| „Hinter Gittern“
Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen
bei der JVA Münster
von Ulrike Schönherr (info)
Oft wurde mir gesagt, dass ich mir einen
exotischen Ort für mein Praktikum gewählt hätte und
dass ich sehr mutig sei. Für mich persönlich war es eine
überaus wichtige Erfahrung – mutig oder exotisch habe
ich mich dabei aber nicht gefühlt. Ich erlebte
und sah, wie wichtig und notwendig Literaturversorgung für
jene Menschen ist, die am der Rand der Gesellschaft stehen und oft
vergessen scheinen...
„Eine Gefangenenbücherei –
so etwas gibt es?!“ Diese Frage hat mir nahezu jeder gestellt,
dem ich von meinem Praktikum bei der Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen
der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster erzählte. Und
warum macht man gerade da sein Praktikum? Für mich ergab sich
die Motivation schlichtweg aus meiner Fächerkombination Informationswissenschaften/Bibliothek
und Soziale Arbeit an der Potsdamer Fachhochschule.
Und Gerhard Peschers, der sich auf DBV-Ebene als Vorsitzender der
AG Gefangenenbüchereien engagiert und zudem bereits zahlreiche
Veröffentlichungen zu diesem Bereich nachweisen kann[Fn1],
die Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen bei der JVA Münster
leitet und koordiniert und mich bei meinem Praktikum im Sommer 2006
betreute, zeigte sich meinem Ansinnen gegenüber mehr als aufgeschlossen.
Denn auch in Fachbereichen, wie dem meinen, sind Gefangenenbüchereien
nicht unbedingt die attraktivsten Einsatzfelder.
Justizvollzug in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt es 37 Justizvollzugsanstalten
(JVA) mit rund 18.500 Haftplätzen sowie sechs Jugendarrestanstalten
mit rund 250 Plätzen. Dienstlich und fachlich gehören
sie zum Landesjustizvollzugsamt NRW. Die oberste Aufsicht liegt
beim Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, bei dem eine
besondere Justizvollzugsabteilung eingerichtet ist. In den Haftanstalten
des Landes sind für die Inhaftierten anstaltsinterne Büchereien
mit einem derzeitigen Gesamtbestand von ca. 240.000 Medieneinheiten
eingerichtet. Die Gefangenenbüchereien bilden einen Teil des
Freizeitangebotes und dienen der Unterhaltung, individuellen Weiterbildung
und persönlichen Selbsterfahrung der Inhaftierten. Mit Hilfe
der Büchereien sollen die Gefangenen zum Lesen und kreativen
Umgang mit Medien animiert und im Idealfall zur späteren Nutzung
der Öffentlichen Bibliotheken motiviert werden.
Das Strafgesetz fasst diese Aufgabe im § 67 zusammen:
„Der Gefangene erhält Gelegenheit,
sich in seiner Freizeit zu beschäftigen. Er soll Gelegenheit
erhalten, am Unterricht einschließlich Sport, an Fernunterricht,
Lehrgängen und sonstigen Veranstaltungen der Weiterbildung,
an Freizeitgruppen, Gruppengesprächen sowie an Sportveranstaltungen
teilzunehmen und eine Bücherei zu benutzen.“
Zweitälteste
Haftanstalt Deutschlands
Die Justizvollzugsanstalt Münster[Fn2]
wurde 1853 errichtet und ist nach der JVA Berlin-Moabit die zweitälteste
noch betriebene Haftanstalt in Deutschland. In ihrer sternförmigen
Bauweise stellt sie eine architekturgeschichtliche Besonderheit
dar und steht heute unter Denkmalschutz. Auf 528 Haftplätzen
im geschlossenen Vollzug befinden sich Männer in Untersuchungshaft
oder verbüßen ihre Freiheitsstrafe im Erst- bzw. Regelvollzug.
