| Exkursion
'Polen - Litauen 2004'
29. April - 06. Mai 2004
29. April - Fahrt nach Warschau über
Posen
Posen-Poznan: Bibliothek der
1919 gegründeten Adam-Mieckiwicz-Universität
(Manuela)
Nach einer vierstündigen, gemütlichen,
aber auch erschreckenden Zugfahrt (eine chinesische
Studentin durfte nicht einreisen, weil sie kein Visum
für Polen und Litauen hatte) kamen wir gutgelaunt
in Posen an. Mit dem Bus, der unser ständiger Begleiter
werden sollte, fuhren wir gleich zur ersten Bibliothek,
die Universitätsbibliothek der Adam-Mieckiwisz-Universität.
Vor einem alten Gebäude, unmittelbar im Zentrum
gelegen, stiegen wir aus und blickten voller Neugierde
auf diese Bibliothek.
Wir wurden freundlich begrüßt
und in einen Raum geleitet, in dem uns einige Mitarbeiter
die Geschichte, Aufgaben und Sammelgebiete der Universitätsbibliothek
erklärten. Ein anschließender Rundgang durch
die Lesesäle und eine Ausstellungseröffnung
im Rahmen des EU-Beitritts rundeten den Besuch der über
100 Jahre alten Bibliothek ab. |
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Einige Eckdaten zur Erinnerung:
- verfügt über die zweitgrößte Sammlung
deutschsprachiger Literatur in Polen nach der Sammlung
der Universitätsbibliothek Breslau
- dieser reiche Fundus deutschsprachiger Literatur hat
die Universität Posen zu einem Zentrum polnischer
Forschungen über Deutschland werden lassen
- Grundstock dafür wurde schon zu Anfang dieses Jahrhunderts
gelegt, als 1902 in der Hauptstadt der preußischen
Provinz Posen die "Kaiser-Wilhelm-Bibliothek"
eröffnet wurde
- in ihrem Gebäude, das von dem bekannten deutschen
Architekten Karl Hinkeldeyn im Stile der Spätrenaissance
erbaut wurde, ist die Nachfolgeinstitution der "Kaiser-Wilhelm-Bibliothek",
die Bibliothek der Universität Posen, untergebracht. |

Frank und seine Errungenschaft(en).
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- insgesamt sind mehr als 2,7 Mio. Bände
in dem Gebäude untergebracht, weitere 2 Mio. Bände
befinden sich in verschiedenen Häusern der Stadt
- ihre Sammlung alter Drucke bis 1800 umfaßt 100.000
Bände, von denen etwa 60 % in Deutschland erschienen
sind
- besitzt einen interessanten Spezialbestandes, den sie
nach dem 2. Weltkrieg erhalten hat: mit etwa 80.000 Bänden
beherbergt sie eine der größten Sammlungen
freimaurerischer Literatur und ist in engem Kontakt mit
dem Deutschen Freimaurermuseum Bayreuth ein Zentrum der
europäischen Masonica-Forschung. |
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Anschließend
hatten wir noch 2 Stunden Zeit, die Stadt zu erkunden.
Jeder auf seine Weise...

Biblioteka Raczynskich in Poznan
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