| Siever,
Torsten; Schlobinski, Peter; Runkehl, Jens (Hrsg.):
Websprache.net. Sprache und Kommunikation im Internet
erschienen bei Walter de Gruyter, Berlin, New York 2005
Eine Rezension von Ben Kaden und Maxi Kindling

Das „Internet“ ist kein neues Medium, es ist eine Technologie,
die die „Folie der Digitalisierung“ nutzt, um die bisher
auf verschiedenen Datenträgern und in verschiedenen Formen
gespeicherten Informationen in einem interaktiven Netzwerk zu integrieren.
In dem hypermedialen virtuellen Kosmos werden Bild, Ton und Schrift
– und falls irgendwann binär kodierbar sicher auch Geruch,
Geschmack, haptische Eigenschaften etc. – über Linkstrukturen
miteinander zu bestimmten Kontexten verknüpft.
Die intermedialen Bedingungen dieser neuen Kommunikationswelt
wirken grundlegend auf Sprache, und zwar sowohl auf die gesprochene
wie auch besonders auf die Schriftsprache, zurück.
Es sei etwa als Beispiel die zum Teil gravierende Diskrepanz zwischen
schriftsprachlichen Normen und der Sprachpraxis genannt, die wohl
jedem bekannt ist, der ab und an mit E-Mail- oder SMS-Botschaften
zu tun hat.
Diese Konfliktlinie bzw. die Ausprägung neuer Formen der Sprachverwendung
in intermedialen Kontexten wie dem World Wide Web zu untersuchen,
unternimmt der vorliegende Sammelband „websprache.net“,
zu dem es als ein recht neues Konzept eine publikationsbegleitende
Website [->01] zur Sammlung
der angegebenen Links zu Internetquellen gibt. Gegen „Broken
Links“ oder das Veralten von Verweisen ist dieses durchaus
interessante Verfahren allerdings auch nicht gefeit.
[->02] Weiterhin gibt es online ein paar Basisinformationen
zum Titel (Inhaltsverzeichnis, bibliografische Angabe), die allerdings
wenig zusätzliche Information zum Sammelband bieten.
Die Publikation „Websprache.net“ umfasst
im Kontext der Publikation mehr als man vielleicht unter dem Titel
erwarten mag, nämlich den „Gegenstandsbereich internetbasierter
Sprach- und Kommunikationsprozesse“ (Vorwort). Betrachtet
man die rasante Weiterentwicklung der neuen Kommunikationsformen
und besonders die derer, die sich gerade erst etabliert haben, so
gewinnt eine Bestandaufnahme, publiziert in traditioneller und langfristig
gesicherter Erscheinungsform des Mediums Buch, in der Öffentlichkeit
an Reiz. Auch die Herausgeber bescheinigen diesem Medium nach wie
vor Relevanz, was angesichts der Tatsache, dass sie ein Buch gemacht
haben, auch nur konsequent scheint.
Der Band ist als „Votum“ zu sehen,
auch aktuelle Themen „mit Sorgfalt zu beschreiben, in größere
Kontexte einzubetten und perspektivisch zu sehen.“ Entsprechend
sinnvoll erscheint die Verknüpfung mit dem Webangebot www.mediensprache.net,
wobei man den Titel quasi als Buch zur Website sehen kann, was durchaus
positiv gemeint ist.
Inhaltsübersicht:
Zunächst bildet Peter Schlobinski in seinem
Editorial einleitend den Gegenstandsbereich ab und fasst Tendenzen
und Formen der Beeinflussung von Kommunikationspraktiken durch das
Internet zusammen. Darauf folgen 6 Themenkomplexe, gegliedert in
jeweils zwei Aufsätze.
Der erste Komplex „Das
Internet als Medium“ thematisiert die Folgen von
„Media Merging“, „telematischer Präsenz“,
„Transmedialisierung“ sowie die Visualisierung der Kommunikation
im „Massenmedium Internet“, wobei noch zu klären
ist, inwieweit die Bezeichnung „Massenmedium“ überhaupt
auf das „Internet“ anwendbar ist Stephan Habscheid jedenfalls
meint in seinem Beitrag, dass das Internet „neue Dimensionen
der massenmedialen Kommunikation“ erschließt.
