Humboldt-Universität zu Berlin

Philosophische Fakultät I, Institut für Bibliothekswissenschaft

Prof. Dr. Konrad Umlauf

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030/2093-4493, -4230, -4236
030/2093-4335, -4206
konrad.umlauf@rz.hu-berlin.de

Materialien
zum
Bestandsaufbau an Öffentlichen Bibliotheken

(Vorlesungsskript)

Berlin: Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin 1999
(Berliner Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 74)
http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h74/

Übersicht

Abstract

Berufsbild 2000 (Auszug) - Bestandsaufbau

1 Einleitung
2 Qualitative Auswahlkriterien
   2.1 Die Aufgaben öffentlicher Bibliotheken
           2.1.1 Das UNESCO-Manifest Public Library
           2.1.2 KGSt-Gutachten 1973
           2.1.3 Bibliotheksplan '73
           2.1.4 VBB-Berufsbild 1986
           2.1.6 Bibliotheken '93
   2.3 Qualitätsmaßstäbe

   2.6 Untere und obere Grenze
   2.5 Ausgewogenheit
          2.5.1 Thematische Ausgewogenheit
          2.5.2 Mediale Ausgewogenheit
          2.5.3 Politische und weltanschauliche Ausgewogenheit
   2.7 Zielgruppen
   2.8 Niveau
   2.9 Funktion
   2.10 Mediengattungen
   2.12 Die informationslogistische Rolle der Bibliothek
           2.12.2 Rollen, Zielgruppen, Funktionen,
                       Niveaus, Mediengattungen
           2.12.3 Rollen, Ziele, Maßnahmen
           2.12.4 Rollen und Kapazitäten
   2.13 Benutzerwünsche
3 Rechtliche Schranken des Bestandsaufbaus
   3.1 Rechtliche Schranken und Zensur
          3.1.1 Staatliche Maßnahmen
          3.1.2 Maßnahmen in Einzelbetrieben
   3.2 Freiheitsrechte des Grundgesetzes und
         Grenzen durch das Strafrecht
   3.3 Jugendschutz und Bundesprüfstelle
   3.4 Altersfreigabe von Filmen
   3.5 Altersempfehlung für Computerspiele
   3.6 Ehrenschutz
   3.7 Arbeitsrechtliche Weisungsbindung
4 Richtzahlen für Bestandsgrößen und Erwerbungsetat
   4.1 Richtzahlen für die Größe des Bestandes
   4.2 Richtzahlen für die Höhe des Erwerbungsetats
   4.3 Richtzahlen für die Zusammensetzung des Bestandes
   4.3.1 Zusammensetzung der Bestandsblöcke
   4.4 Richtzahlen für die Größe von digitalen und AV-Beständen
5 Quantitative Auswahlkriterien
   5.1 Leistungskennziffern des Bestandes
         5.1.1 Umsatz
         5.1.2 Effizienz
         5.1.3 Absenzprozentsatz
         5.1.4 Verfügbarkeit
         5.1.5 Aktivierungsgrad
         5.1.6 Null-Liste
         5.1.7 Hit-Liste
   5.2 Verteilung des Erwerbungsetats
         5.2.1 Ziele der Bestandskalkulation
         5.2.2 Elemente der Bestandskalkulation
                   5.2.2.4 Berücksichtigung des Erwerbungsetats
                   5.2.2.6 Nachfrage
                   5.2.2.5 Durchschnittspreise
                   5.2.2.3 Gewichtungsfaktoren
                   5.2.2.7 Strukturelle Faktoren
         5.2.4 Verteilung des Erwerbungsetats auf
                   Zeitschriften, AV-Medien und digitale Medien
                   5.2.4.1 Bestandskalkulation von Zeitschriften
                   5.2.4.2 Bestandskalkulation von AV- und
                                digitalen Medien
         5.2.3 Die Ausformulierung eines Kalkulationsmodells
                  5.2.3.1 Aufteilung auf die Bestandsblöcke
                  5.2.3.2 Aufteilung der Sachliteratur
                               auf die Bibliotheken
                  5.2.3.3 Aufteilung der Schönen Literatur
                               auf die Bibliotheken
                  5.2.3.4 Aufteilung der Kinder- und Jugendliteratur
                               auf die Bibliotheken
                  5.2.3.5 Aufteilung der Sachliteratur in der Hauptstelle
                  5.2.3.6 Rechenvorgänge in den Kalkulationstabellen
       5.2.5 Grenzen der Bestandskalkulation
                 5.2.5.1 Interpretation der Ausleihzahlen
                 5.2.5.2 Problematik kleiner Etats
6 Auswahl der Marktsichtungsinstrumente
    6.2.1 Entscheidungskriterien
7 Bestellung und Erwerbung
    7.1 Entscheidungen über den Beschaffungsweg
    7.2 Bestellarten
          7.2.1 Feste Bestellung
          7.2.2 Subskriptionsbestellung
          7.2.3 Ansichtsbestellung
          7.2.4 Fortsetzungsbestellung
          7.2.5 Standing-Order
          7.2.6 Abonnement
          7.2.7 Eilbestellung
   7.4 Gestaltung der Beziehungen zu den Lieferanten
   7.5 Erwerbungsarten
         7.5.1 Kauf bei gebundenem Ladenpreis
                  (Bücher und Zeitschriften)
         7.5.2 Bibliotheksnachlaß
         7.5.3 Kauf ohne Ladenpreisbindung (non-prints)
         7.5.5 Tausch
         7.5.6 Pflichtexemplarablieferung
         7.5.7 Geschenk, Stiftung
         7.5.8 Leihen um zu Verleihen und Selbstfinanzierung
                  7.5.8.1 Leihe und Miete
                  7.5.8.2 Leihen um zu verleihen
                  7.5.8.3 Selbstfinanzierung
                  7.5.8.4 Leihen um zu verleihen kombiniert
                               mit Selbstfinanzierung
         7.5.10 Lizenz
8 Organisation des Bestandsaufbaus
    8.1 Aufbauorganisation der Lektoratsarbeit
          8.1.3 Personalbedarf
    8.3 Ablauforganisation der Bestellung, Beschaffung
           und Lektoratsarbeit
          8.3.2 Erwerbung mit integrierter Datenverarbeitung
                    8.3.2.1 Allgemeine Eigenschaften
                                 integrierter Bibliothekssoftware
                    8.3.2.2 Beispiel URICA

