Lernzentrum Öffentliche Bibliothek
(Berliner
Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 65: Materialien zur Fortbildung. 9)
http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h65/
- Die Fortbildung vermittelt Strategien und Instrumente, mit denen aus einer
durchschnittlichen Öffentlichen Bibliothek eine Öffentliche Bibliothek mit dem
Schwerpunkt Allgemeinbildung und Lernen wird: Bestandsprofilierung, Kooperationen mit
Schulen und Volkshochschulen, Internet-Einsatz, Imagegestaltung. Ferner macht die
Fortbildung mit lernrelevanten Ressourcen im Word Wide Web bekannt.
- Tagesseminar 9-16 Uhr mit Arbeitsgruppen.
- Zielgruppe: Mitarbeiter an Öffentlichen Bibliotheken.
Übersicht
1.
Bedeutung der Bibliotheken für das Lernen
Die Bedeutung der Bibliotheken für die Bildung kann man folgendermaßen
zusammenfassen:
- Auf dem Berliner Bildungsforum am 5. November 1997
sagte Bundespräsident Roman Herzog:
Wissen ist heute die wichtigste Ressource in
unserem rohstoffarmen Land. Wissen können wir aber nur durch Bildung erschließen. Wer
sich den höchsten Lebensstandard, das beste Sozialsystem und den aufwendigsten
Umweltschutz leisten will, der muß auch das beste Bildungssystem haben.
- In jedem Prozeß der Informationssuche und der
Wissensaneignung spielt nicht nur die gezielte Suche eine Rolle, sondern auch - und
manchmal vor allem - das zufallsbestimmte Stöbern, das ungerichtete
Umherschweifen.
- Persönliche Erfahrungen mit neuen Medien
erzeugen offene, neugierige Haltungen; nur so aber können unterschiedliche
Medien bei unterschiedlichen Fragen, unterschiedlichen individuellen Bedürfnissen
sinnvoll genutzt werden.
- Die Schule braucht zwei Partner für die Leseerziehung,
die Eltern und die Bibliothek. In dieser Partnerschaft fällt den Eltern eine Aufgabe zu,
die nicht überschätzt werden kann. Die Schule kann die technische Lesefähigkeit
vermitteln und entwickeln, sie kann Lesewettbewerbe veranstalten und Schüler über ihre
Lektüren schreiben und erzählen lassen. Die Schule kann auf diese Weise die Schüler
stolz darauf machen, wie gut sie lesen können. Aber ihre Möglichkeiten sind begrenzt,
wenn es darum geht, Schülern die Neigung zum lebenslangen Lesen, die Lust an der
Literatur zu vermitteln. Das gelingt, von Ausnahmen abgesehen, nur einem lesenden
Elternhaus. Die Eltern müssen beim Lesen Vorbild sein, und sie müssen sich mit den
Kindern über deren Lektüren austauschen und die Lektüre der Kinder mit Zärtlichkeiten
belohnen.
- Die Bibliothek kann die sehr ungleiche, ganz von
den individuellen und schichtspezifischen Verhaltensweisen der Eltern abhängige
Leseförderung in der Familie ein Stück weit ausgleichen. Die Tatsache, daß die Kinder
überhaupt Lesestoffe in der Bibliothek finden, ist dabei wichtiger als
die Frage, was die Kinder zu lesen finden. In diesem Sinn sind Comics, jedenfalls wenn sie
Texte enthalten, ein Brückenmedium der Leseförderung.
- Gelegentlich wird die Leseförderung der Nutzung
des Computers entgegengesetzt. In Wirklichkeit gehört beides untrennbar zusammen.
Lesenkönnen ist nicht die Fähigkeit, seine Nase in Bücher zu stecken, sondern
Lesenkönnen ist die Fähigkeit, geschriebene statt gesprochene Sprache zu entschlüsseln,
und insbesondere längere und komplexe Texte aufzunehmen und zu verstehen. Aus allen
einschlägigen Untersuchungen, in welchen Ländern sie auch immer durchgeführt wurden,
wissen wir, daß nur derjenige selbständig und erfolgreich Computeranwendungen
nutzen kann, der die Schlüsselqualifikation des Lesens besitzt.
Umgekehrt ist die technische Faszination des Computers ein sehr wirksamer Impuls, wenn es
darum geht, Kinder zur dauerhaften Freude am Lesen zu bringen und ihre technische
Lesefähigkeit intensiv zu schulen.
- Bücherleser benutzen alle anderen Medien nicht nur intensiver und
extensiver, sondern auch souveräner als die Nicht- und Wenig-Leser. Diejenige
Bibliothek, die Kinder und Jugendliche wirklich fördern will, ist deshalb multimedial.
Nicht nur, weil ein gemischtes Angebot aus ganz unterschiedlichen Medien, insbesondere
Computermedien, eine Chance für die Leseförderung ist, sondern weil nur auf diese Weise
erreicht werden kann, daß Kinder unabhängig vom Geldbeutel der Eltern all diese Medien
intensiv nutzen können. Nur durch solche öffentlichen Angebote kann erreicht werden,
daß die nachwachsenden Generationen für die entstehende Wissens- und
Informationsgesellschaft gewappnet sind.
- Ein Internetanschluß gewinnt nachvollziehbaren Sinn und Nutzen erst in
einer Arbeitsumgebung und in einer Informationsumgebung, in der einerseits die Nutzung
raumorganisatorisch bequem möglich ist (Raumklima, Sitzplatz, Beleuchtung), in der
andererseits der Zugang zum digitalen Netz in ein räumlich verfügbares intelligentes und
effizientes Informationsnetz aus gedruckten Nachschlagewerken, Auskunftspersonal und
CD-ROM-Medien eingebunden ist.
- Etliche Bibliotheken stellen Arbeitsräume für sich
selbst organisierende Lerngruppen zur Verfügung und geben weitere Hilfestellungen über
Räume und Medien hinaus, etwa Expertenvermittlung, Ausstattung und Material.
- Eine Reihe von Bibliotheken präsentiert nicht nur schwerpunktmäßig geeignete Medien
für das lebenslange Lernen in gedruckter Form, als Video und auf CD-ROM sowie umfassende
Nachweise einschlägiger Fortbildungsangebote, sondern bündelt und koordiniert die Fortbildungsaktivitäten
der lokalen Partner mit dem Ziel einer synergetischen Vernetzung.
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Aber die Bedingungen des Lernens und des Wissenserwerbs verändern sich auf dem
Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels:
- Das früher verbreitete Lebenslaufmuster "Schule, Ausbildung,
Beruf, Rente" gilt für immer weniger Menschen. Die Biographien sind heute immer
häufiger von Brüchen, Phasen der freiwilligen oder unfreiwilligen Umorientierungen,
freiwilligen oder unfreiwilligen Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit, Phasen der
Umschulung und Fortbildung gekennzeichnet.
- Die allgemeine und berufliche Weiterbildung war früher ein überschaubarer Bereich.
Heute ist er ein riesiger, unübersichtlicher Wirtschaftszweig mit ca. 70
Milliarden Mark Umsatz pro Jahr (zum Vergleich: Die Aufwendungen für alle Bibliotheken in
Deutschland betragen jährlich 2,8 Milliarden Mark). Der Bedarf ist nach Häufigkeit,
Qualität, Spezialisierung, Zielgruppendifferenzierung gewachsen.
- Lernformen, Lernmethoden und Lernorganisation wandeln und
differenzieren sich. Noch vor wenigen Jahren hieß Lernen, in einer mehr oder minder
schulklassenmäßigen Gruppe unterrichtet zu werden. Heute werden eine Vielzahl
unterschiedlicher Formen eingesetzt, z.B.
- Fernunterricht in Kombination mit gelegentlichen Konsultationen,
- training on the job,
- interaktive Selbstlernprogramme,
- interaktive Hilfen, die auf der Basis knapper Einführungen fallweise benutzt werden
(z.B. die ausgefeilten Hilfefunktionen in guter Standardsoftware),
- Abendunterricht,
- Tageskurse,
- Selbstlerngruppen ohne Lehrkraft.
- Lernorte werden vielfältiger und vernetzter. Früher war der Lernort
i.d.R. die Bildungsinstitution. Heute werden mehrere Lernorte kombiniert:
- Bildungsinstitution,
- Partnerinstitution, die z.B. über spezielle Hard- oder Software verfügt,
- eigener Betrieb,
- Fremdbetrieb,
- Exkursion,
- Wohnung.
