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Umlauf, Konrad, Materialien zum Bibliotheksmarketing (Vorlesungsskript). Berlin: Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin 2000.

Teil 1 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index.html
Teil 2 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index2.html
Teil 3 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index3.html
Teil 4 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index4.html
Teil 5 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index5.html
Teil 6 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index6.html
Teil 7 = http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h62/index7.html

4.4.1 Gemeinwesenanalyse
4.4.1.1 Methodik, Fragestellungen

Datenquellen:

intern - extern
vergleichend - lokal

4.4.2 Befragungen
4.4.2.1 Methodik, Fragestellungen

 

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4.4.2.2 Ergebnisse, Beispiele

Benutzerbefragung UB Düsseldorf 1995, Unzufriedenheiten. Quelle: Controlling und Marketing in wissenschaftlichen Bibliotheken (1998-1999).  Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut (Dbi-Materialien 177, 186, 193), Bd. 1 S. 34:

Häufige Ergebnisse bei Befragungen an UBen:

Abbildung 36 Stiftung Lesen Prioritäten der Nutzer, aus: Leseverhalten in Deutschland 1992/93 (1993). Mainz: Stiftung Lesen:

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5.1.1 Leitbild, Organisationsziele

Richmond Public Library Mission Statement 
Quelle: http://www.rpl.richmond.bc.ca/Rplinfo/welcome/mission.html

The mission of the Richmond Public Library is to provide access to informational, educational, cultural and recreational library materials and services in a variety of formats and technologies; to be responsive to the public library needs of the community; and to uphold the public's freedom of access to information.

Roles of the Richmond Public Library Values of the Richmond Public Library
Lifelong Learning

The Library encourages lifelong learning and is a place for personal development and discovery which enriches and empowers every citizen in our community.

Resource Centre

The Library provides free and easy access to information in print, audio, video, electronic and computer formats; equipment and facilities for public use; and well trained and knowledgeable staff to meet the informational needs of the public.

Building Community

The Library provides leadership and serves as a source of information for citizens and community organizations, and is an avenue for local organizations to reach the broader community.

Gathering Place

The Library is a warm and welcoming place for patrons and community groups and their activities.

The Library Board and staff are committed to:
  • providing free, equal and uncensored access to sources of knowledge, information, programs and services that are responsive to the needs of the community;
  • reaching out directly to the community into homes, schools, businesses and institutions;
  • serving those members of our community with special needs by providing specialized materials, equipment and services;
  • recognizing and managing change in a positive way and using technology to maximum advantage;
  • extending information services beyond the Library's walls through the use of digital media and telecommunications technology as they become widely accepted in the community;
  • providing ongoing training and development of our staff and trustees as they are our most valuable resource;
  • working together co-operatively by valuing diversity and acknowledging each other with trust and respect.

Leitbild der Technischen Informationsbibliothek Hannover

   
Die UB/TIB — d a s innovative Kompetenz- und Service-Zentrum für Literatur- und Informationsversorgung
 
Zufriedene Kunden sind unser Ziel

 
Wir sind Universitätsbibliothek und zugleich die Zentrale Fachbibliothek für Technik und deren Grundlagenwissenschaften, insbesondere Chemie, Informatik, Mathematik und Physik 
Wir
  • verfügen über einen umfassenden Literaturbestand, der für unsere Kunden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie für Privatpersonen attraktiv ist.
  • betreiben engagiert den Aufbau einer virtuellen Fachbibliothek und bieten Zugriff auf elektronische Informationen weltweit.
  • sammeln, erschließen und archivieren die wissenschaftlichen Veröffentlichungen des In- und Auslands in allen Publikations- und Medienformen.
  • kooperieren mit nationalen und internationalen Einrichtungen und gestalten durch aktive Beteiligung in Fachgremien aktuelle und zukünftige Entwicklungen mit.
  • übernehmen soziale Verantwortung durch Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie durch Integration Behinderter.
  • setzen die uns zur Verfügung gestellten Ressourcen verantwortungsbewußt ein.