9 Bestandsabbau
    9.1 Grundsätze des Bestandsabbaus
    9.2 Kriterien des Bestandsabbaus
    9.3 Organisation des Bestandsabbaus

10 Bestandskonzepte
      2.2.2 Das Conspectus-Verfahren
      10.1 Begriff des Bestandskonzepts
      10.2 Funktion des Bestandskonzepts
      10.3 Bestandteile des Bestandskonzepts
               10.3.1 Informationslogistische Rollen
               10.3.2 Meinungsfreiheit
               10.3.3 Qualitätsmaßstäbe
               10.3.4 Plazierung im Bibliotheksgefüge
               10.3.5 Zielgruppen
               10.3.6 Niveau
               10.3.7 Funktion
               10.3.8 Mediengattungen
               10.3.9 Ausbaustufen
               10.3.10 Bestandsgröße
               10.3.11 Etatbedarf
               10.3.12 Etatverteilung
               10.3.13 Leistungskennziffern
               10.3.14 Weitere bestandspolitische Aussagen
               10.3.15 Arbeitsorganisatorische Vorgaben
               10.3.16 Regalerschließung, Präsentation
      10.4 Der Arbeitsbogen für Lektoren
               10.4.1 Plazierung im Bibliotheksgefüge
               10.4.2 Marktsichtungsinstrumente
               10.4.3 Etatverteilung
               10.4.4 Zielgruppen
               10.4.5 Niveaus
               10.4.6 Funktionen
               10.4.7 Mediengattungen
               10.4.10 Absenzprozentsatz
               10.4.11 Aktivierungsgrad
               10.4.12 Null-Liste
               10.4.13 Hit-Liste, Staffelung
               10.4.14 Vorbestellungen
               10.4.15 Aktualität
               10.4.16 Kontinuität
               10.4.17 Reihen und Fortsetzungen
               10.4.18 Präsentation
               10.4.19 Bestandsabbau
       10.5 Die Arbeit mit dem Arbeitsbogen für Lektoren
11 Zielsysteme des Bestandsaufbaus
      11.1 Bestandsaufbau im büchereipädagogischen Ansatz
      11.2 Bestandsaufbau in der Informationsbibliothek
      11.3 Bestandsaufbau in der dreigeteilten Bibliothek
      11.4 Die Grenzen der dreigeteilten Bibliothek
      11.5 Auf dem Weg zur Bibliothek mit Profil
15 Bestandsaufbau und virtuelle Bibliotheken
   15.1 Virtuelle Bestände und physische Bestände
   15.2  Zugang statt Sammlung