- Die zu vermittelnden Qualifikationen werden komplexer. Früher bedeutete berufliche
Fortbildung meistens, daß zusätzliche oder neue Sachinhalte angeeignet werden. Heute
wird der klassische Tätigkeitstyp "Umgang mit Sachen" mehr und mehr abgelöst
von den Tätigkeitstypen "Umgang mit Symbolen" und "Umgang mit
Menschen". Heute geht es deshalb meistens gleichzeitig um:
- Sachqualifizierung,
- soziale Qualifizierung,
- Handlungsqualifizierung,
- Methodenqualifizierung.
- Arbeitszeitstrukturen ändern sich radikal. Früher gab es den
Normalarbeitstag. Weiterbildung fand abends oder bei Freistellung vom Arbeitsplatz zu den
Zeiten des Normalarbeitstages statt. Heute kann ein erheblicher Teil der Beschäftigten
die Arbeitszeit frei wählen. Besonders gilt dies für Telearbeit. Andere Beschäftigte
leisten Schichtarbeit zu wechselnden Zeiten.
- Muß sich der Beruf des Bibliothekars zum Lernberater und Medienberater
entwickeln?
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Übersicht]
2. Profilierung
Die Profilierung wird vorgenommen, indem sich die Bibliothek für einige der in der
Tabelle beschriebenen informationslogistischen Rollen entscheidet, die zugehörigen
Aspekte ausbaut und die Aspekte der nicht gewählten Rollen zurückfährt.
Damit die Rollenwahl verbindlich wird, sollte man die vorhandenen Ressourcen (Personal,
Erwerbungsetat usw.) nach folgender Empfehlung auf die Rollen aufteilen:
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Übersicht]
| Rollen |
beispielhafte Merkmale |
höchstrangige Zielgruppen |
höchstrangige Niveaus |
höchstrangige Medienfunktionen |
höchstrangige Mediengattungen |
Kommunaler
Treffpunkt |
- Kulturveranstaltungen
- Veranstaltungen der
Erwachsenenbildung
- Bürgergruppenveranstaltungen
- Ausstellungen
- zum Aufenthalt einladende Räume,
z.B. ein Lesecafé
- Internetcafé
|
- ratsuchende Laien
- Eltern
- Frauen
- Männer
- Senioren
|
- Laien Anfänger
- Laien fortgeschritten
|
- öffentliches
Engagement
- Urteilsbildung
- Wissens-
popularisierung
- Unterhaltung
|
- Info-Broschüren
- Zeitungen
- Zeitschriften
- Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis
- Report, Gutachten, Behördenbericht
- CD-Rom Fakten
- populäres Sachbuch
|
Kommunales
Infozentrum |
- Bürgerinformation über die Stadt
- Blätter örtlicher Vereine, Kirchen, Initiativen, Behörden
- Verbraucherinformation
- Jobbörse
- Broschürensammlung
- Zeitungen, Lokal-, Bezirks-
zeitungen
- Stadtzeitungen
- Zeitschriften zum Zeitgeschehen
- Zusammenarbeit mit Behörden, Bürgerberatung
- Sprechstunden der
Stadtverordneten,
Stadträte, Bürgermeister
- Höchste Aktualität
- Einschlägige Linksammlung
ins Internet stellen
|
- ratsuchende Laien
- engagierte Bürger
- Verbraucher
- Arbeitslose
- Eltern
- Frauen
- Männer
- Senioren
|
- Laien Anfänger
- Laien fortgeschritten
- Laien spezialisiert
|
- öffentliches
Engagement
- Hobby
- Wissens-
popularisierung
- Recht, Geld,
Verbraucher
- Familie
- Freizeit-Reisen
- Haushalt
- Alltagstechnik
- Heimwerken
- Gesundheit
|
- Infobroschüren
- Zeitungen
- Ratgeber, Anleitung
- Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis
- Quelle, Dokumentation, Normen-, Gesetzessammlung und -kommentar
- CD-Rom Fakten
- populäres Sachbuch
- Reiseführer
- Karten und Pläne
- Report, Gutachten, Behördenbericht
|
Bildungs-,
Ausbildungs-
unterstützung |
- Schülerliteratur
- Studienliteratur
- Klassensätze
- Klassenapparate
- Fachliteratur zur
Berufsausbildung
- Beachtung der Wirtschafts-
und Berufsstruktur
- Beachtung der Lehrpläne
- Beachtung der Literatur-
empfehlungen der örtlichen Bildungseinrichtungen
- Kooperation mit Schulen
- Maßnahmen zur Leseförderung
- Internetanschluß bereitstellen
|
- Schüler
- Azubis
- Umschüler
- Arbeitslose
- Studenten
|
Berufsausbildung
Realschule
Hauptschule
Fachschule
Fachhochschule
Universität
|
- Lernen und
Ausbildung
- berufliche
Fortbildung
- Berufsausübung
|
- Lehr-, Lern-, Übungsmaterialien
- Schulbuch
- Fachbuch
- Medienkombination
- MC Sachprogramm
- CD-Audio Sachprogramm
- CD-Rom Lehr-, Lern-, Übungsmaterial
- Diskette Lehr-, Lern-, Übungsmaterial
|
| Rollen |
beispielhafte Merkmale |
höchstrangige Zielgruppen |
höchstrangige Niveaus |
höchstrangige Funktionen |
höchstrangige Mediengattungen |
| Individuelles Bildungszentrum |
- Literatur zur beruflichen
Fortbildung
- Medienangebote für
Volkshochschulkurse
- Medienangebote für Lernen in
der Freizeit (Sprachen....)
- Medienangebote für Selbstbildung (Selbsterfahrung, Psychodrama, ...)
- Lernzeitschriften (écho...)
- Interneteinführungen
- einschlägige Bookmarksammlung
|
- Selbstlerner
- Berufstätige
- Senioren
- Frauen
- Männer
- Arbeitslose
|
- Laien fortgeschritten
- Laien spezialisiert
- Berufsausbildung
- Fachschule
- Fachhochschule
- Universität
|
- Wissens-
popularisierung
- Urteilsbildung
- Job
- berufliche
Fortbildung
- Berufsausübung
- Selbsterkenntnis
|
- populäres Sachbuch
- Fachbuch
- Lehr-, Lern-, Übungsmaterialien
- Lexikon
- Sprachwörterbuch
- Medienkombination
- MC Sachprogramm
- CD-Audio Sachprogramm
- CD-Rom Fakten: z.B. Gesetzessammlungen, Fahrpläne, Lexika, Tabellenwerke,
Adreßverzeichnisse
- CD-Rom Lehr-, Lern- und Übungsmaterialien
|
Zentrum
populärer
Medien |
- Unterhaltungsromane
- populäre Sachbücher
- Hobbybücher
- Populäre Zeitschriften
- Musiktonträger, Videospielfilme
- Starke Staffelung der
meistgefragten Titel
- gebührenfinanzierte
Bestseller
- Hohe Aktualität
- Internetcafé
- Einschlägige Bookmarksammlung
|
- Frauen
- Männer
- Eltern
- Senioren
|
- Laien Anfänger
- Laien fortgeschritten
- Hauptschule
- Realschule
|
- Unterhaltung
- Hobby
- Freizeitreisen
- Gesundheit
- Heimwerken
- Familie
|
- Ratgeber, Anleitung
- Reiseführer
- Roman
- Comics
- MC Musik
- CD-Audio Musik
- CD-Rom Spiele
- Video Spielfilm
- CD-I
|
Tor zum Lernen
für Schüler |
- unterhaltende Kinderbücher
- Kindermedien
- Kindercomics
- Kooperation mit Schulen
- Maßnahmen zur
Leseförderung
- Blockausleihe an
Kindereinrichtungen
- Spiele, Lernspiele
- Starke Staffelung der
meistgefragten Titel
- Interneteinführungen
- einschlägige
Bookmarksammlung
|
|
|
- Lernen und
Ausbildung
- Unterhaltung
- Urteilsbildung
- Selbsterkenntnis
- Wissens-
popularisierung
|
- Lehr-, Lern-, Übungsmaterialien
- Bilderbuch
- Kinder- und Jugendsachbuch
- Kinder- und Jugenderzählung, -roman
- MC Kinder- und Jugendprogramm
- CD-Audio Kinder- und Jugendprogramm
- Diskette Lehr-, Lern- und Übungsmaterialien
- CD-Rom Spiele
- Comics
|
| Rollen |
beispielhafte Merkmale |
höchstrangige Zielgruppen |
höchstrangige Niveaus |
höchstrangige Funktionen |
höchstrangige Mediengattungen |
Auskünfte
und
Alltagsinfo |
- Ratgeberliteratur
- Auskunftsdienst
- Nachschlagewerke,
Adreßbücher
- Wirtschaftsinformation
- Internet zusätzlich am
Auskunftsplatz
- einschlägige Linksammlung
ins Internet stellen
|
- ratsuchende Laien
- Verbraucher
- engagierte Bürger
- Frauen
- Männer
- Senioren
- Arbeitslose
|
- Laien Anfänger
- Laien fortgeschritten
- Laien Verbraucher
|
- öffentliches Engagement
- Job
- Recht, Geld, Verbraucher
- Haushalt
- Alltagstechnik
- Familie
|
- Info-Broschüre
- Zeitung
- Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis
- Ratgeber
- Quelle, Dokumentation, Normen-, Gesetzessammlung und -kommentar
- CD-Rom Bibliographie
- CD-Rom Fakten
|
Forschungs-
zentrum |
- wissenschaftliche Fachliteratur
- Bibliographien
- Handbücher aller
Wissenschaften
- Fachzeitschriften
- Internetzugang
an jedem Lesesaalplatz
- Bestände digitalisieren
- einschlägige Linksammlungen
ins Internet stellen
|
- Selbstlerner
- engagierte Bürger
|
- Laien spezialisiert
- Universität
|
- Urteilsbildung
- öffentliches Engagement
- Hobby
- Forschung und Wissenschaft
|
- CD-Rom Bibliographie
- CD-Rom Fakten
- wiss. Monographie
- Handbuch
- Report, Gutachten, Behördenbericht
- Quelle, Dokumentation, Normen-, Gesetzessammlung und -kommentar
- Fakten-, Zahlen-, Namen-, Waren-, Bildverzeichnis
|
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Übersicht]
3. Bestandsprofilierung
Die Umsetzung der gewählten Rollen im Bestandsaufbau erfolgt, indem für den
Bestandsaufbau den gewählten Rollen entsprechende Vorgaben hinsichtlich folgender
Merkmale formuliert werden, und zwar für jede Bestandsgruppe separat:
- Qualitätsmaßstäbe: Welche qualitativen Eigenschaften sollen die
auszuwählenden Medien bevorzugt aufweisen, damit die gewählten Rollen ausgefüllt werden
können?