Einige von ihnen holen im Pädagogischen Zentrum ihren Schulabschluss
nach. In der Behandlungsabteilung für Drogenabhängige
(TheA) stehen 13 Plätze zur Verfügung. In der JVA Münster
gibt es insgesamt ca. 300 Arbeitsplätze in der Buchbinderei,
Schreinerei, Schlosserei, Bibliothek, in den Unternehmerbetrieben,
in der arbeitstherapeutischen Beschäftigung sowie in den Bereichen,
die der Instandhaltung der Anstalt und der Versorgung der Inhaftierten
dienen.
Die Zweiganstalt Coesfeld wurde 1860 eröffnet
und verfügt über 42 Haftplätze, ebenfalls im geschlossenen
Vollzug. Insgesamt hat die JVA Münster ca. 300 Mitarbeiter:
Sie sind im allgemeinen Vollzugsdienst, im Wehrdienst, im ärztlichen
Dienst, im Sozialdienst, im pädagogischen Dienst, im psychologischen
Dienst, im seelsorgerischen Dienst und in der Verwaltung tätig.
Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen
bei der JVA Münster
Die fachliche Betreuung einer Gefangenenbücherei
hat in Deutschland Seltenheitswert, umso wichtiger ist die Arbeit
der Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen bei der JVA Münster.
Gerhard Peschers und Klaus Skopp in Köln betreuen die Bibliotheken
der Haftanstalten in Nordrhein- Westfalen. Die Fachstelle in Köln
ist für das gesamte Rheinland zuständig, die Fachstelle
in Münster für den Bereich Westfalen- Lippe. In Bremen
und Hamburg werden die Gefangenenbüchereien ebenfalls von ausgebildetem
Fachpersonal geleitet.
Die bei den Fachstellen in NRW beschäftigten
Bibliothekare sind für die Betreuung der Gefangenenbücherei
vor Ort angestellt, wobei jedoch die überwiegende Arbeitszeit
in die Aufgaben der Fachstelle investiert wird: Aufgaben sind u.
a. die Verwaltung und Verteilung der Haushaltsmittel, welche den
Gefangenenbüchereien vom Justizministerium NRW zugesprochen
werden, die zentrale Literaturversorgung der Gefangenenbüchereien
(vorwiegend bei fremdsprachiger Literatur) und die Öffentlichkeitsarbeit,
die die (Fach-) Öffentlichkeit auf die Belange der Gefangenenbüchereien
aufmerksam macht.
Weiterhin ist eine der zentralen Aufgaben der Fachstelle
die fachspezifische Anleitung der als Büchereibetreuer eingesetzten
Bediensteten und der in den Bibliotheken tätigen Gefangenen,
die nur selten einen bibliothekarischen Hintergrund mitbringen.
In den landesweiten Anstalten sind Bedienstete unterschiedlicher
Fachbereiche (Seelsorger, Pädagogen, Sozialarbeiter und Mitarbeiter
des Allgemeinen Vollzugsdienstes sowie Verwaltungsangestellte) für
die Betreuung der Büchereien zuständig. Diese müssen
in Hinblick auf die Büchereibetreuung sensibilisiert und geschult
werden.
Freie Ausleihe in einer geschlossenen
Einrichtung
Eine Bücherei für Gefangene gibt es in der
JVA Münster schon seit Bestehen der Anstalt. In den letzten
Jahren hat sich jedoch vieles verändert und die Versorgung
der Gefangenen mit Literatur und einem umfangreichen kulturellen
Angebot ist seit der Renovierung der Bücherei im November 2005
noch mehr in den Fokus der Arbeit innerhalb der Haftanstalt gerückt.
Eine Besonderheit dieser Gefangenenbücherei ist die bereits
seit 20 Jahren praktizierte Freihandausleihe. Das heißt, die
Gefangenen können während ihres Aufschlusses in die Bibliothek
gehen, um Medien auszusuchen und auszuleihen. Für eine Haftanstalt
dieser Größe ist diese Variante der Ausleihe eher selten.
Normalerweise werden auf den Abteilungen gedruckte Kataloge ausgelegt,
aus denen Medien ausgesucht und bestellt werden können. Die
Mitarbeiter der Bibliothek bringen die bestellten Medien auf die
entsprechenden Zellen, so dass sich die Gefangenen nie selbst ein
Bild der Bücherei machen können.
