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Russische Bibliotheken

Bericht zum Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium am 3. Mai 2005
von Maxi Kindling

Frage:
Was wissen Sie eigentlich über die gegenwärtige Situation des Bibliothekswesens in Russland?

Nun ja, die Zahl der laufend gehaltenen Zeitschriften mit Titelangaben in kyrillischen Lettern in der IB-Zweigbibliothek ist auf ein paar wenige zurückgegangen, die hingegen nicht allzu häufig in den Händen von Lesern anzutreffen sind.

Gelegenheit, die eigenen Kenntnisse zum Thema „upzudaten“ gab es am 03.Mai im Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium des Instituts für Bibliothekswissenschaft.

Dort sprach Irina Kersum, Vizedekanin der Fakultät für Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Staatlichen Universität für Kultur und Kunst aus St. Petersburg, über die gegenwärtige Situation des Bibliothekswesens in Russland.

Für alle, die nicht anwesend sein konnten oder die das Gehörte noch einmal rekapitulieren möchten, soll hier der Vortrag in seinen Kernpunkten noch einmal zusammengefasst werden.

An besagtem Abend war die Saur-Bibliothek gut besucht – das Thema fand also seine Zielgruppe, die sich generell – so war vor und nach der Veranstaltung zu hören - noch viel öfter derlei Veranstaltungen über das ausländische Bibliothekswesen wünscht. In diesem Fall waren also die externen Besucher, Dozenten und Studierende gespannt, etwas aus dem Osten Europas zu erfahren…


Fachlich spannend: Prof. Umstätter und Irina Kersum im Gespräch

Das Studium in St. Petersburg

Die Fakultät für Bibliotheks- und Informationswissenschaft in St. Petersburg ist die älteste Fakultät für die Ausbildung im Bibliotheksbereich in Russland. Jährlich nehmen etwa 100 Studierende das Studium auf. Deren sehr gute schulische Leistungen werden durch ein staatliches Stipendium anerkannt. Weitere 15-20 Studierende finanzieren ihr Studium zunächst selbst, ein Semester kostet 15.000 Rubel (etwa 400 €). Ab dem zweiten Studienjahr wird auch die Ausbildung dieser Studenten staatlicht finanziert, wenn sie im bisherigen Studium sehr gute Leistungen erbracht haben.

Das Studium umfasst insgesamt fünf Studienjahre und schließt mit einem Diplom ab. Die ersten zwei Studienjahre bestehen aus einem so genannten Basisstudium. Dieses besteht bspw. aus Lehrveranstaltungen zur Geschichte des Bibliothekswesens/Buches, Informatik, mindestens einer Fremdsprache (viele Studierende lernen Japanisch), zur Geschichte der Wissenschaft und der Technik sowie Bibliografie.
Ab dem dritten Studienjahr differenziert sich das Studium in die vier Schwerpunktbereiche Informationsmanagement (naturwissenschaftliche oder wissenschaftlich-technische Ausrichtung), Informationsanalyse (geisteswissenschaftliche oder sozialökonomische Ausrichtung), Information für Jugendliche und Kinder sowie Bibliographie und Bibliothekswesen.

Die meisten Absolventen arbeiten später in den großen Bibliotheken in Moskau und St. Petersburg sowie im Buchhandel und bei Verlagen, vorwiegend jedoch in wirtschaftlichen Einrichtungen wie Informationszentren, Banken oder Business-Centern. Oft bleiben die Studenten auch bei dem Arbeitgeber, bei dem sie ihr dreimonatiges, studienbegleitendes Praktikum absolviert haben, d.h. viele Studenten arbeiten bereits, während sie ihr Studium abschließen.

An einem postgradualen Studium an der Fakultät wird zur Zeit gearbeitet, ein dreijähriges Fernstudium im Bibliotheksbereich wird in St. Petersburg angeboten - in der Regel sind die Studierenden dieses Studiengangs bereits ausgebildete Bibliothekare.

Vor der Perestrojka besaß die Hochschule sehr viele Kontakte zu ausländischen Hochschulen z.B. in der DDR oder Bulgarien, derzeitig findet ein Studentenaustausch mit Einrichtungen in Japan statt.

Anschließend an diese Einführungen zur Ausbildung in St. Petersburg folgte ein Überblick zum Bibliothekswesen in Russland. Aus der weit reichenden Informationsmenge sollen hier einige Fakten herausgegriffen und wiedergegeben werden.

Das Bibliothekswesen in Russland

Die Entwicklungen im heutigen Bibliothekswesen der Russischen Förderation wird vor allem, aber nicht allein durch den sozialen Faktor des gesellschaftlichen Umbruchs bestimmt, sondern geht auch einher mit allerlei steigenden Anforderungen der heutigen technisierten Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Problemen.