- Zielgruppen: Welche Zielgruppen sollen durch die auszuwählenden Medien
bevorzugt angesprochen werden, damit die gewählten Rollen ausgefüllt werden können?
- Niveaus: Welchen Niveaus sollen die auszuwählenden Medien bevorzugt
entsprechen, damit die gewählten Rollen ausgefüllt werden können?
- Medienfunktionen: Welche medialen Funktionen sollen die auszuwählenden
Medien bevorzugt erfüllen, damit die gewählten Rollen ausgefüllt werden können?
- Mediengattungen: Welchen Mediengattungen sollen die auszuwählenden
Medien bevorzugt angehören, damit die gewählten Rollen ausgefüllt werden können?
- Etatverteilung: Wieviel Erwerbungsmittel
sollen im Rahmen der Möglichkeiten der betreffenden Bestandsgruppe zur Verfügung stehen?
Beachten Sie dabei die Tabelle
Rollen, Ressourcen, Prioritäten.
- Bestandsabbau: Vorgaben über aus dem Freihandbestand herauszunehmende
oder im Freihandbestand zu reduzierende Titel und Themen, um den Bestand den gewählten
Rollen anzupassen; Vorgaben nach Stückzahlen oder Prozent des Bestandes.
- Leistungskennziffern:
- Umsatz: Welcher Umsatz soll erreicht werden?
- Absenzprozentsatz: Welcher Absenzprozentsatz soll erreicht werden?
- Es wird empfohlen, daß der Absenzprozentsatz bei den Gruppen, die den Rollen mit der
höchsten Priorität am meisten enstprechen, niedriger sein soll als bei den anderen
Gruppen. Beachten Sie ggf. den Präsenzbestand! Vergleiche auch die Tabelle über den Zusammenhang zwischen Umsatz und Absenz.
- Verfügbarkeit: Die Verfügbarkeit ist die Wahrscheinlichkeit in Prozent, mit der ein
durchschnittlicher Benutzer den gewünschten Titel oder das gewünschte Thema im Regal
antrifft.
- Aktivierungsgrad: Welche Aktivierungsgrad soll erreicht werden?
- Der Aktivierungsgrad kann bei den Gruppen, die den Rollen mit der höchsten Priorität
am meisten enstprechen, unter 100 % liegen. Bei den anderen Gruppen soll der
Aktivierungsgrad 100 % betragen. Beachten Sie ggf. den Präsenzbestand!
- Null-Liste: In welchem Umfang dürfen Medieneinheiten im Bestand sein, die seltener als
einmal im Jahr ausgeliehen werden?
- Es wird empfohlen, auf der Null-Liste nur solche Titel zu dulden, die im Sinn der Rollen
mit der höchsten Priorität trotz selener Ausleihe erforderlich sind. Beachten Sie ggf.
den Präsenzbestand!
- Hit-Liste und Staffelung: Unter welchen Voraussetzungen werden Staffelungsexemplare
bereitgestellt?
- Es wird empfohlen, nur solche Titel zu staffeln, die den Rollen mit der höchsten
Priorität entsprechen.
- Reihen und Fortsetzungen: Welche
den gewählten Rollen entsprechenden Reihen und Fortsetzungen sollen abonniert sein,
vollständig oder weitgehend erworben werden? Vergleiche dazu 7. Buchreihen und -verzeichnisse.
- Benutzungsorganisation: Vorgaben entsprechend den gewählten Rollen
hinsichtlich:
- Regalerschließung,
- Platzbedarf,
- Bestandspräsentation,
- Display,
- Präsenzbestand,
- Aufstellung von Reihen,
- Benutzerarbeitsplätze,
- Verknüpfung von Büchern, Zeitschriften, Internet-PC, CD-ROM-Station,
- Gruppenarbeitsräume.
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| Tabelle:
Umsatz, Absenz: [Zurück zu
Leistungskennziffern] |
Bei einer
Leihfrist von 3 Tagen: |
Bei einer
Leihfrist von 7 Tagen |
Umsatz |
Verfügbarkeit % |
Absenz % |
Umsatz |
Verfügbarkeit % |
Absenz % |
1 |
99 |
1 |
1 |
98 |
2 |
3 |
98 |
2 |
2 |
96 |
4 |
5 |
96 |
4 |
3 |
94 |
6 |
7 |
94 |
6 |
4 |
92 |
8 |
8 |
93 |
7 |
5 |
90 |
10 |
12 |
90 |
10 |
6 |
88 |
12 |
16 |
87 |
13 |
7 |
87 |
13 |
20 |
84 |
16 |
8 |
85 |
15 |
25 |
79 |
21 |
10 |
81 |
19 |
30 |
75 |
25 |
12 |
77 |
23 |
40 |
67 |
33 |
16 |
69 |
31 |
50 |
59 |
41 |
20 |
62 |
38 |
65 |
47 |
53 |
25 |
52 |
48 |
80 |
34 |
66 |
30 |
42 |
58 |
100 |
18 |
82 |
40 |
23 |
77 |
120 |
1 |
99 |
50 |
4 |
96 |
Bei einer
Leihfrist von 14 Tagen: |
Bei einer
Leihfrist von 21 Tagen |
Umsatz |
Verfügbarkeit % |
Absenz % |
Umsatz |
Verfügbarkeit % |
Absenz % |
1 |
96 |
4 |
1 |
94 |
6 |
2 |
92 |
8 |
2 |
88 |
12 |
3 |
88 |
12 |
3 |
83 |
17 |
4 |
85 |
15 |
4 |
77 |
23 |
5 |
81 |
19 |
5 |
71 |
29 |
6 |
77 |
23 |
6 |
65 |
35 |
7 |
73 |
27 |
7 |
60 |
40 |
8 |
69 |
31 |
8 |
54 |
46 |
10 |
62 |
38 |
10 |
42 |
58 |
12 |
54 |
46 |
12 |
31 |
69 |
16 |
39 |
61 |
16 |
8 |
92 |
20 |
23 |
77 |
|
|
|
25 |
4 |
96 |
|
|
|
Bei einer
Leihfrist von 28 Tagen: |
Bei einer
Leihfrist von 30 Tagen |
Umsatz |
Verfügbarkeit % |
Absenz % |
Umsatz |
Verfügbarkeit % |
Absenz % |
1 |
92 |
8 |
1 |
92 |
8 |
2 |
85 |
15 |
2 |
84 |
16 |
3 |
77 |
23 |
3 |
75 |
25 |
4 |
69 |
31 |
4 |
67 |
33 |
5 |
62 |
38 |
5 |
59 |
41 |
6 |
54 |
46 |
6 |
51 |
49 |
7 |
46 |
54 |
7 |
42 |
58 |
8 |
39 |
61 |
8 |
34 |
66 |
10 |
23 |
77 |
10 |
18 |
82 |
12 |
8 |
92 |
12 |
1 |
99 |
[Zurück zur
Übersicht]
4. Kooperationen
Kooperationen der Bibliotheken untereinander:
- Arbeitsteiliges Lektorat beim Bestandsaufbau von Lernprogrammen und Edutainment auf
CD-ROMs
- Arbeitsteilige Zusammenstellung von Handapparaten für Klassenstufen
- Aktive Beteiligung an bibliothekarischen Mailing-Listen
- Arbeitsteilige Erstellung von einschlägigen Linksammlungen, z.B. ILTIS, das internetbasierte
Bibliotheksinformationssystem der Universitätsbibliotheken Bielefeld und Dortmund.