Seit der Renovierung erscheint der Bibliotheksraum
freundlicher und lichtdurchflutet. Die Atmosphäre lädt
die Gefangenen ein, für einen kurzen Moment in eine andere
Welt zu tauchen und ihre farblosen Zellen gegen die bunt gestaltete
Umgebung der Bücherei einzutauschen. Die enorm hohen Nutzungszahlen
spiegeln die Notwenigkeit einer dauerhaften und vor allem aktuellen
Literaturversorgung wider. Über 85 % der Gefangenen nutzen
das Angebot der anstaltseigenen Bücherei. Von solchen Zahlen
können Öffentliche Bibliotheken nur träumen, allerdings
ist die Situation in einer solchen geschlossenen Umgebung eine ganz
besondere, weswegen ein Vergleich nur bedingt möglich ist.
Deutlich wird jedoch, wie attraktiv ein solches Angebot für
die Häftlinge ist.
Mit rund 10.000 zur Verfügung stehenden Medien
– Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Hörbücher
– in etwa 30 verschiedenen Sprachen haben die Nutzer eine
Auswahl zu unterschiedlichsten Themenbereichen, sowohl zur Unterhaltung
als auch zur persönlichen (Weiter-)Bildung. Alle Medien sind
in einem Online- Katalog erfasst und können von den Gefangenen
auch selbstständig recherchiert werden. Die drei in der Bibliothek
arbeitenden Gefangenen sorgen für die Sicherung des laufenden
Betriebs: Ausleihe und Rückgabe der Medien, Medienkontrolle
nach erfolgter Rückgabe, selbstständiges Erlernen der
Bibliothekssoftware (eigenständig erstellte Software für
alle Gefangenenbüchereien in NRW), Recherche im Katalog, Buchpflege,
Bestandspflege (Neuanschaffungs- und Aussonderungsvorschläge)
und die Katalogisierung der Medien gehören zu ihren vorwiegenden
Tätigkeiten. Sie übernehmen Verantwortung und genießen
ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Selbstkontrolle.
Projekte, Konzepte und Erfahrungen
Zu Beginn meines Praktikums bekam ich von der JVA
Münster einen Durchgangsschlüssel überreicht, mit
dem ich mich in der Haftanstalt frei bewegen konnte – über
die Tatsache, dass ich einen Schlüssel besaß, den 500
Männer auch gern hätten, war ich mir von Anfang an bewusst.
So nutzte ich die erste Woche in der Fachstelle, um mich an die
besondere Arbeitssituation zu gewöhnen.
Meine Hauptaufgabe lag in der Vorbereitung von Projekten.
So habe ich das Projekt „Bibliothek und Schule“ erarbeitet
und anschließend vier Pädagogen aus unterschiedlichen
Haftanstalten vorgestellt. Dabei ging es vor allem um die Frage,
wie Gefangenenbibliotheken und Pädagogen einer Haftanstalt
besser zusammenarbeiten können. In diesem Zusammenhang gab
ich in Münster eine Bibliothekseinführung für 14
Gefangene, die im Pädagogischen Zentrum der Anstalt ihren Schulabschluss
nachholen. Zudem habe ich in Zusammenarbeit mit einer Sozialpädagogin
eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Schülern
der 13. Klasse durchgeführt.
Der tägliche Kontakt mit den Büchereimitarbeitern
bot mir einen guten Einblick in die Lebens- und Arbeitsumstände
der Haftanstalt. Mit den drei Mitarbeitern ging ich alltägliche
Bibliotheksaufgaben gemeinsam an, somit war für Gespräche
und Fragen ausreichend Zeit. Gemeinsam haben wir den Medienbestand
einer Revision unterzogen, Medienneuanschaffungen besprochen und
über die Bedeutung einer permanenten Literaturversorgung für
Gefangene diskutiert.
