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Philosophische Fakultät I, Institut für Bibliothekswissenschaft |
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Telefon |
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Materialien
zum
Bestandsaufbau an Öffentlichen Bibliotheken
(Vorlesungsskript)
Berlin: Institut für Bibliothekswissenschaft der
Humboldt-Universität zu Berlin 1999
(Berliner Handreichungen zur
Bibliothekswissenschaft. 74)
http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h74/
| Abstract Berufsbild 2000 (Auszug) - Bestandsaufbau 1 Einleitung |
2.6 Untere und obere
Grenze 2.5 Ausgewogenheit 2.5.1 Thematische Ausgewogenheit 2.5.2 Mediale Ausgewogenheit 2.5.3 Politische und weltanschauliche Ausgewogenheit 2.7 Zielgruppen 2.8 Niveau 2.9 Funktion 2.10 Mediengattungen 2.12 Die informationslogistische Rolle der Bibliothek 2.12.2 Rollen, Zielgruppen, Funktionen, Niveaus, Mediengattungen 2.12.3 Rollen, Ziele, Maßnahmen 2.12.4 Rollen und Kapazitäten 2.13 Benutzerwünsche |
| 3 Rechtliche Schranken des Bestandsaufbaus 3.1 Rechtliche Schranken und Zensur 3.1.1 Staatliche Maßnahmen 3.1.2 Maßnahmen in Einzelbetrieben 3.2 Freiheitsrechte des Grundgesetzes und Grenzen durch das Strafrecht 3.3 Jugendschutz und Bundesprüfstelle 3.4 Altersfreigabe von Filmen 3.5 Altersempfehlung für Computerspiele 3.6 Ehrenschutz 3.7 Arbeitsrechtliche Weisungsbindung |
4 Richtzahlen für Bestandsgrößen und
Erwerbungsetat 4.1 Richtzahlen für die Größe des Bestandes 4.2 Richtzahlen für die Höhe des Erwerbungsetats 4.3 Richtzahlen für die Zusammensetzung des Bestandes 4.3.1 Zusammensetzung der Bestandsblöcke 4.4 Richtzahlen für die Größe von digitalen und AV-Beständen |
| 5 Quantitative Auswahlkriterien 5.1 Leistungskennziffern des Bestandes 5.1.1 Umsatz 5.1.2 Effizienz 5.1.3 Absenzprozentsatz 5.1.4 Verfügbarkeit 5.1.5 Aktivierungsgrad 5.1.6 Null-Liste 5.1.7 Hit-Liste 5.2 Verteilung des Erwerbungsetats 5.2.1 Ziele der Bestandskalkulation 5.2.2 Elemente der Bestandskalkulation 5.2.2.4 Berücksichtigung des Erwerbungsetats 5.2.2.6 Nachfrage 5.2.2.5 Durchschnittspreise 5.2.2.3 Gewichtungsfaktoren 5.2.2.7 Strukturelle Faktoren |
5.2.4 Verteilung des Erwerbungsetats auf Zeitschriften, AV-Medien und digitale Medien 5.2.4.1 Bestandskalkulation von Zeitschriften 5.2.4.2 Bestandskalkulation von AV- und digitalen Medien 5.2.3 Die Ausformulierung eines Kalkulationsmodells 5.2.3.1 Aufteilung auf die Bestandsblöcke 5.2.3.2 Aufteilung der Sachliteratur auf die Bibliotheken 5.2.3.3 Aufteilung der Schönen Literatur auf die Bibliotheken 5.2.3.4 Aufteilung der Kinder- und Jugendliteratur auf die Bibliotheken 5.2.3.5 Aufteilung der Sachliteratur in der Hauptstelle 5.2.3.6 Rechenvorgänge in den Kalkulationstabellen 5.2.5 Grenzen der Bestandskalkulation 5.2.5.1 Interpretation der Ausleihzahlen 5.2.5.2 Problematik kleiner Etats |
| 6 Auswahl
der Marktsichtungsinstrumente 6.2.1 Entscheidungskriterien 7 Bestellung und Erwerbung 7.1 Entscheidungen über den Beschaffungsweg 7.2 Bestellarten 7.2.1 Feste Bestellung 7.2.2 Subskriptionsbestellung 7.2.3 Ansichtsbestellung 7.2.4 Fortsetzungsbestellung 7.2.5 Standing-Order 7.2.6 Abonnement 7.2.7 Eilbestellung 7.4 Gestaltung der Beziehungen zu den Lieferanten |