Von Vergangenheit und Zukunft

Nach der Perestrojka hatten es in Russland vorwiegend die Bibliotheken schwer, die vorher besonders erfolgreich waren. Bis zum Jahr 1995 wurden 920 öffentliche Bibliotheken geschlossen. Das wirtschaftliche Krisenjahr 1998 führte zur Schließung von weiteren 160 öffentlichen Bibliotheken.
Das Ministerium für Kultur und Massenkommunikation der russischen Förderation fördert und koordiniert das öffentliche Bibliothekswesen in Russland.
Die Förderung lässt sich in drei Stufen unterteilen: Die erste Stufe bilden 9 föderative Bibliotheken, die staatlich finanziert werden, darunter die beiden Nationalbibliotheken in Moskau und St. Petersburg. Die zweite Stufe bilden die Regionalbibliotheken, die regional finanziert werden. Die dritte Stufe bilden die kommunal finanzierten Munizipalbibliotheken.
Schul- sowie Hochschulbibliotheken werden durch das Bildungsministerium finanziert. Die meisten Bibliotheken erhalten weitere Geldmittel, indem sie an regionalen Förderprogrammen teilnehmen.

Gegenwärtig gibt es in Russland 50.000 öffentliche Bibliotheken.

Die größte staatliche Bibliothek ist die Rossijskaja gosudarstwennaja biblioteka (RGB), die Staatliche Russische Bibliothek Moskau. Sie war die Staatsbibliothek der UdSSR und trug den Namen Lenin-Bibliothek. Mit 41 Mio. Medieneinheiten ist sie die größte Bibliothek in Russland und Europa.
Die Staatliche Bibliothek in Moskau wurde 1862 gegründet und hat das Pflichtexemplarrecht seit 1810. Einen besonders großen Medienzuwachs verzeichnete die Bibliothek nach der russischen Revolution, als bspw. die Bestände der Klosterbibliotheken und privater Adelsbibliotheken konfisziert wurden, außerdem erhielt die Bibliothek bis 1990 das Pflichtexemplar von allen Republiken der ehemaligen Sowjetunion.
Gesammelt werden Publikationen, die in der Russischen Förderation veröffentlicht werden sowie verschiedene ausländische Publikationen.

Die Rossiiskaya Natsionalnaya Biblioteka (Russische Nationalbibliothek/Staatlich-gesellschaftliche Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek/RNB) in St. Petersburg beherbergt 32,5 Mio. Medieneinheiten und ist damit die zweitgrößte Bibliothek in Russland. Sie wurde am 27.Mai 1795 als erste der Allgemeinheit zugängige Bibliothek in Russland von Katharina der Großen gegründet. Die Bibliothek wurde schließlich Jahr 1914 eröffnet. Im Gedenken an den Gründungstag begeht man am 27.Mai in Russland den Tag der Bibliotheken.

Die Rossijskaja gosudarstwennaja biblioteka und die Rossiiskaya Natsionalnaya Biblioteka sind die beiden Nationalbibliotheken Russlands.

In Russland gibt es 375 akademische Bibliotheken in Russland, eine der größten ist die Akademische Naturwissenschaftliche Bibliothek in Moskau mit 12,5 Mio. Medieneinheiten.
Zudem gibt es weitere 400 wissenschaftliche Bibliotheken, sehr bekannt und eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Russland ist die Bibliothek der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg mit über 17 Mio. Bänden.
Weiterhin gibt es zwei Zentrale Fachbibliotheken für die Bereiche Medizin und Landwirtschaft, sowie 630 Hochschulbibliotheken, die beiden größten sind die der Universitäten in Moskau mit 10 Mio. Medieneinheiten und St. Petersburg 8 Mio. Medieneinheiten.

Der Zusammenbruch der Sowjetunion brachte weitere Veränderungen mit sich: Mit dem Jahr 1994 bestimmt die Staatsduma der russischen Förderation die Bibliotheken im Bibliotheksgesetz „als Informations-, Kultur- und Bildungseinrichtungen“ und definiert „den freien Zugang zur Information als Auftrag der Bibliotheken“.
1995 gab es erstmals ein Informationsgesetz zum Schutz der Information, dieses wird ständig ergänzt in Annäherung an europäische Normen, so wurde etwa im Juni 2004 das Urheberechtsgesetz von 50 auf 70 Jahre erhöht.
Das Informationsgesetz legt ferner fest, dass alle Informationsdienstleistungen öffentlich zur Verfügung stehen sollen. Die Bibliothek hat demnach die Aufgabe, das Informationsbedürfnis der Bevölkerung zu befriedigen.
Es gibt ein gemeinsames Verbundsystem, den Informationskatalog Russischer Bibliotheken. Eine der neueren Entwicklungen ist das allgemeine Bibliotheks- und Informationsnetz Libnet (Russian Library Network). Dieses Projekt läuft seit 1995, konnte jedoch wegen unzureichender finanzieller Absicherung Finanzierung bisher nicht abgeschlossen werden.