Auf den zahlreichen Dienstreisen mit Gerhard Peschers
konnte ich weitere Haftanstalten in Westfalen- Lippe und im Rheinland
kennen lernen. Für die jeweiligen Gefangenenbüchereien
brachten wir meistens neue Medien mit und überarbeiten gleichzeitig
den vorhandenen Bestand. Leider kommt es viel zu häufig vor,
dass die Bestände in Gefangenenbüchereien veraltet und
unattraktiv für die Nutzer sind. Deshalb ist es umso wichtiger,
Aktualität und Ausgewogenheit im Medienbestand anzustreben.
Natürlich leidet zunächst der Medienetat – die Inhaftierten
haben jedoch einen Anspruch auf Medien, die nicht älter als
10 Jahre ist! Dies wird umso deutlicher, wenn man sich die sozialintegrative
Funktion der Bibliothek vor Augen hält.
Die Gefangenen, die mit mir in der Bibliothek arbeiteten,
haben mich sehr nett und aufmerksam empfangen, was mir die Arbeit
sehr erleichtert hat. Da sicher nicht oft Menschen ein Praktikum
in der Bibliothek einer Justizvollzugsanstalt machen, wurde ich
vom ersten Tag an wie eine vollwertige Mitarbeiterin behandelt.
Mich persönlich hat ihre Offenheit und ihr Wissensdurst
beeindruckt. Nach einer kurzen Zeit wurde der Kontakt persönlicher
und sie erzählten mir aus ihrem Leben. Die Zusammenarbeit mit
meinem Praktikumsbetreuer Gerhard Peschers war sehr konstruktiv,
häufig gab es Diskussionen zur Rolle der Bibliotheken im Haftalltag,
im Strafvollzug allgemein und ihrer Wahrnehmung in den jeweiligen
Justizministerien.
Für mich wurde deutlich, dass der Bibliotheksbesuch
jedem Gefangenen hilft, den Anschluss an die Gesellschaft zu halten
und einen wichtigen Abschnitt im Hinblick auf seine Wiedereingliederung
darstellt. Diese Funktion ist nicht zu unterschätzen: Viele
Gefangene kamen zum ersten Mal in ihrem Leben mit einer Bibliothek
in Kontakt und zahlreiche begannen erst im Vollzug, Bücher
zu lesen. Die Gefangenen sind dankbar für jede Ablenkung und
Kommunikation mit der Welt außerhalb der Haftmauern. Das Medienangebot
der Bibliothek spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Literaturangebot
ermöglicht es ihnen, sich weiterzubilden, die gelesene Literatur
als Kommunikationsgrundlage für Gespräche mit Mithäftlingen
nutzen, oder einfach auch nur für ein paar Stunden den Haftalltag
zu vergessen.
Übrigens: Die Fachstelle Gefangenenbüchereiwesen
der JVA Münster bewarb sich mit der Bibliothek in Münster
für den Titel „Bibliothek des Jahres 2007“.[Fn3]
Weiterführende Literatur zu Gefängnisbüchereien
in Deutschland
Monographien
Kaiser, Frances E. (1995) Richtlinien zur Bibliotheksversorgung
von Häftlingen. Deutsche Übersetzung des IFLA Professional
Report Nr. 46
Lehmann, Vibeke; Locke, Joanne (2005) IFLA Professional
Report Nr. 92: Guidelines for Library Services to Prisoners (Überarbeitete
Version des Professional Report Nr. 46)
Käufer, Hugo-Ernst [Hrsg.] (1986) Bibliotheksarbeit
in Justizvollzugsanstalten. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut
(DBI-Materialien; 54)
Römer, Helga [Hrsg.] (2006) Gefangene Leser.
20 Jahre Buch- und Medienfernleihe für Gefangene und Patienten.
Nümbrecht: Kirsch-Verlag
Beiträge in Sammelwerken
Becker, Dietrich (2007) Büchereiarbeit im Justitzvollzug der
Freien und Hansestadt Hamburg.
In: Kaden, Ben und Kindling, Maxi (Hrsg.) Zugang für Alle –
Soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland. Berlin: BibSpider, S.