7.5 Erwerbungsarten 7.5.1 Kauf bei gebundenem Ladenpreis (Bücher und Zeitschriften) 7.5.2 Bibliotheksnachlaß 7.5.3 Kauf ohne Ladenpreisbindung (non-prints) 7.5.5 Tausch 7.5.6 Pflichtexemplarablieferung 7.5.7 Geschenk, Stiftung 7.5.8 Leihen um zu Verleihen und Selbstfinanzierung 7.5.8.1 Leihe und Miete 7.5.8.2 Leihen um zu verleihen 7.5.8.3 Selbstfinanzierung 7.5.8.4 Leihen um zu verleihen kombiniert mit Selbstfinanzierung 7.5.10 Lizenz |
| 8 Organisation des Bestandsaufbaus 8.1 Aufbauorganisation der Lektoratsarbeit 8.1.3 Personalbedarf 8.3 Ablauforganisation der Bestellung, Beschaffung und Lektoratsarbeit 8.3.2 Erwerbung mit integrierter Datenverarbeitung 8.3.2.1 Allgemeine Eigenschaften integrierter Bibliothekssoftware 8.3.2.2 Beispiel URICA 9 Bestandsabbau 9.1 Grundsätze des Bestandsabbaus 9.2 Kriterien des Bestandsabbaus 9.3 Organisation des Bestandsabbaus |
10 Bestandskonzepte 2.2.2 Das Conspectus-Verfahren 10.1 Begriff des Bestandskonzepts 10.2 Funktion des Bestandskonzepts 10.3 Bestandteile des Bestandskonzepts 10.3.1 Informationslogistische Rollen 10.3.2 Meinungsfreiheit 10.3.3 Qualitätsmaßstäbe 10.3.4 Plazierung im Bibliotheksgefüge 10.3.5 Zielgruppen 10.3.6 Niveau 10.3.7 Funktion 10.3.8 Mediengattungen 10.3.9 Ausbaustufen 10.3.10 Bestandsgröße 10.3.11 Etatbedarf 10.3.12 Etatverteilung 10.3.13 Leistungskennziffern 10.3.14 Weitere bestandspolitische Aussagen 10.3.15 Arbeitsorganisatorische Vorgaben 10.3.16 Regalerschließung, Präsentation |
| 10.4 Der Arbeitsbogen für Lektoren 10.4.1 Plazierung im Bibliotheksgefüge 10.4.2 Marktsichtungsinstrumente 10.4.3 Etatverteilung 10.4.4 Zielgruppen 10.4.5 Niveaus 10.4.6 Funktionen 10.4.7 Mediengattungen 10.4.10 Absenzprozentsatz 10.4.11 Aktivierungsgrad 10.4.12 Null-Liste 10.4.13 Hit-Liste, Staffelung 10.4.14 Vorbestellungen 10.4.15 Aktualität 10.4.16 Kontinuität 10.4.17 Reihen und Fortsetzungen 10.4.18 Präsentation 10.4.19 Bestandsabbau 10.5 Die Arbeit mit dem Arbeitsbogen für Lektoren |
11 Zielsysteme des
Bestandsaufbaus 11.1 Bestandsaufbau im büchereipädagogischen Ansatz 11.2 Bestandsaufbau in der Informationsbibliothek 11.3 Bestandsaufbau in der dreigeteilten Bibliothek 11.4 Die Grenzen der dreigeteilten Bibliothek 11.5 Auf dem Weg zur Bibliothek mit Profil 15 Bestandsaufbau und virtuelle Bibliotheken 15.1 Virtuelle Bestände und physische Bestände 15.2 Zugang statt Sammlung |
Dieses Vorlesungsskript beruht auf dem Lehrbuch: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken, Frankfurt a.M.: Klostermann 1997. Es enthält wichtige Tabellen und anderes Anschauungsmaterial aus diesem Buch, ferner aus weiteren Quellen. Das Material geht also einerseits über das Buch hinaus, trifft andererseits aus dem umfangreichen Stoff des Buches eine Auswahl, um den Stoff in einer Vorlesung von 1 SWS handhabbar zu machen. Die Gliederung ist gegenüber dem Buch aus didaktischen Gründen leicht verändert, verwendet aber mit dem Ziel einer eindeutigen Konkordanz dieselben Gliederungsziffern der Kapitelüberschriften wie im Buch, so daß die Kapitelnumerierung scheinbar nicht stimmig ist. Ebenso ist die Numerierung der hier wiedergegebenen Tabellen identisch mit der im Buch (auch die Seitenzahlen der Seiten, auf denen die Tabellen im Buch stehen, sind hier genannt); deshalb entstehen springende Nummern. Die im Buch nicht enthaltenen Tabellen und graphischen Darstellungen sind nicht numeriert.