Kooperationspartner kommen in die Bibliothek:
- Bibliothek bietet profilierten Bestand an
- Bibliothek stellt Multimedia-Benutzerarbeitsplätze zur Verfügung
- Bibliotheksspiel für Kindergartengruppen
- Bibliotheksspiel für Vorschulklassen
- Klassenführung als Spielhandlung
- Klassenführungen mit vorab von den Eltern eingeholter Zustimmung zum Bibliotheksausweis
- Thematische Führungen für VHS-Kurse
- Thematische Suchaufgaben für Schulklassen anhand von Frage- und Antwortkarten
- Thematische Suchaufgaben für Schulklassen als Quiz
- Bibliothek steht für schulische Unterrichtsstunden zur Verfügung
- Bibliothek stellt Arbeitsraum für Selbstlerngruppen zur Verfügung
- Bibliotheksführungen für offene Gruppen
- Einführung in die Bibliotheksbenutzung als VHS-Kurs
- Einführungen bzw. Demos von Lernsoftware auf CD-ROM für offene Zielgruppen (Schüler
nach Klassenstufen, Senioren, Reiseplaner...)
- Einführungen bzw. Demos von Lernsoftware auf CD-ROM für Schulklassen
- Internet-Einführungen für offene Zielgruppen (Schüler nach Klassenstufen, Senioren,
Reiseplaner...)
- Internet-Einführungen für Schulklassen
- Internet-Einführung als VHS-Kurs
- Thematische Medienzusammenstellungen für Vorschulklassen
- Thematische Medienzusammenstellungen für Schulklassen
- Thematische Medienzusammenstellungen für Klassenstufen
- Thematische Medienzusammenstellungen für VHS-Kurse
- Hausaufgabenhilfe zu angekündigten Zeiten als Hinführung zu geeigneten Medien
- Institutionen als Entleiher
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Die Bibliothek geht zu Kooperationspartnern:
- Auswahlverzeichnisse für Schulklassen, verteilt durch Lehrer in der Schule
- Auswahlverzeichnisse für Klassenstufen, verteilt durch Lehrer in der Schule
- Auswahlverzeichnisse für VHS-Kurse, verteilt durch Dozenten
- Auswahlverzeichnisse für Schulklassen auf dem Schulserver
- Auswahlverzeichnisse für Klassenstufen auf dem Schulserver
- Auswahlverzeichnisse für VHS-Kurse auf der Website der VHS
- Thematische Linksammlungen mit Zielgruppenansprache ins Netz stellen
- Linksammlung aller lokalen Fortbildungsanbieter auf der bibliothekseigenen Website zur
Verfügung stellen
- Linksammlung zu Internetkatalogen von Fortbildungsangeboten zur Verfügung stellen, Beispiel
hier
- Linksammlung zu Internetkatalogen von lern- und bildungsrelevanten
Internetressourcen zur Verfügung stellen, Beispiel
hier
- Linksammlung zu lern- und bildungsrelevanten Internetressourcen zur Verfügung stellen, Beispiel hier
- Thematische Medienpakete für Kindergartengruppen
- Thematische Medienpakete für Vorschulklassen
- Thematische Medienpakete für Schulklassen
- Medienpräsentation im Unterricht
- Blockausleihe an Schulen
- Klassensätze
- Blockausleihe an Bildungseinrichtungen, z.B. Fortbildungsunternehmen
- Projektwochen mit Schulen
- Projektwochen mit Kindereinrichtungen
- Projektwochen mit VHS
Im Hintergrund:
- Bibliothekspersonal wertet Lehrpläne für den Bestandsaufbau aus
- Bibliothekspersonal wertet Fortbildungsprogramme für den Bestandsaufbau aus
- Bibliothekspersonal nimmt an Konferenzen in der Schule teil
- Bibliothekspersonal nimmt an Beratungen der VHS teil
- Bibliothekspersonal besucht Schulamt
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Übersicht]
5.
Vier Stufen des Internet-Einsatzes in der Öffentlichen Bibliothek
Die vier Stufen müssen nicht in der Reihenfolge 1 bis 4 durchschritten werden. Für
Anfänger empfiehlt sich jedoch, bei Stufe 1 anzufangen.
Stufe 1
- Nutzen, was andere bereitstellen
- Voraussetzung: PC mit Drucker, Browser, Modem, Provider
- bibliographische Recherchen, Beispiel: VLB
im Internet
- Suchmaschinen nutzen, Einführung
hier
- Linksammlungen nutzen, Beispiel
Linksammlung der Stadtbibliothek Köln
- Internetkataloge nutzen, Einführung
hier
- Bookmarksammlung anlegen - auf dem PC oder auf einem Blatt neben dem PC, Beispiel:
Bookmarksammlung der Stadtbücherei
Altena
- Kenntnisse von Ressourcen (Inhalten) im Netz, Einstieg hier
- Nutzung durch das Bibliothekspersonal parallel zum physischen Bestand. Das Personal
entscheidet über die Mediennutzung. Meistens gebührenfrei.
- Nutzung durch das Bibliothekspersonal für gezielte Benutzeranfragen, entweder im
Beisein des Benutzers oder aufgrund einer schriftlich dokumentierten Benutzeranfrage. Die
gebührenpflichtige Internetnutzung wird vereinbart.
- Nutzung durch die Benutzer, mit oder ohne vorherige Anmeldung, mit oder ohne Gebühren.
Oft wird hierfür ein Münzgerät am PC installiert oder der Internet-Automat mit
Münzeinwurf (Firma Kauselmann) eingesetzt.
Stufe 2
[Zurück zur
Übersicht]
- Nehmen und etwas geben
- Voraussetzung: PC, Browser, Modem, Provider, eMail-Account
- aktive Beteiligung an Mailing-Listen, z.B. Rabe [Zurück zu Kooperationen]
- Austausch von Bookmarksammlungen, die aus der Auskunftstätigkeit erwachsen sind
- Die Arbeitsergebnisse des eigenen Auskunftsdienstes werden auch anderen Bibliotheken
(und indirekt dann deren Benutzern) zugänglich gemacht
Stufe 3
- Eingabe eigener, Strukturierung fremder Informationen
- Voraussetzung: PC mit Drucker, Browser, Modem, Provider, eMail-Account, ausreichende
Serverkapazität, html-Kenntnisse, Profildefinition
- eigene WWW-Seiten ins Netz stellen analog einem gedruckten Werbeblatt, Beispiel: Stadtbibliothek Senftenberg
- OPAC ins Netz stellen, Beispiel: OPAC der Stadtbibliothek
Berlin-Wedding
- Linksammlung für den eigenen Auskunftsdienst methodisch anlegen
- Linksammlung für die Benutzer methodisch anlegen und ins Netz stellen, Beispiel Linksammlung der Stadtbibliothek Köln
- Eigene Inhalte produzieren und ins Netz stellen (z.B. methodische Anleitung und Bericht
über ein in der Bibliothek durchgeführtes Unterrichtsprojekt mit einer Schulklasse; z.B.