193-196
Peschers, Gerhard (2007) Bibliotheksarbeit im Justizvollzug
in Deutschland am Beispiel Nordrhein-Westfalens. In: Kaden, Ben
und Kindling, Maxi (Hrsg.) Zugang für Alle – Soziale
Bibliotheksarbeit in Deutschland. Berlin: BibSpider, S. 181-192
Peschers, Gerhard (2000) Gefangenenbüchereien
als Zeitzeugen: Streifzug durch die Geschichte der Gefangenenbüchereien
seit 1850. In: Ketten/ Kerker/ Knast: zur Geschichte des Strafvollzugs
in Westfalen; Begleitbuch zur Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum
in Hamm, S. 123ff.
Zeitschriftenartikel
Arlt, Jörg (1999) Neue Wege für die Brandenburger Gefängnisbibliotheken.
In: BuB 51 (7/8), S. 494ff.
Gröning, Wilhelm; Peschers, Gerhard (1999) Die
Bücherei der JVA Gelsenkirchen: eine Gefangenenbücherei
mit Modellcharakter. In: ProLibris 4 (2), S. 113f. und in: BuB 51
(3), S. 196f.
Möllers, Beate (2001) Menschen brauchen Medien
und Gefängnisse Bibliotheken. Allgemeines zur Bibliotheksarbeit
im Justizvollzug in NRW. In: ProLibris 2, S. 97ff.
Peschers, Gerhard (2001) Die Bücherei der JVA
Bielefeld-Brackwede II. In: ProLibris 2, S. 99f.
Peschers, Gerhard; Gröning, Wilhelm (1999) Gefangenenbüchereiarbeit
mit Modellcharakter: Die Bibliothek der JVA Gelsenkirchen. In: BuB
51 (3), S. 196f.
Peschers, Gerhard (1999) Weiterentwicklung der Bibliotheksarbeit
im Justizvollzug in NRW. In: BuB 51 (4), S. 254ff.
Peschers, Gerhard; Skopp, Klaus Josef (1994) Bibliotheksarbeit
im Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen. In: BuB 46 (3), S. 256ff.
Peschers, Gerhard; Skopp, Klaus Josef (1994) Bibliotheksarbeit
im Strafvollzug: Büchereiarbeit für besondere Gruppen
als Aufgabe Öffentlicher Bibliotheken. In: Katholische öffentliche
Büchereien KÖB 2, S. 11ff.
Peschers, Gerhard; Skopp, Klaus Josef (1994) Bibliotheksarbeit
im Strafvollzug in NRW. In: Mitteilungsblatt des Verbandes der Bibliotheken
des Landes Nordrhein-Westfalen 44 (1), S. 57ff.
Römer, Helga (1998) Die Buchfernleihe für
Gefangene (BFL), eine ungewöhnliche Bibliothek. In: Laurentius
15 (3), S. 138ff.
Vogt, Peggy (2002) In Schwerte kommen Bestseller hinter
Gitter. In: buchreport 10, S. 146f.
Konferenzbeiträge, Präsentationen
Peschers, Gerhard (2003) Bibliotheksarbeit im Justizvollzug in Deutschland
am Beispiel Nordrhein-Westfalens - Gefangenenbibliotheken als Portale
begrenzter Freiheit zur sinnvollen Freizeitgestaltung für Inhaftierte.
- URL: www.ifla.org/IV/ifla69/papers/023g-Peschers.pdf
Fußnoten
[Fn 1] DBV-Aktivität:
www.bibliotheksverband.de/gfbibo/start.html
– Hier gibt es zahlreiche Grundlagen
und Dokumente zur Gefängnisbüchereiarbeit in Deutschland;
letzte Veröffentlichung von G. Peschers: Peschers, Gerhard
(2007) Bibliotheksarbeit im Justizvollzug in Deutschland am Beispiel
Nordrhein-Westfalens. In: Kaden, Ben und Kindling, Maxi [Hrsg.]
Zugang für Alle – Soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland.
Berlin: Bibspider, S. 181-192 (zurück)
[Fn
2] www.jva-muenster.nrw.de
(zurück)
[Fn 3] "Einsichten
eröffnen" - der
Flyer der Bücherei der Vollzugsanstalt Münster als pdf-Dokument
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