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Philosophische Fakultät I, Institut für Bibliothekswissenschaft |
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Telefon |
030/2093-4493, -4230, -4236 030/2093-4335, -4206 konrad.umlauf@rz.hu-berlin.de |
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Bibliotheken,
Informationskompetenz,
Lernförderung und Lernarrangements
Berlin:
Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
(Berliner Handreichungen
zur Bibliothekswissenschaft. 117)
= http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h117/
Langfassung
(53 Seiten in pdf = 805 KB)
Vortragsfassung
(22 Seiten in pdf = 1.800 KB)
Folien
(48 Folien in pdf = 2.000 KB)
Folien für Lehrer
(38 Folien in pdf = 1.600 KB)
Abstract:
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Was die PISA-Studie für die allgemein bildenden Schulen aufzeigte, erhellte die STeFi-Studie für die Hochschulen: Schülern und Studenten fehlt weitgehend die Fähigkeit, sich in der Informationsflut zielgerichtet zurechtzufinden. Die große Mehrheit der jungen Leute surft gern im Internet, aber wenn es darum geht, gezielt Antworten auf Fragen zu finden, sind die meisten hilflos. Es scheint, dass Schüler an deutschen Schulen lernen sollen, aber nicht das Lernen lernen können. Seit den 90er-Jahren unternehmen Bibliotheken verstärkt Anstrengungen, um Informationskompetenz zu vermitteln. Das ist mehr als die Fähigkeit, den Internet-PC bedienen und sich gegen Viren zu schützen. Es geht um Recherche-Strategien, und zunächst darum, den eigenen Informationsbedarf abschätzen zu können. |
Ferner gehört zur Informationskompetenz die Fähigkeit, gefundene Informationen zu bewerten und zu sortieren, um sie schließlich in das eigene Wissen einzubauen. Wie man Schüler und Studierende dahin bringt - dazu haben Bibliothekare, allen voran in USA, erfolgreiche didaktische Konzepte entwickelt und erprobt. Gute Erfahrungen haben Bibliothekare auch mit Strategien für Lernarrangements gemacht: Medien, die das Wissen vertiefen und den Horizont erweitern können, werden in der Bibliothek so präsentiert, dass Kunden, die nach nichts Bestimmtem suchen, darauf stoßen und zur Lektüre, zum Zuhören, zum Training am Computer angeregt werden. Inzwischen ist empirisch belegt, dass viele Bibliothekskunden gerade deshalb in die Bibliothek kommen, weil sie solche Anregungen erwarten. Der Beitrag geht zurück auf einen Vortrag unter dem Titel "Lernen in und mit Bibliotheken" gehalten auf dem Schleswig-Holsteinischen Bibliothekstag 2003 in Rendsburg am 10.9.2003. |
15.10.2003