Inhalt dieser Veröffentlichung:
Diese Vorlesung stellt die Handlungskompetenzen und die instrumentellen Kenntnisse, die zum Bestandsaufbau (Akquisition) an Öffentlichen Bibliotheken erforderlich sind, ausführlich dar und akzentuiert sie bibliothekspolitisch. Thema sind sowohl die inhaltlichen Grundsätze und Entscheidungskriterien der Medienauswahl (Bestandsgestaltung) wie auch die organisatorischen Verfahrensfragen bei der Ablauf- und Aufbauorganisation des Bestandsaufbaus. Besonderes Gewicht haben solche Instrumente, mit denen in der Praxis Ziele in Entscheidungen umgesetzt werden.
Berufsbild
2000
der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände BDB
http://www.bdbverband.de/berufsbild/berufsbild.htm
Auszug
Die Grundlage einer gut funktionierenden benutzerorientierten Bibliothek ist eine geplante, gezielte und konsequent durchgeführte Bestandspolitik. Hierbei sind sowohl die Unterschiede der einzelnen Bibliothekstypen als auch die damit einhergehenden unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen ihrer Kunden zu berücksichtigen.
4.1 Ziele
Die Ziele von Bestandsaufbau und Erwerbung sind,
4.2 Inhalte und Tätigkeiten
A. Bestandsaufbau
Die große und breite Palette der Buch- und Medienproduktion erfordert eine gründliche und fachgerechte Sichtung. Jede Bibliothek muß schon allein aus finanziellen, räumlichen und sachlichen Gründen eine Auswahl treffen.
Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung des Bestandskonzepts der Bibliothek, d. h.
Der Kauf- bzw. Beschaffungsentscheid kann von einer Person oder als abgestimmte kooperative Erwerbung in Zusammenarbeit mit Nutzern und Kollegen, den Mitarbeitern eines Unternehmens oder bei Hochschul- und Spezialbibliotheken auch gemeinsam mit den Wissenschaftlern herbeigeführt werden.
Voraussetzungen zur Auswahl von Medien sind:
In diesen Zusammenhang gehört auch das Aktualisieren des Bestandes, das besonders in Öffentlichen Bibliotheken auch das Aussondern von veralteten Medienbeständen beinhaltet.
B. Erwerbung
Bibliothekare sind Spezialisten zur Beschaffung von Medien.
Sie beschaffen
Sie wählen verschieden Beschaffungsarten, z. B.:
Sie suchen den günstigsten Beschaffungsweg (schnell, preiswert, erfolgversprechend), z. B.:
Sie verantworten das Beschaffungsmanagement vom Ordern bis zur dublettenfreien und revisionssicheren Inventarisierung. Sie bearbeiten die Rechnungen und überwachen den Haushaltsansatz.
Aufgrund der zunehmenden Automatisierung werden die Arbeitsabläufe von der Bestellung bis zur endgültigen Erschließung zunehmend zu einem integrierten Geschäftsgang zusammengefaßt.
In großen Bibliotheken wird die Arbeit oft durch die Art des Beschaffungswegs aufgeteilt. Es gibt Spezialisten für den Erwerb, den Tausch und die Bearbeitung von Geschenken und Pflichtexemplaren. Zudem kommt eine Trennung nach Publikationsformen vor. Die Zeitschriften- und Serienabteilung unterscheidet sich von der Dissertationsstelle und der Monographienerwerbung und der Mikroformstelle.
In kleinen Bibliotheken erledigt ein Bibliothekar die gesamte Palette der Arbeitsvorgänge allein.
4.3 Kompetenzen und Qualifikationen
Methodisch-fachliche Kompetenz
Neben den erwerbungsspezifischen Kenntnissen zum Beschaffungsmanagement sind Recherche- und Katalogisierungskenntnisse nötig, um eine Vorakzession erfolgreich zu erledigen. Bei Nutzung von Fremdleistungen in Verbundsystemen muß der richtige Datensatz gefunden und ausgewählt werden, an dem die Bestellung angelegt wird. Bei fortschreitender Integration der Arbeitsabläufe bis hin zur abschließenden Erschließung werden vertiefte Kenntnisse über Datennetze, Verbundstrukturen und Katalogsysteme vorausgesetzt.