in der ZLB das Projekt 1848)
- Die eigenen Arbeitsergebnisse, sei es aus dem Auskunftsdienst oder methodisch
erarbeitet, werden auch Benutzern, die die Bibliothek nicht aufsuchen, direkt über das
WWW zugänglich gemacht. Zu diesen Benutzern gehört auch das Personal anderer
Bibliotheken
Stufe 4
[Zurück zur
Übersicht]
- Kreislauf
- Voraussetzung: PC mit Drucker, Browser, Modem, Provider, eMail-Account, ausreichende
Serverkapazität, html-Kenntnisse, Profildefinition
- Beantwortung von eMails
- Virtuelle Kataloge, Beispiel: Karlsruher
virtueller Katalog
- OPAC mit Vormerkung, Verlängerung, Kontoabfrage im Netz
- Aufbau eigener Datenbanken über häufige Benutzeranfragen mit Verweisen auf die
Netzressourcen, die eine Antwort geben
- Periodical contents index, Beispiel: Die Stadtbibliothek Köln hat ihren Zeitschriftenbestand mit dem ZD des
DBI verknüpft
- Digitalisierung urheberrechtlich freier Bestände der eigenen Bibliothek, um sie ins
Netz zu stellen, Beispiel: Retrospektive
Digitalisierung von Bibliotheksbeständen für eine Verteilte Digitale
Forschungsbibliothek
- Inhalte mit Partnern produzieren und ins Netz stellen, mit Linksammlung verknüpfen, auf
physische Bestände auf den eigenen Webseiten verweisen, (z.B. das Projekt CHILIAS unter Beteiligung der Stadtbücherei
Stuttgart)
- Chatroom zur Verfügung stellen (z.B. im Projekt CHILIAS unter Beteiligung der Stadtbücherei
Stuttgart)
- Benutzer, die die Bibliothek nicht aufsuchen, sondern die WWW-Angebote der Bibliothek
nutzen, stehen mit gleicher Bedeutung neben Benutzern, die persönlich in die Bibliothek
kommen. Zu diesen Benutzern gehört auch das Personal anderer Bibliotheken.
- Oder die Bibliothek bedient nur Netuser per eMail (Cyber Reference Desk).
- Oder die Bibliothek wird ein Call-Center, das seine Auskünfte auf WWW-Ressourcen
stützt, daneben vielleicht auch noch physische Bestände hat.
Voraussetzung
ab Stufe 3 ist eine Profildefinition
- Was sind unsere Potentiale: Personal, Technik, Geld?
- Was unsere Kompetenzen: Kenntnisse, Einstellungen?
- Was sind unsere Ziele und Prioritäten?
- Was sind unsere Zielgruppen mit welcher Priorität?
- Instrumente sind:
- resource sharing,
- Kooperation,
- networking,
- Konsortien bei der Nutzung entgeltpflichtiger Dienstleistungen.
[Zurück zur Übersicht]
6. Imagegestaltung, Werbung
- Die Profilveränderung muß begleitet sein von:
- kommunalpolitischer Absicherung, am besten durch Beschluß der Gemeindevertretung
- Presseartikeln
- laufender, langfristiger Pressearbeit, die regelmäßig einschlägige Angebote der
Bibliothek darstellt
- Plakaten, Handzetteln, Lesezeichen zur Benutzerinformation
- veränderter Regalerschließung.
- Mediale Werbung:
- Handzettel für Lehrkräfte
- Mitteilung im Rundschreiben der Schulleitung
- Handzettel für Erzieher
- Handzettel für VHS-Kurse
- Handzettel für Kursteilnehmer sonstiger Fortbildungseinrichtungen
- Handzettel für Dozenten in Fortbildungseinrichtungen
- eMails an Multiplikatoren
- Werbung für spezifische Dienstleistungen auf der Website der Stadt
- Werbung für spezifische Dienstleistungen auf der Website der Schulen
- Werbung für spezifische Dienstleistungen auf der Website der Volkshochschule
- Infopaket für Lehrkräfte und Erzieher mit umfassenden Informationen über die Angebote
der Bibliothek (Medien, Führungen, Dienstleistungen, Kooperationen...)
- Beiträge in Schülerzeitungen
- Hinweise im VHS-Programmheft
- Pressemitteilungen an die Lokalpresse, Stadtzeitungen, die Stadtteil- und
Anzeigenblätter, Seniorenblätter über einschlägige Angebote der Bibliothek
- Schaufenster-, Vitrinenwerbung mit Display; Präsentation allein von gebrauchten
Büchern ist Antiwerbung
- Persönliche Werbung, unterstützt durch schriftliches Material:
- Bibliothekspersonal stellt die einschlägigen Angebote auf Lehrerkonferenzen vor
- Bibliothekspersonal lädt Lehrer, ggf. getrennt nach Fächern, in die Bibliothek ein und
erläutert die Angebote
- Bibliothekspersonal stellt die einschlägigen Angebote auf Beratungen von Erziehern vor
- Bibliothekspersonal lädt Erzieher in die Bibliothek ein und erläutert die Angebote
- Bibliothekspersonal lädt Dozenten der Weiterbildung, ggf. getrennt nach Fachbereichen
oder Themen, in die Bibliothek ein und erläutert die einschlägigen Angebote
[Zurück zur
Übersicht]
7.
Buchreihen und -verzeichnisse [Zurück zu Reihen und Fortsetzungen]
| Schülergeeignete Reihen
mit Lern- und Übungsmaterialien: |
| Verlag |
Titel |
| Aulis Verl. Deubner |
Klausur- und Abiturtraining ... |
| Bange |
Königs Erläuterungen und Materialien |
| Banges Gerüste |
| Banges Lernhilfen |
| Beltz |
Beltz Lern-Trainer |
| Beyer |
Analysen und Reflexionen |
| Bibliographisches Institut |
Duden Abiturhilfen |
| Duden Schülerhilfen |
| Carlsen |
Lernen macht Spaß |
| Compact |
Compact Schülerhilfen |
| Compact Schülerhilfen, Fehlerkiller |
| Cornelsen |
Besser in Deutsch |
| Besser in Englisch |
| Besser in Französisch |
| Besser in Mathematik |
| Diesterweg |
Diesterwegs Neusprachliche Arbeitsmittel |
| Diesterwegs Neusprachliche Bibliothek |
| Diesterwegs Neusprachliche Themenhefte |
| Grundlagen und Gedanken zum Verständnis
des Dramas |
| Grundlagen und Gedanken zum Verständnis
erzählender Literatur |
| Ensslin |
Neue Ensslin-Lernspiele |
| Hauschka |
Hauschka Lernprogramme und
Trainingsbücher |
| Hora |
Hora Lernhilfen |
| Kerle |
Kerle-Lernhilfen |
| Mind unlimited: Lernhilfe |
| Klett |
Abi-Training |
| Easy Readers |
| Lektürehilfen ... |
| PC-Training |
| Training ... |
| PC-Kurswissen |
| Mit Alex auf Reisen |
| Rechenrabe |
| Mathe lernen Schritt für Schritt |
| Tim 7 |
| Langenscheidt |
Langenscheidt-Lektüre ... |
| Leichte Lektüren |
| Leichte Lektüren für Jugendliche |
| Longman Classics |
| Longman Literature |
| Longman Originals |
| Lentz |
Lauster, Ursula: Aufsatzspiele |
| Lauster, Ursula: Ausdauerspiele |
| Lauster, Ursula: Diktatspiele |
| Lauster, Ursula: Englischspiele |
| Lauster, Ursula: Fit für das Gymnasium |
| Lauster, Ursula: Grammatikspiele |
| Lauster, Ursula: Konzentrationsspiele |
| Lauster, Ursula: Legastheniespiele |
| Lauster, Ursula: Lesespiele |
| Lauster, Ursula: Logikspiele |
| Lauster, Ursula: Mathespiele |
| Lauster, Ursula: Die neue Rechtschreibung
spielerisch leicht |
| Lauster, Ursula: Rechenspiele |
| Lauster, Ursula: Rechtschreibspiele |
| Lauster, Ursula: Regenbogenspiele |
| Lauster, Ursula: Sachkundespiele |
| Lauster, Ursula: Verkehrsspiele |
| Lauster, Ursula: Vorschulspiele |
| Lauster, Ursula: Zahlenspiele |
| Lauster, Ursula: Zeichenspiele |
| Longman |
Longman Structural Readers |
| Manz |
... Abitur |
| Manz Aufsatzbibliothek |
| ... Lernhilfen |
| Manz-Rechenfüchschen |
| Tips, Tricks, Training Latein |
| Mentor |
Mentor Abiturhilfe ... |
| Mentor Lektüre - Durchblick |
| Mentor Lernhilfe |
| Mentor Lernspass |
| moderne industrie |
...-Abitur schnell trainiert |
| mvg-Lernhilfen |
| Oldenbourg |
Oldenbourg Interpretationen |
| Schroedel |
Schroedel Praktikum |
| Stark |
Abitur-Training |
| Abitur Prüfungsaufgaben |
| Abschlußprüfungen |
| Abschlußprüfungsaufgaben |
| Training ... |
| Verstehen und Üben |
| Tessloff /CVK |
Fröhliche 1x1 Spiele |
| Fröhliche Lernspiele |
| Fröhliche Lesespiele |
| Fröhliche Rechenspiele |
| Fröhliche Schreibspiele |
| Fröhliche Rechtschreib-Spiele |
[Zurück zur Übersicht]
Wichtige Verlage |
| von
Sprachlehrmaterialien für Erwachsene: |
von
Lehrbüchern für die Berufsausbildung: |
Bayerischer Schulbuch-Verlag
Buchners
Cornelsen
Diesterweg
dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
Dümmler
Dürr & Kessler
Gabler
Heckners Verlag,
Hueber
Klett
L. Reichert
Langenscheidt
Luchterhand
Puschkin Buchhandelsges.
