Diese Seite gehört zu http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h77/

Letzte Änderung: 20.1.2000

[1] Die ASB 1981 wurde wiederholt ausgiebiger Kritik unterzogen, jüngstens gründlich und zutreffend bei: Nohr (1996), Holger: Systematische Erschließung in deutschen Öffentlichen Bibliotheken. Wiesbaden: Harrassowitz (Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen. 37).

[2] Ihr gehörten an: Evelyn Buchholtz, StB Stuttgart/StB Oberhausen; Gabi Deblitz-Hauer, StB Freiburg; Kathrin Lehmann, DBI (Leitung); Stephan Niemeyer, Fachstelle Würzburg; Burkhart Ogilvie, StuKrB Viersen, Kempen; Konrad Umlauf, vba; Thomas Weidner, ekz. Aus der Arbeitsgruppe heraus wurden auch Entwürfe für mehrere Neufassungen von Hauptgruppen vorgelegt. Seitens des DBI waren ferner Dagmar Weber-Tamschick und Ingo Nöther beteiligt.

[3] Von Anfang an dabei waren die StBB Bremerhaven, Düsseldorf, Esslingen, Ludwigshafen und Rheine.

[4] Ausführlicher unter http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h67/. Hierin auch eine Einführung in die wichtigsten Klassifikationen für Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken auf klassifikationstheoretischem Hintergrund.

[5] Diesen Unterschied vernachlässigt Nohr (1996) und kommt deshalb zu der wenig einsichtigen Auffassung, bei Anwendung von OPACs sollten möglichst viele Nebensystemorte vergeben werden. Klassifikationstheoretisch gesprochen: Die ASB ist eine ausgeprägt präkombinierte Klassifikation. Die Präkombinationen wurden mit Blick auf Medieninhalte, vorhandene Bestände und Nutzeranforderungen sorgfältig gewählt - gerade um zu vermeiden, was bei postkombinierten Klassifikationen beabsichtigt ist, dass nämlich Medien- oder Dokumenteinheiten klassifiziert werden, indem eine mehr oder minder große Zahl zutreffender Notationen zugeordnet wird (ähnlich wie Schlagwörter).

[6] Vgl. hierzu http://info.uibk.ac.at/sci-org/voeb/za.html.

[7] Alle Prozentzahlen über veränderte oder beibehaltene Notationen wurden von Kathrin Lehmann, DBI, ermittelt. Aus der Perspektive der alten ASB sind 57 % der Systematikstellen unverändert in die neue ASB eingegangen. 

[8] Den Terminus erläutere ich in Umlauf (1997), Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken. Frankfurt a.M.: Klostermann (Das Bibliothekswesen in Einzeldarstellungen), S. 66-78. Dort gebe ich einen Überblick über acht empfohlene informationslogistische Rollen und die bestandspolitischen Konsequenzen bei Wahl der betreffenden Rolle als bestandspolitisches Ziel. Eine Kurzfassung unter http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h74/index.html#2.12 Die informationslogistische Rolle der Bibliothek

[9] Arbeitsvorgänge in Öffentlichen Bibliotheken (AVÖB) (1999). Beschreibung und Bewertung nach dem Bundes-Angestelltentarifvertrag. Von Renate Gunde, Gudrun Jahn, Michaela Mautrich, Volker Pirsich, Konrad Umlauf. Berlin: Dt. Biblotheksinst. (Dbi-Materialien. 190).

[10] Indexierung (durch Deskriptoren oder Klassifikation) von Netzpublikationen wird mit BAT IVb – allgemeines Tätigkeitsmerkmal - bewertet.

[11] Einzelheiten unter http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h49/