Das Institut für Bibliothekswissenschaft
der Humboldt-Universität heißt jetzt
*Institut für Bibliotheks-
und Informationswissenschaft*
von Konrad Umlauf
Aus den Verteilungskämpfen infolge
massiver Kürzungen – die Humboldt-Universität
streicht bis 2009 ein Drittel ihrer Professuren –
ist das Institut gestärkt hervorgegangen. Die seit
2000 vakante, in dieser Woche ausgeschriebene Professur
hat das Profil Bibliotheks- und Informationswissenschaft
mit dem Schwerpunkt Digitale Bibliotheken.
Von den zwei Studiengängen des Instituts
war der Fernstudiengang, was den Inhalt angeht, bereits
Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Nun hat auch
der Direktstudiengang dieses Profil.
Der frühere Magisterstudiengang Bibliothekswissenschaft
im Direktstudium wurde mit dem beginnenden Wintersemester
2005/06 geschlossen. Neuimmatrikulationen im Direktstudiengang
erfolgen ab diesem Wintersemester im neu eröffneten
Bachelor- und Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft.
Der Bachelorstudiengang dauert sechs, der
Masterstudiengang im Direktstudium vier Semester. Darin
eingeschlossen sind je siebenwöchige Praktika, die
während der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren sind.
Der Fernstudiengang Bibliothekswissenschaft
(Library and Information Science) mit einer Dauer von vier
Semestern und Abschluss Master of Arts (LIS) läuft
weiter. Integriert in diesen Fernstudiengang ist die Referendarausbildung
für den höheren Bibliotheksdienst mit Staatsexamen
sowie die Volontärausbildung, beides für mehrere
Bundesländer.
Ebenfalls fortgesetzt besteht die Möglichkeit
zur Promotion, und zwar auch für FH-Absolventen (i.d.R.
ist bei FH-Absolventen die Note 1 erforderlich).
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