Reclam
Schöningh
Stam
TR-Verlagsunion
Vandenhoeck & Ruprecht
Verlag für Deutsch
Volk und Wissen Verlag |
Bohmann
Cornelsen
M. Gehlen
C. Hanser
Heckners Verl.
Holland + Josenhans
Klett
G.J. Manz
Paetec Ges. für Bildung u. Technik
Ritterbach
Sauerländer
H. Stam
Vieweg
Vogt-Schild
D. Winkler |
[Zurück zur Übersicht]
Jährlich 400 aus dem Kleinen ID der ekz ausgewählte und Schulfächern zugeordnete
Neuerscheinungen nennt die Empfehlungsliste:
- Neue Bücher für Schulen. Auswahl unterrichtsbegleitender Literatur
für Schulen der Sekundarstufe I. Berlin: Dt. Bibliotheksinstitut, jährlich 2 Ausgaben.
1.000 Bücher für den Präsenzbestand einer Schulbibliothek empfiehlt (250 Titel für
Sekundarstufe I, 400 Titel für Sekundarstufe II, 350 Titel für beide Stufen geeignet;
ohne für einzelne Bundesländer spezifische Titel):
- Grundbestandsliste für Schulbibliotheken (1992).
Empfehlungen d. Schulbibl. Arbeitsstelle d. Stadtbücherei Frankfurt a.M. für Schulen d.
Sekundarstufen I u. II. Berlin: Dt. Bibliotheksinstitut.
Weitere Medienverzeichnisse:
| Titel |
Lernhilfen |
| Bezugsquelle |
Barsortimente Koch, Neff & Oetinger, Stuttgart, u.
Koehler & Volkmar, Köln. K.F. Koehler Verlag, Am Wallgraben 110, 70565 Stuttgart |
| Preis |
2,20 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
jährlich als Paperback |
| Titelvolumen pro Jahr |
Ca. 2.000 |
| Inhalt |
Lieferbare Titel: Bücher, Lernspiele, Lernsoftware. |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. Die Daten sind
auch im. Barsortimentskatalog
des Barsortiments Koch, Neff & Oetinger unter http://www.buchkatalog.de
recherchierbar, allerdings nicht systematisch zusammengestellt, sondern unter den
zugehörigen Schlag- bzw. Titelwörtern oder Verfassern. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt und
thematisch differenziert geordnet |
| Schwächen |
Keine Annotationen, keine Bibliotheksklassifikation,
keine Eignungsangaben nach Ausbaustufen des Bestandes |
| Titel |
Schulbuchkatalog |
| Bezugsquelle |
Barsortiment Umbreit, 74319 Bietigheim-Bissingen, Tel.
07142/596-0, Fax -199 |
| Preis |
23,- DM + MwSt. |
| Erscheinungsweise und -form |
jährlich im Buchformat |
| Titelvolumen pro Jahr |
13.000 lieferbare Titel |
| Inhalt |
Verzeichnis der Schulbücher für die Bundesländer
Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen; geordnet nach Themen bzw.
Fächern |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt |
| Schwächen |
Keine Annotationen |
| Titel |
Fachkatalog Bücher zum Thema
Sprachen lernen |
| Bezugsquelle |
Rossipaul Kommunikation GmbH. Menzinger Str. 37, 80638
München, Fax 089/179106-22 |
| Preis |
2,50 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
alle 2 Jahre im Taschenbuchformat |
| Titelvolumen pro Jahr |
2.500 lieferbare Titel |
| Inhalt |
Verzeichnis Lehr- und Übungsmaterialien und
Nachschlagewerken; Sonderteil Neue Medien |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt |
| Schwächen |
Keine Annotationen |
[Zurück zur Übersicht]
| Titel |
Wörterbücher |
| Bezugsquelle |
Barsortimente Koch, Neff & Oetinger, Stuttgart, u.
Koehler & Volkmar, Köln. K.F. Koehler Verlag, Am Wallgraben 110, 70565 Stuttgart |
| Preis |
2,20 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
jährlich als Paperback |
| Titelvolumen pro Jahr |
Ca. 3.000 |
| Inhalt |
Lieferbare Titel des deutschsprachigen und teilweise
des ausländischen Buchmarkts über alle Sprachen. |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. Die Daten sind
auch im. Barsortimentskatalog
des Barsortiments Koch, Neff & Oetinger unter http://www.buchkatalog.de
recherchierbar, allerdings nicht systematisch zusammengestellt, sondern unter den
zugehörigen Schlag- bzw. Titelwörtern oder Verfassern. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt und
thematisch differenziert geordnet |
| Schwächen |
Keine Annotationen, keine Bibliotheksklassifikation,
keine Eignungsangaben nach Ausbaustufen des Bestandes |
| Titel |
Fachkatalog Wörterbücher
international |
| Bezugsquelle |
Rossipaul Kommunikation GmbH. Menzinger Str. 37, 80638
München, Fax 089/179106-22 |
| Preis |
2,50 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
erscheint alle 2 Jahre im Taschenbuchformat |
| Titelvolumen pro Jahr |
ca. 2.400 lieferbare Titel |
| Inhalt |
Verzeichnis von Wörterbüchern aus allen Sprachen und
Fachgebieten |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt |
| Schwächen |
Keine Annotationen |
| Titel |
Ratgeber Berufswahl, Ausbildung,
Berufe |
| Bezugsquelle |
Barsortimente Koch, Neff & Oetinger, Stuttgart, u.
Koehler & Volkmar, Köln. K.F. Koehler Verlag, Am Wallgraben 110, 70565 Stuttgart |
| Preis |
3,30 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
unregelmäßig als Paperback |
| Titelvolumen pro Jahr |
Ca. 3.000 |
| Inhalt |
Lieferbare Titel Ratgeber. |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. Die Daten sind
auch im. Barsortimentskatalog
des Barsortiments Koch, Neff & Oetinger unter http://www.buchkatalog.de
recherchierbar, allerdings nicht systematisch zusammengestellt, sondern unter den
zugehörigen Schlag- bzw. Titelwörtern oder Verfassern. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt und
thematisch differenziert geordnet |
| Schwächen |
Keine Annotationen, keine Bibliotheksklassifikation,
keine Eignungsangaben nach Ausbaustufen des Bestandes |
[Zurück zur Übersicht]
| Titel |
Wirtschaft, Steuern,
Unternehmensführung |
| Bezugsquelle |
Barsortimente Koch, Neff & Oetinger, Stuttgart, u.