Wir sind d i e Spezialisten für Literatur- und Informationsversorgung 
Wir

  • bieten vielfältige, auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittene Benutzungsmöglichkeiten.
  • beraten, beschaffen und liefern weltweit schnell, zuverlässig und unkonventionell.
  • stellen uns neuen Anforderungen und optimieren unsere Angebote im ständigen Dialog mit den Kunden.
  • bieten unseren Kunden bedarfsorientierte Fortbildungen auf dem Gebiet der Bibliotheks- und Fachinformationsnutzung an.
  • führen Projekte mit Schwerpunkt auf elektronischen Publikationen und Nutzungsformen durch, die dem Fortschritt des Bibliotheks- und Informationswesens dienen.
  • setzen bei unseren Dienstleistungen neueste Techniken ein.
Wir sind e i n Team — leistungsstark, innovativ und flexibel
  • Unser Erfolg beruht auf unserer Kompetenz und Motivation.
  • Wir realisieren
    • bestmögliche familienfreundliche Arbeitsbedingungen.
    • eine effektive Zusammenarbeit durch aktiven Informationsaustausch auf allen Ebenen und eine gezielte Optimierung der Arbeitsprozesse.
    • einen kooperativen Führungsstil, der eigenverantwortliches Handeln unterstützt und größtmögliche Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet.
    • qualifizierte Schulungen auf allen Ebenen. Durch spezielle Weiterbildung fördern wir die Führungskompetenz.
  • Wir setzen auf Leistungsanerkennung.
  • Freundlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme bestimmen unser Arbeitsklima.
  • Unser Umgang miteinander ist durch Interesse, Wertschätzung und Respekt geprägt.

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Rolle Unterziele Positive Maßnahmen Negative Maßnahmen
 

Kommunales
Infozentrum

Die Angaben in dieser Tabelle sind als beispielhafte Vorschläge zu verstehen.
  • Abos aller örtlichen Vereins-, Kirchen-, Initiativen-
    publikationen
  • Abos aller Lokal- und Bezirkszeitungen
  • Abos aller dt. überregionalen 
    Zeitungen
  • Broschürensammlung
    mit den Schwerpunkten: Politik, Lokales, Umweltschutz,
    Gesundheit, Kinder,
    Kultur, Recht
  • Online-Anschluß
    Stelleninfo Arbeitsamt
  • Sammlung Berufsbilder
  • Adreßdatei Ausbildungsbetriebe
    in Zusammenarbeit
    mit der IHK
  • Präsentation der Stelleninserate aus:
    • allen abonnierten Zeitungen
    • folgenden
      Zeitschriften
    • Stellenmarkt-
      Zeitungen
  • Einrichtung Verbraucher-
    infothek
  • Schaffung organi-
    satorischer Zuständig-
    keiten
    bis 30.9.
  • Aufbau neuer Angebote
    bis 30.10.
    zu 30 %
  • Möbelrücken und Präsentation
    der neuen Angebote
    bis 30.11.
  • Vorbereitung Presse-
    konferenz
    bis 15.11.
  • Herstellung Infofalt-
    blätter bis 20.11.
  • Durch-
    führung Presse-
    konferenz 1.12.
  • Verzicht auf Unterhaltungs-
    videos
  • Verzicht auf das
    Abo folgender Zeitschriften,
    weil diese
    ohnehin in der Verbraucher-
    infothek ausge-
    wertet werden: ...
  • Reduktion Musiktonträger
    auf Standing-
    Orders
  • Reduktion bei Unterhaltungs-
    literatur
 

Bildungs-, Ausbildungs-
unterstützung

  • Abo folgender Schülerreihen:
  • Königs
    Erläuterungen
  • Diesterweg Materialien
  • ...
  • Aufbau
    Handapparate
    Abitur-
    vorbereitung
  • ...
  • Erkundung
    nach Lehrbüchern
    in örtl. Berufs-
    bildungs-
    einrichtungen bis 30.9.
  • Erarbeitung der Bestellisten beruflicher Literatur
    bis 30.10.
  • ...
  • Reduktion bei Hobbyliteratur
    auf 30 %
  • Verzicht auf Kindervideos
  • ...