Literatur - Ergänzung

Abstract:

Status dieser Veröffentlichung:

Dieses Vorlesungsskript beruht auf dem Lehrbuch: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken, Frankfurt a.M.: Klostermann 1997. Es enthält wichtige Tabellen und anderes Anschauungsmaterial aus diesem Buch, ferner aus weiteren Quellen. Das Material geht also einerseits über das Buch hinaus, trifft andererseits aus dem umfangreichen Stoff des Buches eine Auswahl, um den Stoff in einer Vorlesung von 1 SWS handhabbar zu machen. Die Gliederung ist gegenüber dem Buch aus didaktischen Gründen leicht verändert, verwendet aber mit dem Ziel einer eindeutigen Konkordanz dieselben Gliederungsziffern der Kapitelüberschriften wie im Buch, so daß die Kapitelnumerierung scheinbar nicht stimmig ist. Ebenso ist die Numerierung der hier wiedergegebenen Tabellen identisch mit der im Buch (auch die Seitenzahlen der Seiten, auf denen die Tabellen im Buch stehen, sind hier genannt); deshalb entstehen springende Nummern. Die im Buch nicht enthaltenen Tabellen und graphischen Darstellungen sind nicht numeriert.

Inhalt dieser Veröffentlichung:

Diese Vorlesung stellt die Handlungskompetenzen und die instrumentellen Kenntnisse, die zum Bestandsaufbau (Akquisition) an Öffentlichen Bibliotheken erforderlich sind, ausführlich dar und akzentuiert sie bibliothekspolitisch. Thema sind sowohl die inhaltlichen Grundsätze und Entscheidungskriterien der Medienauswahl (Bestandsgestaltung) wie auch die organisatorischen Verfahrensfragen bei der Ablauf- und Aufbauorganisation des Bestandsaufbaus. Besonderes Gewicht haben solche Instrumente, mit denen in der Praxis Ziele in Entscheidungen umgesetzt werden.


Berufsbild 2000
der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände BDB
http://www.bdbverband.de/berufsbild/berufsbild.htm
Auszug

4 Bestandsaufbau und Erwerbung

Die Grundlage einer gut funktionierenden benutzerorientierten Bibliothek ist eine geplante, gezielte und konsequent durchgeführte Bestandspolitik. Hierbei sind sowohl die Unterschiede der einzelnen Bibliothekstypen als auch die damit einhergehenden unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen ihrer Kunden zu berücksichtigen.

4.1 Ziele

Die Ziele von Bestandsaufbau und Erwerbung sind,

4.2 Inhalte und Tätigkeiten

A. Bestandsaufbau

Die große und breite Palette der Buch- und Medienproduktion erfordert eine gründliche und fachgerechte Sichtung. Jede Bibliothek muß schon allein aus finanziellen, räumlichen und sachlichen Gründen eine Auswahl treffen.

Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung des Bestandskonzepts der Bibliothek, d. h.

Der Kauf- bzw. Beschaffungsentscheid kann von einer Person oder als abgestimmte kooperative Erwerbung in Zusammenarbeit mit Nutzern und Kollegen, den Mitarbeitern eines Unternehmens oder bei Hochschul- und Spezialbibliotheken auch gemeinsam mit den Wissenschaftlern herbeigeführt werden.

Voraussetzungen zur Auswahl von Medien sind:

In diesen Zusammenhang gehört auch das Aktualisieren des Bestandes, das besonders in Öffentlichen Bibliotheken auch das Aussondern von veralteten Medienbeständen beinhaltet.

