Zurück
in die Zukunft!
Über die Ergebnisse der „Zukunftstage
II“ - vorgestellt im SKIB vom 27.10.2004
von Matti Stöhr (07.11.2004)
Zwar gibt es in Kürze
schon die zweite Ausgabe des Studentischen
Kolloquiums am IB (SKIB ) im Wintersemester 2004/05,
aber der Auftakt soll an dieser Stelle nicht ungewürdigt
bleiben. Dieser stand ganz im Zeichen von Ideen und Visionen
zur Verbesserung der Aktivitäten am Institut für
Bibliothekswissenschaft, sowie der Ausweitung der Präsenz
des IB in der Öffentlichkeit.
Im Sommer diesen Jahres fanden sich aktive Studierende, zwecks
Brainstorming, zu einem Workshop auf der, nicht minder windigen
(bzw. "stormenden"), Insel Rügen in
Binz zusammen. Die Resultate der gemeinsamen Arbeit wurden
im Rahmen der etablierten Veranstaltungsreihe nun vorgestellt.
Schriftlich sind sie ja schon seit einiger Zeit in einer Art
Maßnahmenkatalog
(pdf) einzusehen. Das SKIB bot nunmehr die Gelegenheit und
die Plattform dafür, in größerer Runde persönlich
die studentischen Anregungen zu diskutieren.
Zunächst wurden kurz
die Ergebnisse einer Umfrage zur Bewertung der studentischen
Aktivitäten am IB vorgestellt. Diese wurde vor den Zukunftstagen
durchgeführt und galt als Grundlage für die Gruppenarbeit
zu den im folgenden aufgeführten Schwerpunkten.
1. IB-Intern
Katharina Lachmann stellte diesbezüglich die Ideen für
die von der Fachschaft organisierten Angebote, wie das in
diesem Semester sehr gut besuchte Studentische
Tutorium, vor. Auch zur Struktur des SKIB wurden
Vorschläge erarbeitet. So möchte man zunehmend externe
Leute zu den Vorträgen mit anschließender Diskussionsrunde
einladen und mehr Studierende dafür gewinnen Themenvorschläge
zu machen oder gar selbst ein Vortrag zu halten.
An dieser Stelle darf man sich dazu ermutigt fühlen und
sich mit seinem einzigartigen Projekt an Andrea Kaufmann (via
e.mail an kaufmann12205@yahoo.de)
wenden. Sie organisiert das SKIB.
2. Inhalte und Publikationen
Die inhaltlichen Qualitäten des IB sollen verstärkt
in der Öffentlichkeit herausgehoben werden. Dieses Ziel
erreichen wir, laut Ben Kaden, durch die konsequente Nutzung
von institutsinternen, universitären und fachöffentlichen
Ressourcen. Unter anderem wurde dazu die Präsenz in universitären
Informationsdiensten, Gedanken über eine Abstract-Datenbank
aller IB-Publikationen und weitere innovative Ideen zur Sprache
gebracht. Am Herzen liegt hier der Wunsch, die Studierende
verstärkt in die wissenschaftliche Arbeit im Rahmen von
Projektseminaren einzubeziehen.
3. Öffentlichkeitsarbeit
„Langfristiges Ziel sollte es sein, das IB als ein Kompetenzzentrum
für die strategische Entwicklung des deutschen Informationswesens,
zu etablieren“.
Verstärkte Präsenz auf Kongressen und Tagungen,
einen intensiveren Austausch mit anderen Fachhochschulen und
Fakultäten, öffentlichkeitswirksame Prämierung
von hervorragenden Studienleistungen und viele weitere Aktivitäten
sind hierfür denkbar, so Elke Greifeneder. Der erste
Schritt wurde von studentischer Seite mit der Gründung
der AG
Öffentlichkeitsarbeit vollzogen. Diese will
sich, so weit möglich, um die Koordination der Werbung
kümmern. Eine enge Zusammenarbeit mit den Dozenten ist
hier gefordert worden.
Die Diskussionsbeiträge
rankten sich vor allem um die Realisierbarkeit der dargestellten
Ideen. Hier wurde neben den engen finanziellen Grenzen des
Instituts und der schwierigen Überwindung institutioneller
Differenzen, besonders der immense Kräfteaufwand angesprochen.
In dieser Hinsicht wurde die zentrale, auf den Zukunftstagen
II gemachte, Erkenntnis auf den Punkt gebracht. Mit der Klarstellung,
dass der vorgestellte Maßnahmenkatalog eine unverbindliche
Zusammenstellung der Ideen seien, deren Realisierung von Engagement
und Anzahl aller Beteiligten abhängt, wurde erkannt,
dass eine Fokussierung auf wenige zentrale Arbeitsschwerpunkte
unumgänglich ist.
Dass von den Ideen schon einige umgesetzt werden konnten,
beweisen jüngst das große Interesse an den bzw.
die Kenntnis der Erstsemester der Informationsmöglichkeiten
am Institut, die Begründung des IB-Newsletters
und die geglückte Neuorganisation
der Aufsteller im Foyer.
Insofern kann man nicht ohne Zuversicht nach vorn blicken,
indem man in der Gegenwart gemeinsam mit voller Tatkraft und
Freude eine erfolgreiche Zukunft gestaltet.
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