2001 gab es vom Ministerium für Kultur und Massenkommunikation ein Programm zur Zusammenarbeit von Bibliotheken in Russland. Aus diesen Kooperationsplänen ergibt sich ein wichtiges Vorhaben: die Transformation der Bibliotheken in vernetzte Informationszentren und die sich daraus ergebende Bildung von Konsortien. Ein russisches Bibliothekskonsortium ist Arbicon, in welchem 12 regionale Bibliotheks- und Informationssysteme zusammengeschlossen sind.

Der Rossiiskaya Bibliotechnaya Assotsiatsiya (Russischer Bibliotheksverband/RBA) wurde 1994 ins Leben gerufen, der Schwerpunkt der Arbeit dieses Verbandes liegt in der Verbesserung des Images von Bibliotheken.

Viele russische Bibliotheken sind an dem Programm der UNESCO zum Schutz kulturellen Erbes beteiligt („Memory of the World“), darunter die Nationalbibliotheken.
Nationale Digitalisierungsprogramme werden momentan eifrig realisiert: die Russische Nationalbibliothek arbeitet zurzeit an der Retrokonversion ihrer Bestände, die für den Publikationszeitraum 18.Jhd. fast abgeschlossen ist. Den momentanen Schwerpunkt der Arbeit bildet der Publikationszeitraum 16.Jhd, der Zeitraum 15 Jhd. soll folgen. Bereits digitalisiert sind Evangelien des 4.Jhd sowie zahlreiche Handschriften (in Kooperation mit Bibliotheken wie der British Library oder Der Deutschen Bibliothek). Die Finanzierung der Digitalisierungsprojekte übernimmt das Ministerium für Kultur und Massenkommunikation, leider – so Frau Kersum - in viel kleinerem Umfang, als zunächst zugesagt.

St. Petersburg, Bibliotheken und Wodka

Sankt Petersburg wird als die kulturelle Hauptstadt Russlands bezeichnet, diesen Titel hat die Stadt an der Newa auch der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften zu verdanken.
Seit 1915 gilt sie als erste weltliche Bibliothek Russlands. Peter der I. gründete diese Bibliothek 1714 als erste öffentliche Bibliothek Russlands zu einer Zeit als man „noch Wölfe auf der Straße treffen“ konnte.
Die Leute aber wollten nicht lesen, so gab Peter der I. den Bibliotheken 400 für die Anschaffung von Wodka für die Leser.
1724 wurde sie die erste Bibliothek in einer Akademie der Wissenschaften, der Bestand der Kunstkammer St. Petersburg bildete den Grundstock des Bestandes. 1774 umfasste dieser bereits 12.000 Bände und diente als erfolgreiches Lockmittel für ausländische Wissenschaftler und Studenten. Der erste Bibliothekar der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften kam übrigens aus Deutschland.
Derzeitig gibt es neben dieser noch 33 andere Akademische Bibliotheken in St. Petersburg.
Nach der Perestrojka entstanden viele neue private Hochschulen, die allerdings zunächst nicht über Bibliotheken verfügen. Die Studenten nutzten entsprechend die öffentlichen Bibliotheken.
Die Russische Nationalbibliothek verzeichnete 2004 44.000 neue Nutzer, 29.000 davon sind Studenten.
Eine Untersuchung der Nationalbibliothek in St. Petersburg ergab, dass es mehr Bibliotheksnutzer außerhalb als in den Lesesälen der Bibliothek gibt, obwohl die Nationalbibliothek eine Präsenzbibliothek ist. Im Jahr 2004 wurden fast 1 Mio. Leser im Lesesaal der russischen Nationalbibliothek gezählt, gleichzeitig gab es 1,4 Mio. Online-Nutzer. Auf Nachfrage bestätigte Frau Kersum, dass Nutzer von außerhalb, die auf das Internet-Angebot der Nationalbibliothek zugreifen, gemeint sind. Das Internetangebot nutzen zu einem großen Teil Bibliothekare, die zumeist bibliografische Informationen benötigen. Die Homepages der Bibliotheken wie der Nationalbibliothek bieten die Möglichkeit, direkt Fragen an einen Bibliografen zu stellen. Viele elektronische Zeitschriften, der Bibliotheksbestand und Katalogisierungsprozesse sind über das Online-Angebot einsehbar.