B. Erwerbung

Bibliothekare sind Spezialisten zur Beschaffung von Medien.

Sie beschaffen

Sie wählen verschieden Beschaffungsarten, z. B.:

Sie suchen den günstigsten Beschaffungsweg (schnell, preiswert, erfolgversprechend), z. B.:

Sie verantworten das Beschaffungsmanagement vom Ordern bis zur dublettenfreien und revisionssicheren Inventarisierung. Sie bearbeiten die Rechnungen und überwachen den Haushaltsansatz.

Aufgrund der zunehmenden Automatisierung werden die Arbeitsabläufe von der Bestellung bis zur endgültigen Erschließung zunehmend zu einem integrierten Geschäftsgang zusammengefaßt.

In großen Bibliotheken wird die Arbeit oft durch die Art des Beschaffungswegs aufgeteilt. Es gibt Spezialisten für den Erwerb, den Tausch und die Bearbeitung von Geschenken und Pflichtexemplaren. Zudem kommt eine Trennung nach Publikationsformen vor. Die Zeitschriften- und Serienabteilung unterscheidet sich von der Dissertationsstelle und der Monographienerwerbung und der Mikroformstelle.

In kleinen Bibliotheken erledigt ein Bibliothekar die gesamte Palette der Arbeitsvorgänge allein.

4.3 Kompetenzen und Qualifikationen

Methodisch-fachliche Kompetenz

Neben den erwerbungsspezifischen Kenntnissen zum Beschaffungsmanagement sind Recherche- und Katalogisierungskenntnisse nötig, um eine Vorakzession erfolgreich zu erledigen. Bei Nutzung von Fremdleistungen in Verbundsystemen muß der richtige Datensatz gefunden und ausgewählt werden, an dem die Bestellung angelegt wird. Bei fortschreitender Integration der Arbeitsabläufe bis hin zur abschließenden Erschließung werden vertiefte Kenntnisse über Datennetze, Verbundstrukturen und Katalogsysteme vorausgesetzt.

Betriebswirtschaftliche Kompetenz

ist nötig, um den Spagat zwischen steigender Medienproduktion und schrumpfenden Budgets auszuführen. Kaufmännische, haushaltstechnische und steuerrechtliche Kenntnisse werden gebraucht. Neue Organisationsformen müssen beurteilt werden, es muß aber auch mit alten Variablen, wie Währungs- und Preisschwankungen, marktwirtschaftlichen Entwicklungen und wechselnden Haushaltsansätzen gearbeitet werden, um die jeweils wirtschaftlich günstigste Lösung zu finden.

Soziale Kompetenz

und Geschick ist beim Verhandeln mit den Lieferpartnern gefragt, beim Abfassung von Briefen ebenso wie dem Aushandeln von Konditionen und Verträgen.

Soziale Kompetenz ist der Schlüssel zur erfolgreichen Teamarbeit und zum Umgang mit dem Kunden, dem Besteller, anderen Spezialisten oder dem Geldgeber.

Technologische Kompetenz

Zunehmend werden umfassende Kenntnisse über Aufbau, Inhalt und Nutzung regionaler und überregionaler Datenbanken und des Internets unentbehrlich. Elektronische Publikationen müssen beurteilt und bearbeitet werden. Der elektronische Geschäftsverkehr nimmt zu.

Wissenschaftliche Kompetenz

wird bei dem Erstellen des Bestandsprofils, der Bestandsauswahl und der Bedarfsberechnung eingesetzt.

4.4 Qualifikation und innerbetriebliches Gefüge

Die Zuordnung von Tätigkeiten und Qualifikationen ist weitgehend von der Größe und den Aufgaben der Einrichtung abhängig.