Im zweiten Komplex „Kommunikationsformen“
werden konkret die Phänomene der synchronen Chatkommunikation
und der (mehr oder weniger) asynchronen E-Mail-Kommunikation beleuchtet.
Besonders in Chatrooms (parallel zum SMS-Phänomen) lassen sich
besonders gravierende Abweichungen der schriftsprachlichen Praxis
zu bestehenden Sprachnormen feststellen, was nicht grundsätzlich
verwundert, handelt es sich hier doch um eine Art „Schreiben
für den Moment“, um „emulierte Oralität“.
Das klassische Medium der schriftlichen Kommunikation,
der Brief, hat laut Christa Dürscheid seine Führungsrolle
längst an das Phänomen „E-Mail“ verloren.
Betont wird die Förderung des „diskursiven Charakters“
dieser Kommunikationsform, der z.B. in den – in Briefen laut
Dürscheid kaum vorkommenen – „Adjazenzellipsen“
seinen Ausdruck findet, was durch die Möglichkeiten des „Quotens“
und des „Reply“ unterstützt wird.
E-Mails haben im Gegensatz zu Briefen einen ausgeprägteren
unmittelbaren Situationsbezug, was durch die in der Regel viel geringeren
Zeitabstände zwischen Nachricht und Antwort, also – um
das dazugehörige Wort hier einmal zu verwenden – der
spezifischen „Chronemik“ des Mediums – stimuliert
wird.
Aus der eigenen Praxis wissen die Rezensenten,
dass dies nicht ganz uneingeschränkt gegeben ist. Vielmehr,
so die eigene, nicht repräsentative Einschätzung, wird
der Empfang-Antwort-Zeitraum (u. U. taktisch) gedehnt, um den ab
einer bestimmten Zahl von auflaufenden Nachrichten zwangsläufig
entstehenden „Kommunikationsstress“ abzumindern. Die
Entscheidung über die Geschwindigkeit der Beantwortung aus
der Abhängigkeit von den physischen Gegebenheiten einer Beförderung
durch den Raum hin zu einer mehr oder weniger bewussten Entscheidung
für oder gegen einen unmittelbaren „Reply“ auf
eine E-Mail hat sich im Zeitalter der lichtschnellen Übermittlung
von Nachrichten von den externen Beförderungsbedingungen auf
eine subjektive Entscheidungsebene verlagert.
Dürscheid schließt mit der Frage, ob
es künftig überhaupt noch nicht-elektronische Briefe geben
wird, wobei nach Meinung der – möglicherweise etwas anachronistisch
veranlagten – Rezensenten vergessen wird, dass die Bedeutung
eines post-beförderten Briefes durchaus über den reinen
Textinhalt hinausreicht und eine Reihe von impliziten Informationen
transportiert, die bei der E-Mail-Kommunikation nicht darstellbar
sind (Papier, Handschrift, Beförderungsspuren wie Stempelungen
u.ä.). Weiterhin drängt sich der Gedanke auf, ob schließlich
für eine aus textlich verkürzten und aus schnellen Botschaft-Antwort-Paaren,
die in kleinen Zeiträumen nahezu synchron getauscht werden,
wie sie Dürscheid als eine Zukunft der elektronischen Post
sieht, nicht eher so genannte Instant-Messaging-Verfahren
[->03] in Frage kommen. Dabei ist auch die
Möglichkeit von neuen Hybridformen zwischen „Chat“
und „E-Mail“ zu bedenken.
(Private) Weblogs
wurden in der letzten Zeit auch als journalistische Medien zum Thema.
Inwieweit sie tatsächlich in Konkurrenz zu klassischen journalistischen
Medien treten, ist noch nicht absehbar. Neue Publikationsmöglichkeiten,
losgelöst von Papier und Druck, bringen ganz neue Formen der
Publizistik hervor: „Redaktionelles im Internet“
ist der dritte Themenkomplex überschrieben.
Jannis K. Androutsopoulos beschäftigt sich
mit der im Internet anzutreffenden Vielfalt publizistischer Angebote.