Koehler & Volkmar, Köln. K.F. Koehler Verlag, Am Wallgraben 110, 70565 Stuttgart |
| Preis |
3,90 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
jährlich als Paperback |
| Titelvolumen pro Jahr |
Ca. 10.000 |
| Inhalt |
Lieferbare Titel: Fachbücher, Ratgeber, populäre
Sachbücher, Lehrbücher, Nachschlagewerke, jeweils über das gesamte Fachgebiet. |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. Die Daten sind
auch im. Barsortimentskatalog
des Barsortiments Koch, Neff & Oetinger unter http://www.buchkatalog.de
recherchierbar, allerdings nicht systematisch zusammengestellt, sondern unter den
zugehörigen Schlag- bzw. Titelwörtern oder Verfassern. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt und
thematisch differenziert geordnet |
| Schwächen |
Keine Annotationen, keine Bibliotheksklassifikation,
keine Eignungsangaben nach Ausbaustufen des Bestandes |
| Titel |
Schweitzers Vademecum
Wirtschaftspraxis |
| Bezugsquelle |
Schweitzer Sortiment Lenbachplatz 1, 80333 München,
Tel. 089/55134-0, Fax -100 |
| Preis |
kostenlos |
| Erscheinungsweise und -form |
Jährlich in Form eines Katalogbuchs |
| Titelvolumen pro Jahr |
Ca. 5.000 Titel |
| Inhalt |
Lieferbare Titel und gekennzeichnete Neuerscheinungen,
Fachliteratur für Praktiker, Zeitschriften, CD-ROM-Ausgaben |
| Kommentar |
Keine Annotationen, aber oft wichtige Überschriften
aus dem Inhaltsverzeichnis |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt,
thematisch differenziert geordnet und durch ein Sachregister erschlossen |
| Schwächen |
Keine Annotationen, keine Bibliotheksklassifikation,
keine Eignungsangaben nach Ausbaustufen des Bestandes |
| Titel |
Jahresfachkatalog Recht,
Wirtschaft, Steuern |
| Bezugsquelle |
Buchwerbung in Berlin GmbH, Lützowstr. 105/6, 10785
Berlin, Tel.: 261 49 33, 261 92 57/73 |
| Preis |
49,60 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
1 Katalog, jeweils im 4. Quartal; ein Nachtragsband im
Juni |
| Titelvolumen pro Jahr |
ca. 9000 |
| Inhalt |
Verzeichnis von Neuerscheinungen, Neuauflagen,
Standardwerken, Loseblattsammlungen und Zeitschriften aus den Gebieten Recht, Sozial- und
Wirtschaftswissenschaften, Steuern |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt |
| Schwächen |
Keine Annotationen |
[Zurück zur Übersicht]
| Titel |
Fachkatalog Bücher zum Thema
Unternehmensführung |
| Bezugsquelle |
Rossipaul Kommunikation GmbH. Menzinger Str. 37, 80638
München, Fax 089/179106-22 |
| Preis |
2,50 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
alle 2 Jahre im Taschenbuchformat |
| Titelvolumen pro Jahr |
3.500 lieferbare Titel |
| Inhalt |
Verzeichnis von Titeln für Wirtschaftspraktiker |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht; Sonderteil Neue
Medien |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt |
| Schwächen |
Keine Annotationen |
| Titel |
Fachkatalog Bücher zum Thema
Karriereplanung |
| Bezugsquelle |
Rossipaul Kommunikation GmbH. Menzinger Str. 37, 80638
München, Fax 089/179106-22 |
| Preis |
2,50 DM |
| Erscheinungsweise und -form |
alle 2 Jahre im Taschenbuchformat |
| Titelvolumen pro Jahr |
3.000 lieferbare Titel |
| Inhalt |
Verzeichnis Titeln für zum beruflichen Aufstieg und
zur Führungsqualifikation |
| Kommentar |
Knappe Titelaufnahmen; zur retrospektiven
Bestandskontrolle geeignet, jedoch nicht zur aktuellen Marktübersicht. |
| Stärken |
Vielzahl von Titeln, fachlich zusammengefaßt |
| Schwächen |
Keine Annotationen |
[Zurück zur
Übersicht]
8. Lernrelevante CD-ROMs
| CD-ROMs in print |
Westport, CT: Mecklermedia Corp. |
2 CD-ROM-Ausg. pro Jahr |
49,95 $ |
auch als gedruckte Ausg. Diese schließt die
CD-ROM ein. |
| The CD-ROM directory |
London: TFPL Publishing |
1 Bd. pro Jahr |
32,50 £ |
das umfangreichste CD-ROM-Verzeichnis (ca.
12.000 Titel), auch als CD-ROM |
- Recherche nach CD-ROMs im VLB auf CD-ROM (ca. 7.000 Titel) mit: re=CD-ROM-Ausgaben
- Ein handliches Verzeichnis (ca. 6.600 Titel) von in Deutschland lieferbaren CD-ROMs
enthält der Barsortimentskatalog
des Barsortiments Koch, Neff & Oetinger unter http://www.buchkatalog.de .
| Wichtige Verlage von
relevanten CD-ROMs: |
Auer (Donauwörth)
Bertelsmann Lexikon Verl. (Gütersloh)
Bibliographisches Institut (Mannheim)
boeder-software (Flörsheim)
Compact-Verl. (München)
Cornelsen (Berlin)
Digital Publishing (München)
DTP-Partner (Hamburg)
Franzis (Poing)
hiba (Lübeck)
Hueber (Ismaning)Klett (Stuttgart)
Komplett-Media (Grünwald)
NovaMedia (Iserlohn)
Oetinger (Hamburg) |
Ravensburger
(Ravensburg)
Reclam (Ditzingen)
ROWA Digital Software (Wesseling)
Schäffer-Poeschel (Stuttgart)
Schroedel (Hannover)
Simopt (Berlin)
Sunflowers (Langen)
Systhema (München)
Tandem (Königswinter)
Tewi (München)
Tivola (Berlin)
Verl. für Deutsch (Ismaning)
Westermann (Braunschweig) |
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Übersicht]
9. Lernrelevante Videos
| Video Programm Verzeichnis |
Hamburg: Kino-Verlag |
1 Bd. pro Jahr |
99,- DM |
umfangreichstes deutsches Verzeichnis (ca.
16.000 Videotitel), mit Kurzannotationen |
| Video Katalog |
Starnberg: Keller |
1 Bd. pro Jahr
5 monatl. Neuheitenlisten |
48,- DM
zs. 78,- DM |
mit Kurzannotationen |
| VKE Videoverzeichnis |
Starnberg: Keller |
3 CD-ROMs pro Jahr |
150,- DM |
Leih- und Kaufvideos, Laserdiscs.
Auch als Einzelausgabe: 59,- DM |
| Gesamtkatalog |
Grünwald: Institut für Film und Bild in
Wissenschaft u. Unterricht |
unregelmäßig |
19,- DM |
verzeichnet die ca. 2.000 Eigenproduktionen
des FWU und weitere Produktionen für Schule und Ausbildung (Videos, Software,
16-mm-Filme, Arbeitstransparente, Diaserien) |
| Filme. Katalog der
Bundesanstalt für Arbeit |
Regensburger Str. 104,
90478 Nürnberg |
jährlich als Broschüre |
kostenlos |
Ca. 900 berufskundliche
Kurzfilme, ca. 100 Filme zu den Themen Arbeitslosigkeit, Berufswahl, Fortbildung, Frauen
im Beruf, illegale Beschäftigung, Teilzeitarbeit, Schritt in die Selbständigkeit; fast
alle auch als Video verfügbar; Inhaltsangaben (außer zu den Berufsbild-Filmen). |
- Die inhaltliche Zusammensetzung des FWU-Katalogs:

| Wichtige Verlage von
relevanten Videos: |
| Sprachen: |
Andere Themen: |
Hueber
Jünger
Klett
Langenscheidt
TR Verlagsunion
Verl. für Deutsch |
absolut Medien
Atlas Pictures + Medien
BMG Video
Calwer
Carl-Auer-Systeme
Concorde
Euro Video
Falken
Gabler
Hoffmann & Campe
Intera
Jünger
Komplett Media
Media
Medien-Verl. Schubert |
moderne industrie
Moderne Verlagsges.
Polar Film
Rau, D.
Schulte & Gerth
Societäts-Verl. Frankfurter Allg. Zeitung
Spektrum Akad. Verl.
Tacker Film
Time-Life
TR Verlagsunion
Vista Video
Visuellsoft
Vogel |
[Zurück zur
Übersicht]
10. Lernrelevante
WWW-Ressourcen
Eine Zusammenstellung von ausgewählten lernrelevanten WWW-Ressourcen enthält:
Umlauf, Konrad:
Lernstoff aus dem Internet.