Universitätsstudium
Fachhochschulstudium

Berufsausbildung

 

 

Anlerntätigkeit

  • Erstellen des Bestandskonzeptes
  • Inhaltliche Verantwortung für die Beschaffung
  • Verantwortung für Erwerbungsetat
  • Koordinierung des Bestandsaufbaus
  • Beschaffungsmanagement
  • Aushandeln von Lieferkonditionen, Konsortialverträgen, Lizenzen
  • Korrespondenz mit den Lieferanten
  • Vorakzession am vorhandenen Bestand
  • Durchführen der Inventarisierung
  • Rechnungsbearbeitung
  • Führen von Haushaltsüberwachungslisten
  • Führen und Überwachen von Zugangslisten, Karteien oder Datenpools
  • Anlegen von Statistiken
  • Annahme von Lieferungen
  • Schreiben und Übermitteln von Bestellungen.
  • Erledigung von postalischen Gängen

4.5 Qualitätsmaßstäbe

Bestandsaufbau und Erwerbung haben erfolgreich gearbeitet, wenn die vom Kunden gesuchten Medien zur Verfügung stehen. Dieses Ziel sollte in angemessener Zeit, kostengünstig und revisionssicher erreicht sein.

4.6 Perspektiven

Neue Organisationsformen haben in die interne Medienbearbeitung Einzug gehalten. Verwaltungstechnische Vorgänge können weiter automatisiert, verbilligt und an andere Anbieter vergeben werden etwa durch:

Jede Bibliothek wird die für sie kostengünstigste Lösung finden müssen.

Der Markt verlagert sich:

In wieweit diese Publikationsform in den Beschaffungsprozeß eingebunden wird, setzt die Klärung der Frage voraus, ob und wie diese flüchtigen Publikationen aufbewahrt werden, um der zukünftigen Forschergeneration zur Verfügung zu stehen.

Der elektronische Geschäftsverkehr zwischen Lieferanten und Abnehmern wird zur Selbstverständlichkeit. Es kann elektronisch angeboten, bestellt, vermittelt und gespeichert werden.

Die betriebswirtschaftliche Kompetenz wird stärker in den Vordergrund treten, da Lizenz- und Nutzungsverträge ausgehandelt und verglichen werden müssen. Diese Kompetenz ist auch sehr gefragt, wenn durch einen möglichen Wegfall der Preisbindung neue Auswahlkriterien erforderlich sind und intensivere Marktprüfungen vorgenommen werden müssen.


2.1.2 KGSt-Gutachten 1973

Tabelle 1 S. 20: Aufgaben nach KGSt

Aufgabe

Die öffentliche Bibliothek erfüllt die jeweilige Aufgabe durch Vermittlung beispielsweise von:

Untersützung der Orientierung und der freien Meinungsbildung
  • aktuellen Tageszeitungen und politischen Magazinen
  • populären Sachbüchern zu allen Themen öffentlicher Aufmerksamkeit
  • Verzeichnissen lieferbarer Bücher, Tonträger, Videos, CD-Roms, Versandhausartikeln
  • Adreßverzeichnissen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungsträger und Institutionen
Förderung der Ausbildung
  • Lernhilfen für Schüler, Vokabeltrainer, Schülerinterpretationen
  • schulbegleitenden Lektüren
  • anderen Schulbüchern als die im örtlichen Schulgebrauch, um Alternativen zum Verständnis zu bieten
  • Sammlungen von Berufsbildern und Videos über Berufe
  • Fachzeitschriften für Ausbildungsberufe
  • Arbeitsmarktinformationen über Ausbildungsplätze
Förderung der Fortbildung
  • Programmverzeichnissen örtlicher und überörtlicher, privater und öffentlicher Fortbildungsträger
  • berufsbezogenen Fachzeitschriften
  • CD-Roms mit beruflichen Fortbildungslehrgängen
  • berufsbezogenen Fachbüchern
Förderung der Weiterbildung
  • Programmverzeichnissen örtlicher und überörtlicher, privater und öffentlicher Weiterbildungsträger
  • populären Sachbüchern und Zeitschriften, die Wissenspopularisierung leisten
  • den 100 bedeutendsten Spielfilmen auf Video
Unterstützung täglicher Berufsarbeit
  • Stellenmarktinformationen
  • Online-Zugriffe auf entfernte Datenbanken des Fachinformationsbereichs
  • Ratgebern zu Themen wie Qualitätsmanagement, Kreativitätstraining, innerbetrieblicher Kommunikation
Kommunkations-möglichkeiten für verschiedene Be-völkerungsgruppen
  • Blättern und Infomaterialien örtlicher Partei- und Bürgergruppen
  • Zeitungen, Büchern und audiovisuellen Medien in den Sprachen ausländischer Mitbürger
  • Sprachlehrmaterialien
Erleichterung der Freizeitgestaltung
  • Stadtzeitungen mit Veranstaltungsprogrammverzeichnissen
  • einer Sammlung mit Theater-, Ausstellungs- und Konzertkritiken aus Zeitungen,
  • Tonträgern
  • Unterhaltungsromanen
  • Hobby-Ratgebern und Reiseführern