Festgestellte Trends sind eine teilweise Abwendung von der Periodisierung
der Ausgabe hin zu einer „selektiven Aktualisierung“,
wobei der Autor von einem „Zwei-Geschwindigkeiten-Schema“
ausgeht: Onlinemagazine mit festen Redaktionsstab bzw. einer größeren
Zahl von freien Mitarbeitern sind in der Lage, ihr Angebot relativ
oft (mehrfach täglich bis mehrfach wöchentlich) zu aktualisieren.
Kleinere Angebote, „die sich auf einzelne zeitschriftentypische
Features beschränken“, erreichen diese Aktualisierungsfrequenz
in der Regel nicht. In seiner Analyse bezog sich der Autor allerdings
nur auf Online-Szenemagazine.
Eine ergänzende Herausforderung wäre
hier die analoge Untersuchung wissenschaftlicher E-Journals, die
– wieder nach subjektiver Wahrnehmung der Rezensenten –
nach wie vor streng periodisch erscheinen. Die tägliche oder
wöchentliche Aktualisierung ist nur in Ausnahmefällen
und als Ergänzung [->04]
gegeben und z.T. auch – trotz bestehender Redaktionsteams
– gar nicht erwünscht bzw. aufgrund des spezifischen
Themenspektrums nicht möglich. Der tägliche Nachrichtenaustausch
erfolgt hier im elektronischen Umfeld – so die Erfahrung –
häufig auf Peer-Basis z.B. über Weblogs
oder Discussion Groups.
Michael Dürr wendet sich der „Zukunft
des Buches“ vor dem Hintergrund des „Onlinepublishing“
in der Wissenschaft zu, bibliothekswissenschaftlich sicher am relevantesten.
Er stellt, was für jeden aktiven Nutzer wissenschaftlicher
E-Publikationsangebote leicht nachvollziehbar ist, ein „unkoordiniert[es],
wenn nicht gar konzeptionslos[es]“ Handeln der Akteure fest.
Da die Vorraussetzungen weitgehend fehlen, ist momentan eine breite
Akzeptanz von Onlinepublikationen ohne Print-Äquivalent als
wissenschaftliches Publikationsmedium noch nicht (übergreifend)
gegeben.
Für die Zukunft sieht der Autor jedoch die
zentrale Stellung von „umfassenden Sammlungen hochwertiger
Onlinepublikationen“ in der Wissensgesellschaft. Überraschende
Erkenntnisse offenbart der Beitrag für diejenigen, denen die
Thematik einigermaßen vertraut ist, nicht. Er bietet aber
eine gute Zusammenfassung aktueller Tendenzen, wobei die aktuelle
Bedeutung von E-Journals, z.B. auch vor dem Hintergrund des „Sichtens“
als Vorauswahl und der aufgrund der Volltextdurchsuchbarkeit gegebenen
Möglichkeit selektiven Lesens, eher noch unterbewertet ist.
Der Aufsatz von Eva-Maria
Jakobs und Katrin Lehnen im vierten Komplex „Hypertext
und Interfiction“ zur „Klassifikation und Evaluation“
von Hypertexten ist auf die Text- bzw. Medienlinguistik ausgerichtet.
Es wird dabei hauptsächlich der Forschungsbedarf auf diesem
Gebiet umschrieben sowie eine Brücke zur Usability-Forschung
geschlagen. Besonders vor dem Hintergrund der Qualitätsbewertung
von Webangeboten scheint eine verstärkte Einbeziehung pragmalinguistischer
Aspekte relevant. Festzustellen ist bei einer solchen Methode, inwieweit
die hypertextuelle Struktur einer Website dem Nutzer bzw. den Erwartungen
des Nutzers an die Bedienbarkeit der Website entgegenkommt. Als
Fazit des Beitrags steht, dass sich die Angewandte Sprachwissenschaft
verstärkt Hypertextanwendungen zuwenden sollte, wobei die Rezensenten
an dieser Stelle ergänzen möchten, dass sich die ab und
an diesen Bereich etwas unscharf angehende Usability-Forschung
durchaus stärker als bisher linguistischer Methodik öffnen
sollte.
