Die K. G.
Saur-Bibliothek ist eine Schenkung des
K. G. Saur-Verlages an das Institut für Bibliothekswissenschaft
der Humboldt-Universität zu Berlin.
Der Bestand, der fast das gesamte Verlagsprogramm
beinhaltet, umfaßt ca. 4.000 Buchbände, mehrere
Tausend Mikrofiches und ca. 200 CD-ROM mit bibliotheks-
und informationswissenschaftlich relevanten Inhalten.
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OPAC
Die verschiedenen bibliographischen Verzeichnisse enthalten
Informationen zu ca. 120 Millionen Publikationen weltweit.
Neben der Funktion als Bibliothek und
Arbeitsraum ist die Bibliothek der Schauplatz zahlreicher
Veranstaltungen, so z.B. des Berliner
Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquiums.

Klaus Gerhard Saur (links), hier mit Ranga Yogeshwar
auf der IFLA Tagung 2003 in Berlin.
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Wo finde ich die Bibliothek ?
Die Bibliothek ist im Gebäude des Instituts für
Bibliothekswissenschaft der Humboldt Universität
zu Berlin untergebracht. Sie finden uns im
Institut für Bibliothekswissenschaft
Dorotheenstraße 26
10117 Berlin
1.OG.:Raum 122
Wann ist die Bibliothek zugänglich
?
Die Kernöffnungszeiten sind Mo-Fr
12:00-16:00. Besuche außerhalb der Öffnungszeiten
sind nach Vereinbarung möglich. Um einen Termin
zu vereinbaren, kontaktieren Sie bitte Ben Kaden (contextur@aol.com).
Wer kann die Bibliothek benutzen
? Was kostet die Benutzung ?
Die Bibliothek steht prinzipiell allen
Interessierten offen. Eine Anmeldung zur Nutzung ist
nicht notwendig. Die Benutzung ist selbstverständlich
gratis.
Ist es möglich Medien zu entleihen
?
Leider nein. Bei der K.G. Saur Bibliothek
handelt es sich um eine Präsenzbibliothek. Es besteht
jedoch die Möglichkeiten zum Kopieren.
Welche Möglichkeiten zur Arbeit
vor Ort gibt es ?
In der K.G. Saur-Bibliothek besteht
die Möglichkeit an PC-Arbeitsplätzen mit Internetverbindung
zu arbeiten.
Selbstverständlich gibt es ein Lesegerät für
die Microfiche.
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Welche Art von Literatur finde ich
in der Bibliothek ?
Für wen ist der Bibliotheksbestand relevant ?
Der Bibliotheksbestand setzt sich -
bis auf wenige Ausnahmen - aus Publikationen des K.G.Saur-Verlages
zusammen. Da dessen thematisches Spektrum recht weit
gefächert ist, haben wir auch z.T. sehr ungewöhnliche
und interdisziplinäre Titel vorrätig.
Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Nachschlagewerken
und Bibliographien: exemplarisch genannt seien
hierfür
Hinrichs' Bücher-Catalog (1891-1910);
das Verzeichnis Deutsche Drucke des Barock 1600-1720..;
das Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums
(GV):
das Deutsche Büchervezeichnis bzw. die
Deutsche Bibliographie;
das Gesamtverzeichnis deutschsprachiger Hochschulschriften
(GVH);
die Internationale Bibliographie der Bibliographien
(IBB);
das Verzeichnis medizinischer und naturwissenschaftlicher
Drucke 1472-1830; der Catalogue général
des ouvrages en langue francaise ...
Es gibt zahlreiche Biographische Indizes
sowie Enzyklopädien zu diversen Themenfeldern
z.B. das Allgemeine Künstler Lexikon, eine
aktuelle Ausgabe des "Brockhaus in 24 Bänden",
Kutsch und Riemens' Großes Sängerlexikon,
Schweers' Gesamtübersicht zu Gemälden
in deutschen Museen, das von Wilhelm Kosch begründete
Deutsche Literatur Lexikon...
Das inhaltliche Spektrum reicht
weiterhin vom Handbuch der Tonstudiotechnik über
das Allensbacher Jahrbuch der Demoskopie bis
zu Werkausgaben von August Bebel und Adolph Freiherr
von Knigge.
Die hauptsächlichen Zielgruppen sind neben
an Bibliographien Interessierte (und natürlich
den Bibliothekaren, Bibliotheks-, Informations- und
Dokumentationswissenschaftlern) sicherlich Kunstwissenschaftler,
Literaturwissenschaftler und auch Historiker, besonders
mit dem Schwerpunkt Deutsche Zeitgeschichte bis 1945.
Besonders herausragend ist sicherlich
die Bibliothek der Deutschen Literatur: Sie umfasst
die ca. 8,7 Millionen Textseiten von 22.000 Erstausgaben
auf fast 20.000 Mikrofiches.
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