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2.1.6 Bibliotheken '93

Tabelle 2 S. 22: Funktionsstufen nach Bibliotheken ‘93

Raum-
ordnung
Bedarf Funktions-
stufe
wichtigste
Funktionen
wichtigste
Leistungsmerkmale
Bibliotheken Kooperation
Klein-
zentrum;

Unter-
zentrum

Grund-
bedarf
Funktions-
stufe 1
  • Information für das öffentliche Leben, schulische u. berufliche Ausbildung, Beruf, Alltag, Freizeit
  • Leseförderung
  • Integration
  • Kulturarbeit
  • 2-3 ME/Ew
  • mind. 10.000 ME
  • 5-10 % Bestandserneuerung/Jahr
  • Zeitungen u. Zeitschriften
  • 20 % AV
  • Zugriff auf elektronische Medien
  • mind. 35 Öffnungsstunden/Woche
  • Anschluß an Verbünde
  • ausreichend. Fachpersonal
  • ÖB der Grundversorgung
  • Funktionale Einheit in Form eines Verbundes, nach Möglichkeit in Form eines Systems
  • Leihverkehr
Mittel-
zentrum
erweiterter Grund-
bedarf
Deckung des Grund-
bedarfs und darüber hinaus:
  • Bestands-zentrum
  • Leihverkehrs-
    zentrale
  • Auskunftsbestände
  • überörtliche Leistungskraft
  • Mittelpunkt-
    bibliotheken
 
Ober-
zentrum
gehobener
Bedarf
Funktions-
stufe 2

 

Stufe 2 schließt Funktionen und Leistungen der Stufe 1 ein.:

  • wissenschaft-
    liche Betätigung
  • Lernzentrum
  • ausgebaute multimediale Angebote
  • Auskunftsdienst
  • Kinder-, Jugend-, Schulbibliothek
  • Musikbibliothek
  • Artothek
  • Mediothek
  • Computer- u. Softwarebibliothek
  • Zentral-
    bibliothek großstädtischer Bibliothekssysteme
  • Zentrale Einrichtung eines lokalen oder regionalen Bibliothekssystems
  • Leihverkehrs-
    zentrale
Landes-
ebene
spezialisier-
ter Bedarf
Funktions-
stufe 3
  • Information und Medien für Forschung u. Hochschullehre
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung auch in spezialisierten Bereichen
  • Wirtschafts-
    information
  • Überlieferung
  • ausreichende Bestände u. Etats
  • Freihandaufstellung
  • lange Öffnungszeiten
  • moderne Technik
  • Bestandserhaltung
  • Hochschul-
    bibliotheken
  • Landes-
    bibliotheken
  • Spezial-
    bibliotheken
  • Zentral-
    bibliotheken großer Großstädte
  • Katalogisierungs-
    verbünde
  • Leihverkehr
Bundes-
ebene
hoch-
spezialisier-
ter Bedarf
Funktions-
stufe 4
  • Umfassende Medienbestände
  • dokumenta-
    risches Material
  • international
  • Archivierung
  • direkte Benutzerbestellung
  • delivering on demand
  • Die Deutsche Bibliothek
  • große Staatsbibliotheken
  • Zentrale Fachbibliotheken
  • SSG-Bibliotheken
  • Sammlung Deutscher Drucke
  • Spezial-
    bibliotheken
  • Zentrale Dienstleistungen
  • arbeitsteiliger Bestandsaufbau
  • Leihverkehr

Die Raumordnungskategorien sind folgendermaßen zu verstehen:

Tabelle 4 S. 27-28: Aufgaben nach Bibliotheken ‘93

Aufgaben Erläuterungen, Beispiele für relevante Medienangebote Funktionsstufe
  • Die professionelle und systematische Befriedigung der Informationsbedürfnisse der gesamten Bevölkerung, darüber hinaus als wichtigste Funktion die Deckung der Informationsbedürfnisse relevanter Zielgruppen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur-, Bildungs- und sozialen Institutionen, insbesondere für:
Der Bestand soll kein Sammelsurium von Medien sein, sondern die ausgewählten Medien sollen in einem sinnvollen Zusammenhang untereinander stehen und auf den Bedarf der Zielgruppen ausgerichtet sein. Stufe 1: Grundbedarf der gesamten Bevölkerung,

Stufe 2: darüber hinaus den gehobenen Bedarf ausgewählter Zielgruppen

  • Teilnahme am öffentlichen Leben, bürgerschaftliches und politisches Engagement
vor allem Zeitungen, politische Magazine, Stadt- und Programmzeitungen, Medien zur politischen Meinungsbildung, z.B. politische Materialien zur Stadtplanung, Gemeinderatsdrucksachen Stufe 1 und Stufe 2 gleichermaßen
  • schulische und berufliche Ausbildung
schul- und ausbildungsrelevante Materialien wie z.B. Lehrbücher, Trainingsdisketten, Lektüren, Berufswahl-Ratgeber Stufe 1: Grundbedarf mit Blick auf die Schulen und Ausbildungsrichtungen am Ort,

Stufe 2: gehobener Bedarf auf dem Level der Sekundarstufe II, teilweise auf dem Level des tertiären Bildungssektors

  • Berufsausübung, berufliche Fortbildung
berufliche Fachliteratur und Fachzeitschriften, digitale Wirtschaftsinformation Stufe 1: Grundbedarf

Stufe 2: gehobener Bedarf

  • allgemeine Weiterbildung
populäre Sachbücher und Zeitschriften, Infotainment-CD-Roms, Programmverzeichnisse von Weiterbildungsträgern Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • Persönlichkeitsentwicklung und Sinnorientierung
Psychologische Ratgeber, künstlerische Anleitungen, Esoterik-MCs, philosophische Schriften Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • Alltagsmanagement
Ratgeber, Verbraucherinformation, Erziehungshilfen, Broschüren von Krankenkassen, Finanzamt, Verbänden Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • Hobby und Freizeit
Reiseführer, Hobbyanleitungen, Unterhaltungsromane, Musiktonträgern Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • wissenschaftlich orientierte Betätigung
wissenschaftliche Bücher, Zeitschriften, Bibliographien Stufe 2
Aufgaben Erläuterungen, Beispiele für relevante Medienangebote Funktionsstufe
  • Orientierung in der Medienvielfalt und die Verknüpfung der elektronischen mit den Printmedien durch multimediale Angebote
Verzeichnisse lieferbarer Bücher und anderer Medien, integrierte Aufstellung der verschiedenen Medienarten Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • der allgemein-öffentliche Zugang zu allen, insbesondere auch zu neuen Medientechnologien; die Bibliothek fordert zum kreativen Mediengebrauch heraus
20 % audiovisuelle und digitale Medien, Anschlüsse an Datennetze, Geräte zum Ausprobieren neuer Medien Stufe 2

Stufe 1 in Auswahl

  • Leseförderung durch Schaffung geeigneter Medienangebote und die Kooperation mit Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen der Leseerziehung
Kinder- und Jugendbücher und andere -medien Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • Förderung des individuellen Lernens und des Lernens in Gruppen durch geeignete Raumangebote
ruhige Arbeitsmöglichkeiten (Tische, Stühle, Licht) für Benutzer

Räume für Gruppen

Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • Kulturarbeit in der Kommune, insbesondere: Ausstellungen, Veranstaltungen, Literatur- und Kunstförderung
Diese Aufgabe wird in mehr oder minder enger Verzahnung mit dem Bestand wahrgenommen. Stufe 1 und 2 gleichermaßen
  • Unterstützung freier Kulturarbeit und bürgerschaftlichen Engagements durch Kooperation mit örtlichen und regionalen Initiativen
Diese Aufgabe wird in mehr oder minder enger Verzahnung mit dem Bestand wahrgenommen. Stufe 2

