehen.

30:47

Sebastian Wilke: Man sieht es auch daran, dass man sich den Input aus bestimmten Bereichen nur in Fortbildungen, Vorträgen und Gesprächen auf Konferenzen holen kann und dann am eigenen Institut, bei der eigenen Uni nicht angeboten wird. Und da denk ich dann auch manchmal, ja das hätte ich jetzt auch gern bei mir gehört und kann man da nicht mal was machen. Vielleicht müssen dann wirklich noch mehr die jungen Leute in die Lehre rein.

31:16

LIBREAS: Also ich gehe mal davon aus, dass wir ganz gut aufgestellt sind, hier in Berlin und Potsdam, aber es gibt sicherlich noch ganz andere Regionen.

31:19

Sebastian Wilke: Ich habe mal ein Beispiel gehört, wo die Studierenden noch mit Katalogkarten arbeiten. Das fanden wir dann alle ziemlich furchtbar. Da kann man auch sehr gut über Kooperationen reden innerhalb der IFLA z. B. mit der Sektion, die sich auf die Ausbildung spezialisiert. Die sind auch Ansprechpartner für uns, um konkreter zu werden und zu arbeiten, weil es eine Sektion ist, die auch ganz andere Möglichkeiten hat.

31:43

LIBREAS: Zum Abschluss noch die Frage, wo kann man euch – außer natürlich im virtuellen Raum – das nächste Mal treffen und was sind die Wünsche, die Ihr an zukünftige Interessenten für eure Special Interest Group habt?

32:00

Dierk Eichel: Das nächste Mal trifft man uns auf jeden Fall beim BibCamp, diese Woche in Hannover. Da werden sehr viele kommen, es sind gar nicht alle „zugelassen“ worden, die kommen wollten. Und dort werden wir darüber sprechen, ich zumindest, die Vernetzung in der Interessengruppe Semantic Web diskutieren, auf deutscher Ebene erstmal.

32:24

Sebastian Wilke: Danach auf der IFLA. Dort geht es am 9. August zur Global Librarian in Borås in der Nähe von Göteborg, dort wo die IFLA stattfindet. Dann natürlich bei der IFLA selbst, da wird man sich über den Weg laufen. Ansonsten natürlich jederzeit über Facebook, wo man sich verabreden kann für die Konferenzen. Und dann bei BOBCATSSS im Januar. Es ist so, dass wir uns jederzeit freuen über Leute, die sich in irgendeiner Weise beteiligen wollen. Also es reicht auch wirklich schon aus, wenn jemand sagt, es interessiert mich, was ihr hier macht, könnt ihr mich in euren E-Mail-Verteiler aufnehmen und dann schreib mich an, wenn irgendwas ansteht, dann kann ich mein Kommentar dazu abgeben und ein paar Ideen dazu. Es geht für mich in erster Linie darum die IFLA, unsere Gruppe und mich mit den Leuten zu vernetzen und dass man auf diese Verbindungen zurückgreifen kann. Es wäre natürlich sehr hilfreich, wenn auch aus dem deutschen Bereich viele Leute dabei sind und dass auch von allen möglichen Hochschulen die Leute dabei sind. Der Austausch fängt schon auf der lokalen Ebene an, geht dann weiter über den nationalen Bereich und kommt dann vielleicht auch auf die Ebene, wo die IFLA ist. Wir sind offen für alles, für jeden und freuen uns über Leute, die mitmachen wollen.

33:38

LIBREAS: Sehr schön, vielen Dank.

33:39

Sebastian Wilke: Ich danke auch.

33:41

Dierk Eichel: Ja, ich danke auch.


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