5.1.2 Corporate Identity, Corporate Culture
Abbildung 43

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Die Organisationsidentität ist das gewollte Selbstverständnis der Organisation. Natürlich ist es zunächst die Betriebsleitung, die gerade dieses Selbstverständnis will. Gut ist sie, wenn sie dieses Selbstverständnis allen Mitarbeitern vermittelt, oder sie hat dieses Selbstverständnis gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet – dies erfordert einen innerbetrieblichen Prozeß der Selbstverständigung, der in der Formulierung eines Leitbildes (synomym: Organisationsmission, engl.: mission statement, basic belief) gipfelt.

 Die Elemente der Organisationsidentität sind die folgenden; sie werden in Abbildung 43 zusammengefaßt:

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5.1.3 Produkt-Märkte-Matrix

Abbildung 42 4-Felder-Matrix nach: Koppelmann (1993), Udo: Produktmarketing. 4. Aufl. Berlin: Springer. S. 85 gibt die empfehlenswerten Strategien und damit die angestrebte Plätze auf den Märkten an, je nach den Voraussetzungen bzgl. der Produkte und der Märkte.

     

 Märkte

 alt  neu
 Produkte  

 alt

 

 Marktpenetration  Marktentwicklung
 

neu

 

 Produktentwicklung

Diversifikation 

Benchmarking

"»Benchmarking ist die Suche nach Lösungen, die auf den besten Methoden und Verfahren der Industrie, den best practices, basieren und ein Unternehmen zu Spitzenleistungen führen.« (Robert C. Camp) Die wesentlichen Elemente des Benchmarking: 

Benchmarking bezeichnet damit das systematische Vergleichen und Lernen vom anderen Unternehmen mit dem Ziel, durch die Adaption sog. Best Practices zu einer nachhaltigen Verbesserung der eigenen Position zu gelangen bzw. Schwachstellen zu beseitigen.

Faktoren, die den BenchmarkingErfolg bestimmen:

  1. BenchmarkingObjekte mit strategischen Erfolgsfaktoren und Kernkompetenzen festlegen,
  2. BenchmarkingTeam mit eigenen verantwortlichen Mitarbeitern aus den beteiligten Bereichen bilden und trainieren,
  3. TopManagement führt / ist aktiv beteiligt,
  4. interne Analyse durchführen,
  5. Klassenbesten finden und quantifizieren,
  6. Lücken quantifizieren und analysieren,
  7. Ziele, Prozesse und Kennzahlen für die Verbesserung des BenchmarkingObjektes festlegen,
  8. Zeitplan mit Druck und Geduld einhalten,
  9. umsetzen,
  10. wandeln,
  11. rekalibrieren und weiter verbessern."  (Quelle: http://www.avk.fhg.de/bmc/was/index.htm  ). In Deutschland befassen sich mit Benchmarking u.a.: Benchmarking-Center, Deutsches Benchmarking Zentrum.

Benchmarking ist besonders geeignet für wettbewerbsfreie Einrichtungen. Suche nach Benchmarking-Partnern:

Insbesondere soll der Critical Success Factor (nicht formalisiert) identifiziert werden. Aus den Methoden, der Organisation, den Prozessen der Partner das Beste auswählen.

5.3.1 Bibliotheken ’93

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5.3.2 Voluntaristische Verfahren

Bildung

Kultur

 
  • Bibliothek A

 

 

 

  • Bibliothek C

 

 

 

  • Bibliothek B
Information

Unterhaltung

5.3.6 Plazierung nach Bock und Schneider

1. Priorität Informations-
und Medien-
angebote
  • für die Bürgerinformation
  • für die Ausbildung
2. Priorität Informations-
und Medien-
angebote
  • für die Unterhaltung
  • für die Freizeitgestaltung
3. Priorität Bildungs-
und
Vermittlungs-
aufgaben
  • Literatur- und Autorenförderung
  • Aufsuchende Bibliotheksarbeit
  • Leseförderung
  • Öffentlichkeitsarbeit

5.3.7 Conspectus

Definitionen für die Indexwerte beim Preservation Commitment

DFG Sondersammelgebiete, Richtlinien zur Abgrenzung der Sondersammelgebiete und zur Beschaffung von Literatur

5.3.8 Rollendefinitionen

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