"Digitale Literatur“ ist ein Phänomen,
vor dem Literaturwissenschaftler noch immer etwas ratlos zu stehen
scheinen. Digitale Literatur bedeutet dabei nach Roberto Simanowski
nicht die reine digitale Verfügbarkeit von Texten, sondern
bezieht sich auf einen aktiven Einsatz von intermedialen und interaktiven
Elementen. Die Möglichkeit des Einsatzes von hypertextuellen
Strukturen eröffnet neue Experimentierfelder jenseits einer
linearen Textrezeption. Die „Optionalität“ der
Rezeptionswege für den Leser bringt diesen beispielsweise in
eine aktivere Position und relativiert z.T. die Rolle des Autors.
Die Betrachtung Simanowskis berührt dabei auch Fragen der „Digitalkunst“.
Er geht davon aus, dass eine „Hermeneutik der Sprache der
digitalen Medien“ spezifische Rezeptionskompetenzen im Kontext
„digitaler Ästhetik“ zum Verständnis der „Cyberculture“
erfordert. Lesekompetenz muss – so der Autor – „auch
in den Leitmedien des neuen Jahrhunderts erworben werden.“
Dem ist nur zuzustimmen
und neben textuellen Kompetenzen muss hier auch das Medium Bild
einbezogen werden, wie in den Beiträgen des Komplexes „Text
und Bild im Focus“ deutlich wird.
Jens Runkehl greift in seiner Untersuchung von Text-Bild-Konstellationen
und einem „iconic turn“ noch auf den Bereich
der Chat- und E-Mail-Kommunikation zurück.
Die Veränderung der Schriftsprache aufgrund der eigentlich
„oralen Determiniertheit“ dieser Kommunikationsformen
führt nach seiner Einschätzung zu einer „Hinwendung
zu grafischen Zeichensystemen“ und einer zunehmenden „Verzahnung
von Text und Bild“.
Texte sind in digitalen Kommunikationsnetzen sind eher „bimoldal
als rein verbal“.
Auch hier steht als Ergebnis ein Aufruf zur Vermittlung einer spezifischen
Lesekompetenz mit einer Unterfütterung durch die Bildwissenschaft.
Bilder sind für den Betrachtungsgegenstand
von Torsten Siever fundamentale Elemente. Es geht ihm um die Frage,
welche neuen Formen der Werbung im Internet erkennbar sind. Immerhin
eröffnen elektronische Kommunikationsräume neue Möglichkeiten,
wobei dem Faktor der Individualisierbarkeit sicher eine besonders
große Rolle zukommt. Aber auch Multimedialität und Interaktivität
sowie „Keyword-Targeting inkl. Hinführung zum Kauf ohne
Medienbruch“ sind hier in bislang unbekanntem Ausmaß
realisierbar. Dabei geht der Autor davon aus, dass „die meisten
traditionellen Medien im Internet aufgehen werden“, wobei
eher von einer Zunahme der Werbeeinblendungen auszugehen ist.
Das im Internet nicht nur
eine Mensch-zu-Mensch-, sondern zum Beispiel auch eine Mensch-zu-Chatbot-Kommunikation
möglich ist, bildet den Kernaspekt des letzten Komplexes: „(Mensch-)Maschine-Mensch-Kommunikation".
Der Beitrag Michael Tewes beschäftigt sich
mit so genannten Chatbots (chat=Gespräch + bot=Roboter). Chatbots
sollen in Webangeboten sozusagen ein menschliches Gegenüber
simulieren, das mit den Nutzern in natürlicher Sprache in gewisser
Weise interagiert, wobei die Interaktionsmöglichkeiten von
vornherein eher beschränkt sind. Das Vorbild bietet der so
genannte Turing-Test. Tewe bietet einen schönen Überblick
über die Entwicklung und beschreibt einige Beispiele für
den Einsatz von Chatbots, so z.B. die Kunstfigur Hank, dem „virtual
represantative“ von Coca Cola, der im Prinzip die Beantwortung
der Frequently Asked Questions (FAQs) übernimmt.