Probleme und Aussichten

Die von staatlicher Seite reduzierte Finanzierungshilfe für russische Bibliotheken verursacht in vielen Bibliotheken große Personalprobleme: i.d.R. werden die Bibliothekare sehr schlecht bezahlt. Bibliothekare in öffentlichen Bibliotheken verdienen maximal 2000 Rubel pro Monat, im März 2005 lag das Existenzminimum bei 1317 Rubel. Zum Vergleich: In St. Petersburg verdienen Bibliothekare durchschnittlich 8500 Rubel, in Moskau 14.000 Rubel. In Folge dessen suchen sich viele von ihnen besser bezahlte Stellen.

Die Russische Nationalbibliothek und die Bibliotheken in den größeren Städten lassen sich, hinsichtlich der ihnen bereitgestellten finanziellen Mittel, mit europäischen Bibliotheken vergleichen. Ganz anders sieht es in den Bibliotheken kleinerer Städte und Dörfer aus. Die finanzielle Ausstattung ist unzureichend, aus diesem Grund sind die Bibliotheken oft akut von der Schließung bedroht. Zugleich stellen sie aber die einzigen lokalen Kultureinrichtungen dar.

Die allgegenwärtige technische Modernisierung stimmt nicht das gesamte Bibliothekspersonal froh: Oft sind nicht alle Mitarbeiter in den Bibliotheken bereit, sich anzupassen. Besonders schwer tun sich die Bibliothekare, die schon sehr lange in den Bibliotheken tätig sind.

Aktuell beschäftigen sich die Bibliothekare in Russland mit neuen Informationsmöglichkeiten, neuen Dienstleistungen für die Benutzer, dem Bibliotheksmanagement und natürlich der Frage „Wie und Wo kann man das Geld für die Finanzierung solcher Projekte finden?“.

Laut Frau Kersum sind die Bibliotheken in Russland sehr gern besuchte Einrichtungen und die Bibliothekare sind ihrem Beruf trotz Nöten und Probleme treu – „in Russland sagt man, dass Bibliothekare die letzten Heiligen Russlands’ sind“.
Wenn die Entwicklung, vor allem die technische Anpassung, auch langsam vorwärts geht, es geht voran. Das russische Bibliothekswesen orientiert sich stark an den europäischen Entwicklungen und reagiert und agiert entsprechend, z.B. durch die Teilnahme an internationalen Projekten und Programmen.

Schließlich möchte ich allen, die nicht dabei sein konnten, den Hinweis einer Mitarbeiterin der Osteuropa-Abteilung der Staatbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz nicht vorenthalten:

Die Staatsbibliothek bietet in ihren Lesesälen kostenlosen und den einzig öffentlichen Zugang zum größten russischen Datenbank-Dienst Integrum World Wide. Das Angebot umfasst 5000 Osteuropa-Datenbanken: „z.T. hochinteressantes Material, u.a. russische Übersetzungen von Klassikern der Weltliteratur und Klassikern aus anderen Ländern; der Schwerpunkt liegt bei Zeitungen, Nachrichtendiensten, Datenbanken mit biografischen Daten - vieles ist bereits im Volltext erschlossen, […] eine echte Fundgrube“.


Menschlich spannend: Irina Kersum, einige Kollegen vom IB und Studierende in der Via Nova

Und danach…

Nach der Veranstaltung wurde Frau Kersum in studentischer sowie „dozentischer“ Begleitung in das nahe liegende italienische Restaurant „Via Nova“ entführt, um bei Berliner Grüne Weiße und italienischen Bruscetta den Abend und den Kurztrip nach Berlin in einer ruhigen halben Stunde abzurunden. Flugs war auch diese zu Ende und Frau Kersum wurde anschließend zum Bahnhof Zoologischer Garten begleitet, dort bestieg sie dann schon um 20:54 den ICE nach Hannover.
Abschließend hoffen wir auf eine rege Fortsetzung dieses Kontaktes, erste Ideen sind ausgetauscht und wir freuen uns sehr, wenn wir Frau Kersum bald zu einem längeren und weniger stressreichen Aufenthalt in Berlin begrüßen dürften.


Fakultät für Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Staatlichen Universität für Kultur und Kunst aus St. Petersburg http://www.spbguki.ru/eng/about/

Russische Nationalbibliothek/Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek St. Petersburg http://www.nlr.ru:8101/eng/index.html

Staatliche russische Bibliothek Moskau
http://www.rsl.ru/defengl.asp

Bibliothekskonsortium Arbicon http://www.arbicon.ru/

Russian Library Association http://www.rba.ru/

Informationskatalog russischer Bibliotheken http://www.nilc.ru/

Libnet http://www.lib.msu.su/libweb/list_e.html

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