Betriebswirtschaftliche Kompetenz
ist nötig, um den Spagat zwischen steigender Medienproduktion und schrumpfenden Budgets auszuführen. Kaufmännische, haushaltstechnische und steuerrechtliche Kenntnisse werden gebraucht. Neue Organisationsformen müssen beurteilt werden, es muß aber auch mit alten Variablen, wie Währungs- und Preisschwankungen, marktwirtschaftlichen Entwicklungen und wechselnden Haushaltsansätzen gearbeitet werden, um die jeweils wirtschaftlich günstigste Lösung zu finden.
Soziale Kompetenz
und Geschick ist beim Verhandeln mit den Lieferpartnern gefragt, beim Abfassung von Briefen ebenso wie dem Aushandeln von Konditionen und Verträgen.
Soziale Kompetenz ist der Schlüssel zur erfolgreichen Teamarbeit und zum Umgang mit dem Kunden, dem Besteller, anderen Spezialisten oder dem Geldgeber.
Technologische Kompetenz
Zunehmend werden umfassende Kenntnisse über Aufbau, Inhalt und Nutzung regionaler und überregionaler Datenbanken und des Internets unentbehrlich. Elektronische Publikationen müssen beurteilt und bearbeitet werden. Der elektronische Geschäftsverkehr nimmt zu.
Wissenschaftliche Kompetenz
wird bei dem Erstellen des Bestandsprofils, der Bestandsauswahl und der Bedarfsberechnung eingesetzt.
4.4 Qualifikation und innerbetriebliches Gefüge
Die Zuordnung von Tätigkeiten und Qualifikationen ist weitgehend von der Größe und den Aufgaben der Einrichtung abhängig.
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4.5 Qualitätsmaßstäbe
Bestandsaufbau und Erwerbung haben erfolgreich gearbeitet, wenn die vom Kunden gesuchten Medien zur Verfügung stehen. Dieses Ziel sollte in angemessener Zeit, kostengünstig und revisionssicher erreicht sein.
4.6 Perspektiven
Neue Organisationsformen haben in die interne Medienbearbeitung Einzug gehalten. Verwaltungstechnische Vorgänge können weiter automatisiert, verbilligt und an andere Anbieter vergeben werden etwa durch:
Jede Bibliothek wird die für sie kostengünstigste Lösung finden müssen.
Der Markt verlagert sich:
In wieweit diese Publikationsform in den Beschaffungsprozeß eingebunden wird, setzt die Klärung der Frage voraus, ob und wie diese flüchtigen Publikationen aufbewahrt werden, um der zukünftigen Forschergeneration zur Verfügung zu stehen.
Der elektronische Geschäftsverkehr zwischen Lieferanten und Abnehmern wird zur Selbstverständlichkeit. Es kann elektronisch angeboten, bestellt, vermittelt und gespeichert werden.
Die betriebswirtschaftliche Kompetenz wird stärker in den Vordergrund treten, da Lizenz- und Nutzungsverträge ausgehandelt und verglichen werden müssen. Diese Kompetenz ist auch sehr gefragt, wenn durch einen möglichen Wegfall der Preisbindung neue Auswahlkriterien erforderlich sind und intensivere Marktprüfungen vorgenommen werden müssen.
Tabelle 1 S. 20: Aufgaben nach KGSt
Aufgabe |
Die öffentliche Bibliothek erfüllt die jeweilige Aufgabe durch Vermittlung beispielsweise von: |
| Untersützung der Orientierung und der freien Meinungsbildung |
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| Förderung der Ausbildung |
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| Förderung der Fortbildung |
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| Förderung der Weiterbildung |
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| Unterstützung täglicher Berufsarbeit |
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| Kommunkations-möglichkeiten für verschiedene Be-völkerungsgruppen |
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| Erleichterung der Freizeitgestaltung |
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Tabelle 2 S. 22: Funktionsstufen nach Bibliotheken 93
| Raum- ordnung |
Bedarf | Funktions- stufe |
wichtigste Funktionen |
wichtigste Leistungsmerkmale |
Bibliotheken | Kooperation |
| Klein- zentrum; Unter- |
Grund- bedarf |
Funktions- stufe 1 |
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| Mittel- zentrum |
erweiterter Grund- bedarf |
Deckung des Grund- bedarfs und darüber hinaus: |
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| Ober- zentrum |
gehobener Bedarf |
Funktions- stufe 2
Stufe 2 schließt Funktionen und Leistungen der Stufe 1 ein.: |
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| Landes- ebene |
spezialisier- ter Bedarf |
Funktions- stufe 3 |
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| Bundes- ebene |
hoch- spezialisier- ter Bedarf |
Funktions- stufe 4 |
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Die Raumordnungskategorien sind folgendermaßen zu verstehen:
Tabelle 4 S. 27-28: Aufgaben nach Bibliotheken 93
| Aufgaben | Erläuterungen, Beispiele für relevante Medienangebote | Funktionsstufe |
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Der Bestand soll kein Sammelsurium von Medien sein, sondern die ausgewählten Medien sollen in einem sinnvollen Zusammenhang untereinander stehen und auf den Bedarf der Zielgruppen ausgerichtet sein. | Stufe 1: Grundbedarf der gesamten