(Berliner
Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 64: Materialien zur Fortbildung. 8)
[Zurück zur
Übersicht]
11. Maßnahmen
Mögliche Maßnahmen werden in Arbeitsgruppen erörtert:
Thema 1: Diskutieren Sie jede einzelne These in Kapitel 1 (Bedeutung
der Bibliotheken für das Lernen) [Zurück zur Übersicht]
in Bezug auf Ihre Bibliothek.
Thema 2: Formulieren Sie die zukünftigen Rollen und deren Gewichtung
für Ihre Bibliothek anhand Kapitel 2 (Profilierung) [Zurück
zur Übersicht]. Beachten sie dabei Ihre Voraussetzungen. Legen Sie für jede
Ihrer Rollen die wichtigsten Merkmale, Zielgruppen, Niveaus, Medienfunktionen und
Mediengattungen in konkreter Anwendung auf Ihre Bibliothek fest. Auf welche Probleme wird
die Umsetzung stoßen? Was tun Sie zur Behebung dieser Probleme? Welche Dienstleistungen
und Angebote, die nicht den gewählten Rollen entsprechen, wollen Sie in Zukunft
zurückfahren?
Thema 3: Formulieren Sie Vorgaben für den Bestandsaufbau und
Benutzungsorganisation für ausgewählte Bestandsgruppen gemäß den gewählten Rollen
anhand aller Kriterien in Kapitel 3 (Bestandsprofilierung) [Zurück
zur Übersicht]. Beachten Sie dabei, daß die Bestandsteile und Angebote, die
nicht den gewählten prioritären Rollen entsprechen, zurückgefahren werden, und daß
Vorgaben zum Bestandsabbau zu formulieren sind.
[Zurück zur Übersicht]
Thema 4: Welche der in Kapitel 4 (Kooperationen) [Zurück zur Übersicht] genannten Kooperationen wollen Sie
in nächster Zeit ausbauen? Stellen Sie konkret Ihre einzelnen Schritte in nächster Zeit
dar.Welche Angebote und Dienstleistungen, die nicht den in Zukunft prioritären Rollen
entsprechen, wollen Sie zurückfahren, um Kapazitäten für zukünftige Kooperationen
freizubekommen?
Thema 5: Wenn Sie Internet in Ihrer Bibliothek haben: Auf welcher
Stufe gemäß Kapitel 5 (Stufen des Internet-Einsatzes) [Zurück
zur Übersicht] bewegen Sie sich gegenwärtig? Welche Instrumente und Methoden
setzen Sie im einzelnen ein? Wie paßt dies zu den gewählten Rollen in Zukunft? Was
werden Ihre weiteren Schritte sein - zum Ausbau der gewählten Rollen, zum Rückbau von
Aktivitäten, die nicht zu den zukünftig prioritären Rollen passen?
Thema 6: Welche Werbemaßnahmen bzw. Maßnahmen zur Imagegestaltung
gemäß Kapitel 6 (Imagegestaltung, Werbung) [Zurück zur
Übersicht] wollen Sie in nächster Zeit ergreifen? Stellen Sie einzelne
Schritte konkret dar. Formulieren Sie ggf. Texte für Handzettel, Werbebriefe etc.
Beginnen Sie hierbei, indem Sie eine Stichwortliste der Dinge notieren, die Sie in den
Handzettel, den Werbebrief etc. hineinbringen wollen.
[Zurück zur
Übersicht]
12. Literaturhinweise
- Bascha-Kähler (1998), Karin: Aspekte schulischer Leseförderung im
Projekt Öffentliche Bibliothek und Schule der Bertelsmann-Stiftung. In: BuB 50, S.
405-409.
- Bussmann (1998), Ingrid; Mundlechner, Birgit: Der Infoplanet - ein
Web-Forum für Kinder. Ergebnisse des europäischen Chilias-Projekts. In: BuB 50, 660-663.
- DeVos (1997), Linda: Die Bücherei als Arbeitsbibliothek. Hilfe bei den
Hausaufgaben in der Bibliothek zur Vermittlung von Medienkompetenz. In: BuB 49, S.
394-401.
- Einführungsmaterialien in die Bibliotheksbenutzung für Kinder und
Jugendliche (1986). Berlin: Dt. Bibliotheksinstitut (Dbi-Materialien. 55).
- Gohr (1997), Ronald: Ein Ort der Leselust, Freizeitgestaltung
Kulturarbeit und Bildung. Programmarbeit und Leseförderung in der Kinder- und
Jugendbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. In: BuB 49, S. 508-511.
- Groß (1997), Ute: Klassenführung, Klassensatz, Kontakte und Konzepte.
In: BuB 49, S. 406-409.
- Keller (1994), Gustav: Der Lernknigge für Jugendliche und junge Erwachsene. 2. Aufl.
Bad Honnef: Bock.
- Kinzel (1996), Anneli: Zwischen Büchern zu Hause. Erkundungs- und
Lernspiele in und um Bibliotheken. Verl. a.d.Ruhr.
- Kübler (1997), Hans-Dieter; Graf, Angela: Bücherkisten für Leselerner.
Wie die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen und die Schulen bei der Leseförderung
zusammenarbeiten. In: BuB 49, S. 389-393.
- Krüger (1998), Susanne: Jenseits akademischen Wortgeklingels. Die
kooperative Kinderbibliothek - Notwendigkeit und Chance. In: BuB 50, S. 400-404.
- Launspach (1998), Andrea: Die Bibliothek als außerschulischer Lernort.
In: BuB 50, S. 408-409.
- Macher (1997), Ludger: Jenseits von Raumschiff Enterprise. Die Bibliotheksgalaxis - ein
neues Konzept für Klassenführungen. In: BuB 49, S. 412-415.
- Mehr mit Medien machen (1993-1998). Berlin: Dt. Bibliotheksinstitut
Bd. 1: Geschichten präsentieren und umsetzen. (1993).
Bd. 2: Mit ZWEI dabei: Programme mit Schoßkindern in Kinderbibliotheken. (1994).
Bd. 3: Medien selber machen. (1995).
Bd. 4: Zusammen sind wir bunt. Interkulturelle Projekte in der Kinderbibliothek.
(1997).
Bd. 5: Highlights. Aktionen und Feste für Kinder und Jugendliche in der Bibliothek.
(1997).
- Öffentliche Bibliothek und Schule - neue Formen der Partnerschaft (1997).
Zwischenbericht zum Modellprojekt. Gütersloh: Verl. Bertelsmann Stiftung.
- Scheffler (1997), Dorothee: Land in Sicht. Entdeckungsreise durch Bibliothekarien. In:
BuB 49, S. 802-807.
- Die Schulbibliothek - ihre Nutzungsmöglichkeiten im Untericht (1990). Red.: Hoebbel,
Niels. Berlin: Dt. Bibliotheksinsitut. (Dbi-Materialien. 91.)
- Struck (1998), Peter: Netzwerk Schule. Wie Kinder mit dem Computer das
Lernen lernen. München: Hanser.
- Tully (1995), Claus J.: Lernen in der Informationsgesellschaft.
Informelle Bildung durch Computer und Medien. Opladen: Westdt. Verl.
- Umlauf (1989d), Konrad, zs. mit T. Belgrad u. A. Schau: Bericht über ein
Praxisprojekt: das Bibliotheksspiel. In: Bibliotheksdienst 23, S. 118-130.
- Umlauf (1997d), Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken.
Frankfurt a.M.: Klostermann (Das Bibliothekswesen in Einzeldarstellungen).
- Umlauf (1998q), Konrad: Bibliotheken - Netzwerke für Bildung.
Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände. Berlin: Dt. Bibliotheksinstitut = http://www.bdbverband.de/bdbbib/netz/netz.htm
- Umlauf (1999b), Konrad: Internet im Auskunftsdienst Öffentlicher
Bibliotheken. (Berliner Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 56: Materialien zur
Fortbildung. 5), erscheint nur als Netzpublikation = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h56/
.
- Umlauf (1999c), Konrad: Suchmaschinen im Internet. (Berliner
Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 58: Materialien zur Fortbildung. 6), erscheint
nur als Netzpublikation = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h58/
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- Umlauf (1999g), Konrad: Annotation und Evaluation von WWW-Dokumenten.
(Berliner Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 59: Materialien zur Fortbildung. 7),
erscheint nur als Netzpublikation = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h59/
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- Umlauf (1999h), Konrad: Lernstoff aus dem Internet. (Berliner
Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft. 64: Materialien zur Fortbildung. 8), erscheint
nur als Netzpublikation = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h64/
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