Schließlich widmet sich Rita Kupetz in ihrem
Beitrag dem vieldiskutierten und im Aufwind befindlichen Thema E-Learning,
wobei sie die These vertritt, „dass offene, nutzer-bestimmte
E-Learning-Plattformen die Entwicklung vom isolierten Lernen zum
stärker kooperativen Lernen unterstützen.“
Die Verlagerung der Lernumgebungen in den virtuellen Raum und dazu
parallel der steigende Bedarf an (webbasierter) Kommunikation über
das Internet, erfordert neue Literacies wie Computer
Literacy, Web Literacy oder Critical Literacy,
die gemeinhin als „Multiliteracies“ zusammengefasst
werden. Diese treten neben die banalen Kulturtechniken Lesen, Schreiben
und Rechnen.
Praktisch sieht die Autorin die Zukunft im Blended
Learning, d.h. einer Verbindung aller möglichen bzw. adäquaten
Lernumgebungen, wobei der Technik immer eine „dienende Rolle“
zukommt, d.h. dass Lernkontexte nicht Technologie-dominiert sind.
Einschätzung:
Das Editorial als Einführung
in die Thematik erfüllt seine Aufgabe ausgezeichnet. Es bietet
zunächst einen ganz grundsätzlichen Überblick über
die Historie des Internets und führt eine ganze Bandbreite
von aktuellen Studien zum Stand der Internetnutzung ein.
Wer nur am Rande mit der Internetterminologie bewandert
ist bzw. das Medium eher als ergänzende denn als zentrale Kommunikationsmöglichkeit
sieht, wird u.U. häufiger auf das Online-Glossar zurückgreifen,
da man doch mit einer – verständlicherweise – intensiven
Verwendung internet- bzw. wissensgesellschaftstypischer Neologismen
von „Banner-Burnout“ und „Blended Learning“
über „Instant Peers“, MUD und Persistent URL (wo
steckt die URN?) zu VoIP und „Written to the Moment“
konfrontiert wird. Insofern ist mit der Lektüre auch ein terminologischer
Lerneffekt gegeben, der je nach Vorkenntnissen natürlich unterschiedlich
ausfällt.
Ansonsten erweist sich der als 10ter Band der Reihe
„Linguistik – Impulse und Tendenzen“ veröffentlichte
Titel als erstaunlich interdisziplinär. Die Beiträge unterscheiden
sich in ihrem inhaltlichen Anspruch durchaus, sind jedoch im Fazit
alle recht allgemein und für fortgeschrittene Laien verständlich.
Fortgeschrittene linguistische Kenntnisse sind nicht zwingend erforderlich,
helfen allerdings manches Mal durchaus.
Sehr vermisst wurde seitens der Rezensenten allerdings
ein Autorenverzeichnis, tauchte so manches Mal während der
Lektüre durchaus das Bedürfnis auf, etwas über die
Positionierung des Autors im jeweiligen Fachkontext zu erfahren.
Hilfreich sind die im Text am verschiedenen Stellen,
z.B. bei zitierten Studien zugeordneten Internetadressen und Hinweise
auf ausgewertete Korpora.
Wem die neue webbasierte Kommunikationswelt alltäglich
geworden ist und wer neben dem Agieren im Cyberspace auch eine reflexive
Ebene bewahrt hat, wird an diesem Buch sicher einige Freude haben.
Daran, dass der Preis mit 94 € nicht unbedingt
studentenfreundlich ist, muss man sich wohl gewöhnen. So bleibt
zu hoffen, dass sich wenigstens zahlreiche (Universitäts-)Bibliotheken
hinreißen lassen, das Werk zu erweben, und zwar möglichst
schnell, denn die Halbwertszeit der Informationswelt wird auch „websprache.net“
nicht verschonen. Auch gerade der hohe Anteil an URL-Zitationen
aus dem Medium selbst ist sicher nicht ewig unter den angegebenen
Adressen prüfbar.
[zurück
-> 01] siehe
www.mediensprache.net/netlink/
[zurück
-> 02] vgl. dazu
beispielsweise Link Nummer "212"
[zurück
-> 03] z.B.
ICQ - http://www.icq.com/
[zurück
-> 04] vgl.
Library Journal (http://www.libraryjournal.com/) und Nature (http://www.nature.com/index.html)
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