Bevölkerung, Stufe 2: darüber hinaus den gehobenen Bedarf ausgewählter Zielgruppen |
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vor allem Zeitungen, politische Magazine, Stadt- und Programmzeitungen, Medien zur politischen Meinungsbildung, z.B. politische Materialien zur Stadtplanung, Gemeinderatsdrucksachen | Stufe 1 und Stufe 2 gleichermaßen |
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schul- und ausbildungsrelevante Materialien wie z.B. Lehrbücher, Trainingsdisketten, Lektüren, Berufswahl-Ratgeber | Stufe 1: Grundbedarf mit Blick auf die Schulen
und Ausbildungsrichtungen am Ort, Stufe 2: gehobener Bedarf auf dem Level der Sekundarstufe II, teilweise auf dem Level des tertiären Bildungssektors |
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berufliche Fachliteratur und Fachzeitschriften, digitale Wirtschaftsinformation | Stufe 1: Grundbedarf Stufe 2: gehobener Bedarf |
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populäre Sachbücher und Zeitschriften, Infotainment-CD-Roms, Programmverzeichnisse von Weiterbildungsträgern | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
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Psychologische Ratgeber, künstlerische Anleitungen, Esoterik-MCs, philosophische Schriften | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
|
Ratgeber, Verbraucherinformation, Erziehungshilfen, Broschüren von Krankenkassen, Finanzamt, Verbänden | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
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Reiseführer, Hobbyanleitungen, Unterhaltungsromane, Musiktonträgern | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
|
wissenschaftliche Bücher, Zeitschriften, Bibliographien | Stufe 2 |
| Aufgaben | Erläuterungen, Beispiele für relevante Medienangebote | Funktionsstufe |
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Verzeichnisse lieferbarer Bücher und anderer Medien, integrierte Aufstellung der verschiedenen Medienarten | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
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20 % audiovisuelle und digitale Medien, Anschlüsse an Datennetze, Geräte zum Ausprobieren neuer Medien | Stufe 2 Stufe 1 in Auswahl |
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Kinder- und Jugendbücher und andere -medien | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
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ruhige Arbeitsmöglichkeiten (Tische, Stühle,
Licht) für Benutzer Räume für Gruppen |
Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
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Diese Aufgabe wird in mehr oder minder enger Verzahnung mit dem Bestand wahrgenommen. | Stufe 1 und 2 gleichermaßen |
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Diese Aufgabe wird in mehr oder minder enger Verzahnung mit dem Bestand wahrgenommen. | Stufe 2 Stufe 1 in Auswahl |
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Medien und Veranstaltungen, die sich in Thema und Sprache an die zu integrierenden Bevölkerungsgruppen richten | Stufe 2: differenzierte fremdsprachige
Medienangebote zur Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen
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2.12 Die informationslogistische Rolle der Bibliothek
Tabellen 9-11 S. 72-77: Informationslogistische Rollen
| Rollen | beispielhafte Merkmale | höchstrangige Zielgruppen | höchstrangige Niveaus | höchstrangige Medienfunktionen | höchstrangige Mediengattungen |
| Kommunaler Treffpunkt |
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| Kommunales Infozentrum |
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| Bildungs-, Ausbildungs- unterstützung |
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| Rollen | beispielhafte Merkmale | höchstrangige Zielgruppen | höchstrangige Niveaus | höchstrangige Funktionen | höchstrangige Mediengattungen |
| Individuelles Bildungszentrum |
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| Zentrum populärer Medien |
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| Tor zum Lernen für Schüler |
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| Rollen | beispielhafte Merkmale | höchstrangige Zielgruppen | höchstrangige Niveaus | höchstrangige Funktionen | höchstrangige Mediengattungen |
| Auskünfte und Alltagsinfo |
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| Forschungs- zentrum |
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Tabelle 12 S. 78: Rollen und Prioritäten
Prioritäten |
Zentralbibliotheken |
Zweigbibliotheken |
Kapazitäten |
höchste |
1-2 |
1 |
40-50 % |
nachgeordnet |
1-2 |
1-2 |
30-40 % |
peripher |
die übrigen |
1-2 |
20 % |