Stufe 1 in Auswahl

  • die Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen durch Information und Kommunikation
Medien und Veranstaltungen, die sich in Thema und Sprache an die zu integrierenden Bevölkerungsgruppen richten Stufe 2: differenzierte fremdsprachige Medienangebote zur Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen
  • für Menschen mit deutscher Muttersprache,
  • für Migranten, die Deutsch lernen wollen,
  • für ausländische Mitbürger, die in ihrer Heimatsprache lesen und hören möchten

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2.12 Die informationslogistische Rolle der Bibliothek

Tabellen 9-11 S. 72-77:   Informationslogistische Rollen

Rollen beispielhafte Merkmale höchstrangige Zielgruppen höchstrangige Niveaus höchstrangige Medienfunktionen höchstrangige Mediengattungen
Kommunaler
Treffpunkt
  • Kulturveranstaltungen
  • Veranstaltungen der
    Erwachsenenbildung
  • Bürgergruppenveranstaltungen
  • Ausstellungen
  • zum Aufenthalt einladende Räume,
    z.B. ein Lesecafé
  • Internetcafé
  • ratsuchende Laien
  • Eltern
  • Frauen
  • Männer
  • Senioren
  • Laien Anfänger
  • Laien fortgeschritten
  • öffentliches
    Engagement
  • Urteilsbildung
  • Wissens-
    popularisierung
  • Unterhaltung
  • Info-Broschüren
  • Zeitungen
  • Zeitschriften
  • Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis
  • Report, Gutachten, Behördenbericht
  • CD-Rom Fakten
  • populäres Sachbuch
Kommunales
Infozentrum
  • Bürgerinformation über die Stadt
  • Blätter örtlicher Vereine, Kirchen, Initiativen, Behörden
  • Verbraucherinformation
  • Jobbörse
  • Broschürensammlung
  • Zeitungen, Lokal-, Bezirks-
    zeitungen
  • Stadtzeitungen
  • Zeitschriften zum Zeitgeschehen
  • Zusammenarbeit mit Behörden, Bürgerberatung
  • Sprechstunden der
    Stadtverordneten,
    Stadträte, Bürgermeister
  • Höchste Aktualität
  • Einschlägige Linksammlung
    ins Internet stellen
  • ratsuchende Laien
  • engagierte Bürger
  • Verbraucher
  • Arbeitslose
  • Eltern
  • Frauen
  • Männer
  • Senioren
  • Laien Anfänger
  • Laien fortgeschritten
  • Laien spezialisiert
  • öffentliches
    Engagement
  • Hobby
  • Wissens-
    popularisierung
  • Recht, Geld,
    Verbraucher
  • Familie
  • Freizeit-Reisen
  • Haushalt
  • Alltagstechnik
  • Heimwerken
  • Gesundheit
  • Infobroschüren
  • Zeitungen
  • Ratgeber, Anleitung
  • Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis
  • Quelle, Dokumentation, Normen-, Gesetzessammlung und -kommentar
  • CD-Rom Fakten
  • populäres Sachbuch
  • Reiseführer
  • Karten und Pläne
  • Report, Gutachten, Behördenbericht
Bildungs-,
Ausbildungs-
unterstützung
  • Schülerliteratur
  • Studienliteratur
  • Klassensätze
  • Klassenapparate
  • Fachliteratur zur
    Berufsausbildung
  • Beachtung der Wirtschafts-
    und Berufsstruktur
  • Beachtung der Lehrpläne
  • Beachtung der Literatur-
    empfehlungen der örtlichen Bildungseinrichtungen
  • Kooperation mit Schulen
  • Maßnahmen zur Leseförderung
  • Internetanschluß bereitstellen
  • Schüler
  • Azubis
  • Umschüler
  • Arbeitslose
  • Studenten
  • Gymnasium
  • Berufsausbildung
  • Realschule
  • Hauptschule
  • Fachschule
  • Fachhochschule
  • Universität
  • Lernen und
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  • Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis

Tabelle 12 S. 78: Rollen und Prioritäten

Prioritäten

Zentralbibliotheken

Zweigbibliotheken

Kapazitäten

höchste

1-2

1

40-50 %

nachgeordnet

1-2

1-2

30-40 %

peripher

die übrigen

1-2

20 %

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